Zusammenfassung
Bei den Geesthachter Atomanlagen ist ein anhaltend erhöhtes Auftreten kindlicher Leukämie-fälle zu beklagen. Daher konnten die zuständigen Ministerien die öffentliche Debatte um die Ursachen nicht beenden, obwohl sie ab Ende 2004 die Aufklärungsbemühungen eingestellt und die beratenden Leukämiekommissionen entlassen hatten. Kommissionsmitglieder, die dem Strahlenverdacht nachgegangen sind, konnten einen vertuschten Unfall belegen und weitere Fachleute für den Nachweis unzulässiger Umgebungskontaminationen gewinnen. Der Beitrag setzt sich mit den Argumenten ihrer Kritiker und sogenannten "Widerlegungen" der Aufsichtsbehörde auseinander.