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Deutscher Umweltpreis 2007

Bundespräsident Horst Köhler hat am 26.10.2007 in Aachen vor 1.200 geladenen Gästen den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreicht. Der mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltpreis Europas steht im Zeichen des Klimaschutzes.

Er geht an den Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber (57), den Gründer der Schwalmstädter Firma Konvekta, Carl H. Schmitt (76), gemeinsam mit seinem langjährigen Entwicklungsleiter und heutigen Direktor des Instituts für Thermodynamik der Technischen Universität (TU) Braunschweig, Prof. Dr.-Ing. Jürgen Köhler (53), sowie an die langjährige Oberbürgermeisterin Heidelbergs, Beate Weber (63).


Abb.: Träger des Deutschen Umweltpreises 2007 (v.l.): Prof. Dr. Jürgen Köhler, Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber, Beate Weber und Carl H. Schmitt (Foto: DBU).

Schellnhuber wird geehrt, weil er mit seinem Institut die internationale politische Diskussion zur Lösung des Klimaproblems entscheidend geprägt habe, wie DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde herausstellt. Er sei "einer der herausragendsten und kreativsten Denker, den die deutsche Umweltforschung hat". Das Gespann Köhler/Schmitt der mittelständischen Firma Konvekta habe gezeigt, dass auch mit relativ bescheidenen Mitteln wichtige Vorarbeiten für den möglichen Einsatz von Kohlendioxid als Kältemittel in der Fahrzeug-Klimatisierung geleistet werden könnten. Zum Nutzen für den Schutz des Klimas. Natürliches Kohlendioxid habe so Chancen, heutige Klimakiller-Kältemittel ab 2011 zu ersetzen, die ein 1.300fach höheres Treibhauspotenzial besäßen. Und Beate Weber sei in ihrer 16-jährigen Amtszeit als Oberbürgermeisterin Heidelbergs die treibende Kraft in Sachen Klima- und Umweltschutz gewesen.

(Quelle: Pressemitteilung 24.10.2007)

Kontakt:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Tel.: 0541/9633521
Fax: 0541/9633198
Internet: www.dbu.de