Nachdem sechs Jahre lang ausschließlich psychiatrische Diagnosen erhoben wurden, erfolgte im Rahmen eines ersten psychiatrischen Rentengutachtens auch eine Untersuchung auf eventuelle Hirnschädigungen, die negativ verlief. Bereits 10 Tage später stellten sich bei einer neuen Untersuchung allerdings völlig andere Ergebnisse dar. Ein Praxisbericht von A. B.*.
Zunächst wurden in meinem Fall über einen Zeitraum von 6 Jahren ausschließlich psychiatrische Diagnosen erhoben. Dann aber wurden noch einmal gründlichere Untersuchungen durchgeführt, bei denen festgestellt wurde, dass keinerlei psychische Erkrankung vorlag, sondern dass ein toxisches Psychosyndrom vorhanden war, dessen Grundlage eine Hirnschädigung bildete. Die Ursache war eine chronische Intoxikation durch Umweltgifte. Diese Erkrankung war nicht berufsbedingt verursacht.
Die Medizinischen Gutachter der staatl. Landesversicherungsanstalt-Hannover diagnostizierte:
- "Toxische Hirnschädigung (Encephalopathie) bei Belastung mit Umweltschadstoffen"
- "langjährige chronische Intoxikation durch Umweltgifte".
Die Medizinischen Gutachter der staatl. Landesversicherungsanstalt-Hannover bestätigten ebenfalls ausdrücklich die Richtigkeit der folgenden von bekannten Umweltmedizinern festgestellten Diagnosen:
- "leichtes toxisches Psychosyndrom"
- "Detoxikationsstörung der Leber"
- "Polyneuropathie durch Schadstoffe".
Die staatl. Landesversicherungsanstalt-Hannover ließ zwei psychiatrische Rentengutachten durchfuhren, ambulant und stationär. Beide Gutachter konnten keinerlei psychische Symptome mehr feststellen. Durch das Abklingen des toxischen Psychosyndroms waren alle psychischen Symptome verschwunden. Anschließende weitere Untersuchungen der Persönlichkeit ergaben keinerlei Anhaltspunkte für irgendwelche psychischen Probleme.
Erstmals hat meines Wissens eine große staatliche Einrichtung anerkannt, dass Umweltgifte toxische Hirnschäden verursachen und dass psychische Symptome durch Umweltgifte verursacht werden können.
Besonders entscheidend ist aber, dass damit auch die hier angewandten Untersuchungsverfahren und die diagnostische Vorgehensweise anerkannt worden ist. Durch die besonders gründliche Untersuchung dieses Falles im psychiatrischen, neurologischen, neuropsychologischen und im radiologischen Bereich konnten die Ergebnisse zu einer Beweiskette zusammengesetzt werden. Alle Arztberichte und Gutachten liegen mir vollständig vor.
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