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20 Jahre Leben mit Tschernobyl - Erfahrungen und Lehren für die Zukunft

(Internationaler Kongress, Feldkirch (Österreich), 14.-17.9.2006)

Rainer Frentzel-Beyme

ausführlicher Bericht mit Bildern

Zusammenfassung
Der internationale Kongress "20 Jahre Leben mit Tschernobyl - Erfahrungen und Lehren für die Zukunft" in Feldkirch (Vorarlberg, Österreich) erbrachte wesentliche neue Informationen insbesondere in Ergänzung zu den bisherigen offiziellen Darstellungen über Spätfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im April 1986. Veranstalter waren das Otto-Hug-Strahleninstitut - MHM e.V. (München), das Land Vorarlberg (Österreich), die Österreichische Ärztekammer (Wien), der Deutsche Verband für Tschernobyl-Hilfe e.V. (München), die Stiftung "Ein Herz für krebskranke Kinder" (Dudelange, Luxemburg) sowie die "Kinder von Tschernobyl-Stiftung des Landes Niedersachsen" (Hannover).
Naturwissenschaftler, Mediziner, Strahlenschutzfachleute und Vertreter von Hilfs-organisationen aus acht Ländern präsentierten vor über 300 Zuhörern in 44 Beiträgen die in den letzten zwanzig Jahren gewonnenen Forschungsergebnisse und Erfahrungen, die in vielen Fällen den verharmlosenden Verlautbarungen nationaler und internationaler Gremien widersprechen. Im Folgenden sollen einige der bedeutsamsten Aussagen referiert werden.

umwelt medizin gesellschaft 19(4): 322-327

Autor:
Prof. Dr. med. Rainer Frentzel-Beyme, Oberneulander Landstr. 6, 28355 Bremen, E-Mail: beyme@uni-bremen.de