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Gesundheitliche Risiken im Autoinnenraum
Hans-Peter Hutter, Peter Wallner und Hanns Moshammer

Zusammenfassung
Den größten Teil seiner Zeit verbringt der Mitteleuropäer/die Mitteleuropäerin in Innenräumen. Im Vergleich zur Außenluft ist die Luft in Innenräumen aber viel weniger genau reglementiert und geschützt. Noch viel weniger Augenmerk als der Luft in Wohnräumen und an Industriearbeitsplätzen wird aber der Luft im Auto geschenkt. Dabei gehört das Innere des Autos zu den am stärksten Schadstoff belasteten Innenräumen.
Zahlreiche Stoffe gelangen von außen - insbesondere auch aus dem Auspuff von anderen VerkehrsteilnehmerInnen - in den Fahrgastraum (z.B. Dieselruß und andere Staubpartikel). Zusätzlich geben der Tankinhalt, die Innenausstattung und diverse Reinigungs- und Duftmittel gesundheitsbedenkliche Stoffe in den Fahrgastraum ab. Doch nicht nur Luftschadstoffen sind FahrerIn und Fahrgast ausgesetzt. Auch Lärm und andere physikalische Faktoren gehören dazu.
Insgesamt sollte dem Auto-Innenraum und den damit in Zusammenhang stehenden gesundheitlichen Aspekten deutlich mehr Aufmerksamkeit als bisher geschenkt werden.

umwelt-medizin-gesellschaft 18 (4): 302-308

Kontakt: Dipl.-Ing. Dr. med. Hans-Peter Hutter, Dr. med. Peter Wallner, Dr. med. Hanns Moshammer, Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt, Große Mohrengasse 39/6, A -1020 Wien, info@aegu.net

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