Zusammenfassung
Mit welcher Intensität die Entzündung (IL1) und die Antientzündung (IL1RA) nach Makrophagenaktivierung initiiert werden, wird durch die genetische Konstellation eines jeden Menschen im Interleukin-1-Genkluster bestimmt. Grundsätzlich können Polymorphismen (genetische Variationen) eines Gens potentiell zu einer veränderten Gentranskription und Proteinkodierung führen. Die pathognomische Bedeutung des IL1-Genotyps ist bei einer Reihe von Erkrankungen - Therapieresistente Parodontitis, Implantologie-Periimplantitis, Chonische inflammatorische und autoimmune Erkrankungen, Rheumatoidarthritis und Osteoporose gesichert. Diagnosestellung und Therapie werden diskutiert.
umwelt medizin gesellschaft 20(2): 123-125
Autor: Dr. rer. nat. Sabine Schütt, Dr. med. Volker von Baehr; Korrespondenz: Dr. med. Athanasios Vergopoulos, Institut für Medizinische Diagnostik Berlin, Abteilung Molekulare Genetik, Nicolaistraße 22, 12247 Berlin, Tel. (030) 77001-220, Fax. (030) 77001-236, Email: a.vergopoulos@imd-berlin.de