Zusammenfassung
Als ein nun seit vielen Jahren erprobter Werkstoff zeichnet sich Zirkondioxid als Alternative für Zahnersatz und für Zahnimplantate ab. Dies gilt im besonderen bei umweltmedizinisch belasteten Patienten. Zirkondioxid hat eine höhere Biokompatibilität im Vergleich zu Kunststoffen und Metall Legierungen. Zirkondioxidversorgungen sind als Implantate, Einzelkronen, Veneers, aber auch für ausgedehnten Zahnersatz als Brücken mit größerer Spannweite heute realisierbar.
Die von Zirkondioxid ausgehende radioaktive Belastung liegt nicht über der herkömmlichen Hintergrundbelastung bzw. der Belastung durch andere Ersatzmaterialien und ist spricht demnach nicht gegen die Verwendung.
umwelt medizin gesellschaft 20(2): 112-113
Autoren: Dr. med. dent. Jochen Mellinghoff, Pfauengasse 14, 89073 Ulm, Fax: 0731 610196, praxis@dr-mellinghoff.de; Dr. Dr. med. Claus Muss, Bahnhofstr.18 , 86150 Augsburg, Fax: 0821-511630, drclausmuss@aol.com