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Gesunde Ernährung aus ökologischem Landbau

Hubert Weiger und Marion Ruppaner

Zusammenfassung
Mit der Wahl von Bioprodukten für ihre Ernährung entscheiden sich Verbraucher für ein landwirtschaftliches Produktionssystem, bei dem die Gesundheit von Boden, Pflanzen, Tier und Mensch an oberster Stelle steht. Es ist das einzige Qualitätsprodukt am Markt, dessen zusätzliche Regeln gesetzlich definiert sind.

Die Wohlfahrtsleistungen des ökologischen Landbaus für die Volkswirtschaft in Hinblick auf Gesundheit und Umweltschutz (Bodenschutz Hochwasserschutz, angewandter Trinkwasserschutz, Klimaschutz, Tierschutz) sind seit Jahren dokumentiert. Vergleichsuntersuchungen belegen den großen ökologischen Nutzen biologischer Landbausysteme bezüglich der Artenvorkommen.
Viele der ökologisch erzeugten Lebensmittel weisen auch gesundheitliche Vorteile im Vergleich zu konventionell erzeugten Lebensmitteln auf, was die bessere Rück-standssituation in Bezug auf Pestizide und Nitrat betrifft, sowie auch tendenziell höhere Gehalte an wertgebenden Inhaltsstoffen.

Erforderlich ist deshalb eine konsequente Weiterentwicklung des Leitbilds Ökolandbau für die Landwirtschaft in Deutschland.
Um die Ökolandwirtschaft nachhaltig zu sichern muss der großflächige Einzug der Gentechnik in die landwirtschaftliche Produktion wirksam verhindert werden.

umwelt medizin gesellschaft 21(2): 127-130

Autoren: Dipl. Ing. agr., Marion Ruppaner, Agrarreferentin des Bund Naturschutz in Bayen e.V., Korrespondenz: Prof. Dr. Dipl. Forstwirt Hubert Weiger, Vorsitzender des BUND, 1. Vorsitzender Bund Naturschutz in Bayern e.V., Bauernfeindstr. 23, 90471 Nürnberg, Tel.: 0911/81 87 8-10, Fax: 0911/86 95 68, hubert.weiger@bund-naturschutz.de, www.bund-naturschutz.de.