|
news ...... news ...... news ...... news ...... news
Übersicht der Meldungen von April bis Oktober 2006:
30.10.2006
Karlsruher Wissenschaftler enttarnen "Geisterwolken"
"Geisterwolken über Deutschland" - so lautete die Schlagzeile, die im Juli 2005 durch die Medien ging. Damals war über Norddeutschland ein Phänomen aufgetreten, dass sehr viel Aufregung verursachte: Am 19.7. hatten Radargeräte Echos gemeldet, die offensichtlich nicht von Wolken oder Niederschlag kommen konnten. Ein Bericht in den Mitteilungen der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft hatte daraufhin von so genannten "unbekannten Flugobjekten im RADAR-Bild" gesprochen. Der Autor Jörg Asmus vermutete, das Phänomen sei auf so genannte Düppel (englisch "Chaff") zurückzuführen. Dieses Material setzt das Militär ein, um gegnerische Radargeräte zu täuschen. ...
30.10.2006
Die wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels: Studie von Sir Nicholas Stern
Die wissenschaftliche Beweislage ist eindeutig: der Klimawandel ist eine ernste globale Bedrohung, die eine umgehende globale Reaktion erfordert. In der vorliegenden Studie wurde ein breites Spektrum von Erkenntnissen über die Auswirkungen des Klimawandels sowie über dessen wirtschaftliche Kosten untersucht, wobei unterschiedliche Techniken zur Bewertung der Kosten und Risiken zum Einsatz gekommen sind. Die Ergebnisse, die aus all diesen Perspektiven gewonnen wurden, lassen sich auf einen einfachen Nenner bringen: der Nutzen, wenn wir entschlossen und sofort handeln, übersteigt bei weitem die wirtschaftlichen Kosten, die wir tragen müssten, wenn wir nicht handelten. ...
30.10.2006
Innovative Umweltpolitik macht Sozialpolitik dauerhaft erfolgreich
Für eine stärkere Verknüpfung von Umwelt- und Sozialpolitik hat sich heute der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller in Berlin ausgesprochen. "Eine innovative Umweltpolitik kann nicht nur neue Arbeitsplätze schaffen, sie kann die Menschen auch dazu befähigen, im Alltagsleben neue Lebensstile auszubilden. Es geht nicht allein um quantitative Konsumsteigerungen, sondern um eine gegenseitige soziale Anerkennung mittels eines gemeinsamen Engagements für die Zukunftsfähigkeit", so Müller auf der Fachtagung "Umwelt und Gerechtigkeit". ...
30.10.2006
Greenpeace: Gen-Reis lagert im Hamburger Hafen
Nach einer bundesweiten Rückrufaktion lagert illegaler genmanipulierter Reis der Firma Bayer nach Recherchen von Greenpeace im Hamburger Hafengebiet. Der Gen-Reis LL601 soll nach Auskunft des Reishandelsunternehmens Euryza GmbH möglicherweise zur weiteren Verwendung als Nahrungsmittel exportiert werden. ...
29.10.2006
Deutsche Bundesstiftung Umwelt verlieh Deutschen Umweltpreis 2006
Der mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltpreis Europas ist zum 14. Mal vergeben. Bundespräsident Horst Köhler überreichte heute in Dresden den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) an den bayerischen Unternehmer Hans G. Huber (64) und den Jenaer Ökosystemforscher Prof. Dr. Ernst-Detlef Schulze (65). ...
29.10.2006
20 Jahre nach dem Sandoz-Chemieunfall - Der Rhein ist weiterhin ein Sorgenkind
Auch wenn sich der Lachs im Rhein seit einigen Jahren wieder sehr wohl fühlt, kann nach Ansicht des WWF für den größten deutschen Fluss keine Entwarnung gegeben werden. Insgesamt betrachtet sei der Rhein eher ein "Gebrauchsgegenstand" als ein lebendiger Fluss: Vor allem aufgrund des Ausbaus zu einem der weltweit am stärksten befahrenen Schifffahrtswege sind die Lebensräume für Tiere und Pflanzen in den Flussauen sowie in den Uferbereichen weiterhin stark eingeschränkt. Die Umweltschützer teilen jedoch die Einschätzung, dass sich die Wasserqualität und damit auch die Fischbestände aufgrund der vor allem nach dem verheerenden Sandoz-Chemieunfall vor 20 Jahren unternommenen Anstrengungen erheblich verbessert haben. ...
27.10.2006
Schweizer Studie: Straßenverkehr wälzt Milliardenkosten auf Allgemeinheit ab
Der Straßenverkehr wälzt prozentual doppelt so viele Kosten auf die Allgemeinheit ab, wie der Schienenverkehr. Das ergibt eine heute veröffentlichte Studie des Schweizer Bundesamtes für Raumentwicklung. Der Schweizer Ansatz, Kosten und Nutzen des Landverkehrs in einer Gesamtsicht darzustellen, ist bislang in Europa einmalig. Zu den auf die Allgemeinheit abgewälzten Kosten des Verkehrs gehören insbesondere Umwelt- und Unfallkosten. ...
27.10.2006
Überdurchschnittlich viele Störfälle in Chemieanlagen im Jahr 2004 registriert
Katastrophale Unfälle in Chemieanlagen hat es in Deutschland dank besserer Technik und qualifizierten Personals schon länger nicht gegeben. Doch ist weiterhin Aufmerksamkeit nötig: Denn die Zentrale Melde- und Auswertestelle für Störfälle (ZEMA) am Umweltbundesamt (UBA) verzeichnete im Jahr 2004 insgesamt 31 Störfälle - knapp die Hälfte davon im Bereich der chemischen Industrie. Das sind rund ein Fünftel mehr als im Jahr zuvor. 2004 gab es drei Tote und 42 Verletzte. Die Sachschäden beliefen sich auf circa 22 Millionen Euro, wobei Schäden an der Umwelt mit weiteren fast 200.000 Euro zu Buche schlugen. ...
26.10.2006
Neue Ökobilanz sieht Getränkekarton vor PET-Flasche
Eine neue Ökobilanz des Instituts für Energie und Umweltforschung (IFEU), Heidelberg, hat die ökologischen Vorzüge des Getränkekartons bestätigt: Im direkten Vergleich mit der Einweg-Kunststoff-Flasche aus PET sind "bei allen durchgeführten Systemvergleichen ökologische Vorteile erkennbar", heißt es in der Studie. "Die Ergebnisse zeigen, dass der Getränkekarton vom Umweltbundesamt (UBA) zu Recht als eine 'ökologisch vorteilhafte' Verpackung qualifiziert wird und daher vom Pfand befreit ist", kommentierte der Geschäftsführer des Fachverbandes Kartonverpackungen für flüssige Nahrungsmittel e.V. (FKN), Dr. Wilhelm Wallmann. ...
26.10.2006
Zimtprodukte überschreiten Grenzwerte für Cumarin
Die Verbraucherorganisation foodwatch hat 28 zimthaltige Lebensmittel auf die leberschädigende und krebsauslösende Aromasubstanz Cumarin getestet. Mehr als die Hälfte der Produkte, darunter Weihnachtsgebäck, Grießbrei und Frühstücksflocken, überschreitet den in der Aromenverordnung festgelegten Grenzwert von zwei Milligramm pro Kilogramm Lebensmittel. foodwatch fordert eine bundesweite Rückrufaktion. Produkte, die den Cumarin-Grenzwert nicht einhalten, dürfen nicht länger in den Regalen stehen. ...
20.10.2006
Top-Ten der Umweltsünden: Russland an erster Stelle, Schwermetalle führen Häufigkeit der Giftstatistik an
Die US-amerikanische Umweltorganisation Blacksmith Institute hat die am heftigsten von Umweltkatastrophen betroffenen Plätze der Erde gelistet. Unter den Top-Ten befinden sich gleich drei Spots in Russland. Immer noch unter den Spitzenreitern ist auch das ukrainische Tschernobyl. Mindestens zehn Mio. Menschen sind weltweit von den Umweltgefahren dieser Spitzenreiter betroffen. Insgesamt hatte das Institut 25 Regionen ausfindig gemacht und daraus die Top-Ten "gekürt". ...
20.10.2006
Weitere GenReis-Sorte in der Nahrungskette gefunden
Die EU-Kommission hat gestern bekannt gegeben, dass in Lieferungen aus den USA die von Bayer hergestellte Genreis-Sorte LL 62 gefunden wurde. Diese Information ist von besonderer Brisanz, da der Konzern eine EU-Importzulassung für LL 62 beantragt hat und die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung stets bestritten hat. ...
20.10.2006
Energy-Drinks: Müde- anstatt Wachmacher
Koffein und Dextrose haben einen wesentlichen Einfluss auf das Fahrverhalten und den Fahrzustand konsumierender Autolenker. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt die Psychologin Eva Schnabel sowie ein Wissenschaftsteam des Instituts für Psychologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. ...
19.10.2006
Sojaanbau im Amazonasgebiet belastet das Weltklima und führt zur Entwaldung
Soybean Production Impacts Climate and Deforestation in the Amazon
More than one fifth of the Amazon rainforest has already been destroyed and the forest which remains is threatened by increasing pressure from human activities. Recent expansion of large-scale mechanised agriculture on the edges of the forest has introduced a potential new avenue for forest loss, thus generating debate over the contribution of cropland expansion to current deforestation dynamics. It is therefore important to understand how changes in land use will affect biological, physical, and climate behaviour in the surrounding regions and the possible global consequences. ...
19.10.2006
Zukunftschancen im Kampf gegen den "schwarzen" Hautkrebs
Hautkrebs ist insgesamt die häufigste Krebserkrankung des Menschen mit rasanten Zuwachsraten in den letzten Jahren. In den Industrienationen erkranken jedes Jahr 15 bis 20 Menschen pro 100.000 Einwohner an einem Melanom. Bei dieser Tumorart ermöglicht nur eine frühzeitige Erkennung gute Heilungschancen. Gleichzeitig sind Hautkrebserkrankungen in den meisten Fällen gut und leicht zu erkennen und, wenn sie bereits im Anfangsstadium diagnostiziert werden, durch eine Operation hervorragend zu behandeln. ...
18.10.2006
In Krankenhäusern weit verbreitete Substanzen können Asthma verursachen
Common Substances In Hospitals Can Cause Asthma
Without the knowledge of many health care providers, the indoor hospital environment could be making people ill. A new report has revealed that substances commonly found in hospitals - including chemicals used to clean floors and medical equipment, fumes from building materials, latex gloves, and other common substances - can trigger an asthma attack and even cause the disease. ...
17.10.2006
Lungenkrebsrisiko bleibt lange erhöht
"Die Ergebnisse der deutschen Uranbergarbeiterstudie zeigen ein deutlich erhöhtes Lungenkrebsrisiko bei radonexponierten Bergarbeitern. Damit werden bisherige Annahmen zum Lebenszeitrisiko für Lungenkrebs bei radonbelasteten Bergarbeitern erhärtet. Die neue Studie weist aber darauf hin, dass ein Exponierter das erhöhte Lungenkrebsrisiko länger in sich trägt als bisher angenommen wurde", sagte Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) heute in Salzgitter. "Insbesondere die bisherige Annahme, dass das Risiko mit zunehmender Zeit nach Exposition deutlich abnimmt, muss korrigiert werden", so König weiter. ...
17.10.2006
Deutschland muss sich auf den Klimawandel einstellen
Die Modellrechungen und Szenarien der Klimaforscher fügen sich immer schneller zu einem Bild zusammen: Das Klima in Deutschland wird sich bis zum Jahr 2100 spürbar ändern. Auf Einladung des Umweltbundesamtes (UBA) diskutierten in Berlin rund 200 Fachleute aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung über Klimafolgen und die Anpassung an Klimaänderungen. "Es ist höchste Zeit, dass wir uns intensiver mit den Folgen des Klimawandels in Deutschland befassen. Wir müssen uns heute anpassen, um morgen nicht von seinen wirtschaftlichen und sozialen Folgen überrollt zu werden. Hierfür benötigen wir eine gemeinsame nationale Strategie. Alle wichtigen Akteure müssen hierfür mit ins Boot", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. ...
16.10.2006
Ausreichender Verzehr von Obst und Gemüse fördert die Gesundheit
Als 1911 die Vitamine entdeckt wurden, rückte eine bis dahin eher als nebensächlich betrachtete Nahrungsmittelgruppe in den Blickpunkt des Interesses: Obst und Gemüse. Seither diskutieren Wissenschaftler über die gesundheitlichen Effekte einer obst- und gemüsereichen Ernährung. Einigkeit besteht in jedem Falle darin, dass Obst und Gemüse dem Körper gut tun und man ausreichend, das heißt täglich etwa 650 Gramm, Obst und Gemüse zu sich nehmen sollte. Schwieriger gestaltet sich die Antwort auf die Frage, ob und warum ein hoher Obst- und Gemüseverzehr bestimmten Erkrankungen vorbeugen kann. ...
13.10.2006
Acrylamid in Lebensmitteln: Die Verbraucher kennen das Risiko, ändern ihr Verhalten aber kaum
Die deutschen Verbraucher sind über das Vorkommen von Acrylamid in Lebensmitteln und über das damit verbundene Gesundheitsrisiko gut informiert. Sie wissen, dass der Stoff nach dem Backen, Braten und Frittieren in stärkehaltigen Lebensmitteln wie Chips, Bratkartoffeln oder Pommes Frites enthalten sein kann. Sie wissen auch, dass der Acrylamidgehalt eines Lebensmittels von der Art und Weise der Zubereitung abhängt. Und sie wissen, dass Acrylamid schädlich ist. Trotzdem nutzt nur ein kleiner Teil der Verbraucher dieses Wissen für eine Risiko mindernde Änderung des Verhaltens. ...
12.10.2006
Öffentliches Rauchverbot akzeptiert und gewünscht: Gesundheitszustand von Gastrononomie-Mitarbeitern verbessert sich schnell nach Rauchverbot
Rauchverbote in öffentlichen Räumen werden von der breiten Bevölkerung nicht nur akzeptiert, sondern auch gewünscht und führen darüber hinaus zu einer enormen Verbesserung des Gesundheitszustandes der Gastronomiemitarbeiter. Wie am 11.10.2006 das Journal of the American Medical Association (JAMA) berichtete, geht dies aus einer europäischen Studie hervor, die den Gesundheitszustand von Angestellten in der Gastronomie direkt nach der Einführung des gesetzlichen Rauchverbotes in Schottland untersuchte. Auch im restlichen Europa wird der Ruf nach einem derartigen Verbot immer lauter. ...
12.10.2006
Globale Temperaturen erreichen Rekordniveau
Global Temperatures Reaching Record Levels
Climate change is one of the most pressing environmental, social and economical problems facing the planet. Numerous studies have already reported changes in nature driven by global warming.
The results of a recent study by American researchers suggests that, because of a rapid warming trend over the past decades, the Earth is now reaching, and exceeding, the warmest levels in the current interglacial period, which has lasted nearly 12,000 years. ...
10.10.2006
Malaysia und Singapur ersticken im Smog
Malaysia und Singapur haben den südlichen Nachbarn Indonesien dazu aufgefordert, endlich etwas gegen die Umweltverschmutzung durch die zum Großteil illegale Brandrodung zu unternehmen. Der Grund für den Aufschrei der beiden Staaten: eine dicke Smogwolke mit einer Sichtweite, die teilweise nur 200 Meter beträgt, hat die Halbinsel Malaya und die Insel Borneo erfasst. In Singapur musste sogar eine Warnung ausgegeben werden, dass die Bewohner ihre Häuser nicht mehr verlassen dürfen. Das Ereignis scheint sich Jahr für Jahr zu wiederholen: Um Land für Ackerbau zu gewinnen, greifen die Indonesier zur Brandrodung. Große Teile Sumatras und der Süden Borneos stehen in Brand und die dicken Rauchwolken ziehen Richtung Norden. ...
10.10.2006
Papiertapete absorbiert elektromagnetische Strahlung
Um die stetig steigende Elektrosmog-Belastung in Wohnräumen einzudämmen, haben Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau ein neues Material entwickelt, das in der Tapete von morgen zum Einsatz kommen könnte. Im Wesentlichen kommen bei dem absorptionsfähigen Material spezielle Papierbeschichtungstechniken sowie ein modifiziertes Ferritpulver zum Einsatz, das mittels Glaskristallisationstechnik synthetisiert wird. Mithilfe des speziellen Papiers können hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie durch Mobilfunk, WLAN- oder Radarstrahlung entstehen, eliminiert werden. ...
10.10.2006
EU-Umweltausschuss stimmt für mehr Umwelt- und Verbraucherschutz
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Greenpeace haben die heutige Entscheidung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zur Chemikalienreform REACH begrüßt. Es sei ein wichtiger Schritt für den besseren Schutz von Umwelt und Gesundheit vor gefährlichen Chemikalien getan worden. Der Ausschuss sprach sich mit großer Mehrheit dafür aus, dass Chemieunternehmen gefährliche Chemikalien ersetzen müssen, wenn sichere Alternativen zur Verfügung stehen (Substitution). Damit stellten sich die EU-Parlamentarier gegen den Ministerrat, der eine Substitutionspflicht abgelehnt hatte. ...
09.10.2006
VCD fordert Sofortmaßnahmen für mehr Energieeffizienz im Verkehr - Kfz-Steuer schnell modernisieren
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung anlässlich des heute stattfindenden Energiegipfels auf, für eine deutlich höhere Energieeffizienz im Verkehr zu sorgen und entsprechende Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene einzuleiten. Dazu gehöre die schnelle Umstellung der deutschen Kfz-Steuer auf den verbrauchsabhängigen Treibhausgasausstoß sowie ein Tempolimit auf Autobahnen. Mittelfristig müsse die Ökosteuer weiterentwickelt und im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab 2007 ein europaweiter CO2-Grenzwert für Pkw festgelegt werden. ...
06.10.2006
Öffentliche Gebäude und Gaststätten müssen auch in Deutschland rauchfrei werden
Einen dringenden Appell an die zuständigen Politiker, auch in Deutschland effektive und flächendeckende Rauchverbote einzuführen, wie dies in vielen anderen europäischen Ländern bereits der Fall ist, richtet die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) anlässlich ihrer Herbsttagung in Nürnberg. "Als Mediziner, die täglich mit den krank machenden Folgen des Rauchens konfrontiert sind, sind wir besorgt darüber, dass der deutsche Gesetzgeber als einer der letzten in Europa die Bevölkerung nicht vor den Gefahren des Passivrauchens schützt", sagt Prof. Dr. Helmut Gohlke, federführender Autor eines Briefes an die Bundeskanzlerin, den 13 medizinische Fachgesellschaften und die deutsche Herzstiftung unterzeichnet haben mit dem Ziel: "Öffentliche Gebäude und Gaststätten müssen endlich auch in Deutschland rauchfrei werden." ...
05.10.2006
Strengere Standards für Luftverschmutzung können Zahl der Toten in belasteten Städten um 15% verringern
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft heute die Regierungen der Welt auf, die Luftqualität in ihren Städten zu verbessern, um die Gesundheit der Menschen besser zu schützen. Der Aufruf gründet auf den neuen globalen Luftgüte-Richtlinien, mit denen die WHO heute dramatisch niedrigere Standards für Schadstoff-Emissionen fordert. Die WHO geht davon aus, dass allein die Verringerung eines Schadstofftyps (Feinstaub des Typs PM10) die Zahl der Toten in belasteten Städten pro Jahr um 15% reduzieren könnte. Die neuen Richtlinien empfehlen zudem substantiell niedrigere Grenzwerte für Ozon und Schwefeldioxid. ...
05.10.2006
Neue Vorhersagen für die globale atmosphärische Umwelt bis 2030
New Predictions for the Global Atmospheric Environment by 2030
Air pollution is both a local and a trans-boundary problem caused by the emission of certain pollutants which either alone, or through chemical reaction, lead to negative environmental and health impacts. Ozone (O3) is formed through the reaction of volatile organic compounds (VOCs), such as methane, and nitrogen oxides (NOx) in the presence of sunlight. O3 is toxic to humans, animals, and plants and is an important greenhouse gas that contributes to global warming. On the other hand, enhanced emissions of sulphur dioxide (SO2), NOx, and ammonia (NH3) lead to increased long-range transport and deposition of nitrogen, which, in turn, affects the nutrient content of the soil (euthophication) and favours acidification of ecosystems and loss of biodiversity. Large parts of the world are currently exposed to high concentrations of ozone and high deposition of nitrogen on ecosystems. ...
05.10.2006
Mehr Gesundheitsschäden bei Kindern durch Schadstoffbelastung.
Kinder sind pro Kilogramm Körpergewicht stärker mit Chemikalien belastet als Erwachsene. Gleichzeitig leiden immer mehr Kinder an Erkrankungen, die in Verbindung mit der Schadstoffbelastung gebracht werden. Das ist das Ergebnis der Studie "Gesundheitsschäden durch eine verfehlte Chemikalienpolitik - Kinder besser schützen", die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Kooperation mit dem "Netzwerk Kindergesundheit und Umwelt" veröffentlicht hat. Die Studie fasst aktuelle Untersuchungen zur Belastung von Kindern mit gefährlichen Chemikalien und den damit verbundenen Erkrankungen zusammen. ...
02.10.2006
Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen - So finden Sie ein gutes Programm
Nach aktuellen Ergebnissen der Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts sind 15 Prozent der Kinder zwischen drei und 17 Jahren übergewichtig, weitere sechs Prozent leiden an Adipositas. In diesem Fall empfehlen die behandelnden Ärzte, das Gewicht zu normalisieren. Denn schon in jungen Jahren können dadurch ernsthafte gesundheitliche oder psychische Probleme auftreten. ...
29.09.2006
Stillen - es dürfte etwas länger sein!
Rund 90 Prozent der in Berlin befragten Mütter stillen ihre Kinder nach der Geburt. Dies ist ein erstes Ergebnis von umfangreichen Studien des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) über das Stillverhalten in Berlin. "Das ist zunächst einmal eine positive Nachricht, die zeigt, dass unsere Arbeit in diesem Punkt erfolgreich ist", sagt Professor Dr. Hildegard Przyrembel, die Geschäftsführerin der Nationalen Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung. ...
28.09.2006
Klimapolitik zur Chefsache machen
Zum Auftakt des internationalen Klimakongresses "KyotoPlus - Wege aus der Klimafalle" forderte das Veranstalterbündnis heute die Bundesregierung auf, die deutsche G8- und EU-Ratspräsidentschaft für einen neuen Impuls im Klimaschutz zu nutzen. ...
28.09.2006
Weltweite Verbreitung von langlebigen organischen Chemikalien
Worldwide Distribution of Persistent Organic Pollutants
Persistent organic pollutants (POPs) are chemicals that remain intact in the environment and bioaccumalate in the food chain. Moreover, they exhibit numerous toxic properties that pose a health risk to humans and wildlife. To date, two international legally binding instruments have been negotiated and concluded in order to address and reduce the presence of POPs in the environment: The Protocol for the regional UNECE Convention on Long-Range Transboundary Air Pollution on POPs and the Stockholm Convention on POPs. The Stockholm Convention stipulates that the Conference parties shall establish a monitoring network for investigating spatial and temporal trends for POPs globally in order to evaluate the effectiveness of the Convention. To date, such a network does not exist. ...
27.09.2006
Deutscher Umweltpreis 2006 geht an Forscher Schulze und Unternehmer Huber
Die Träger des Deutschen Umweltpreises 2006 stehen fest: Der mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltpreis Europas geht an den bayerischen Unternehmer Hans G. Huber (64) und den Ökosystemforscher Prof. Dr. Ernst-Detlef Schulze (65) aus Jena. Huber erhält die Auszeichnung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) dafür, dass er mit großem Engagement gerade auch in Schwellen- und Entwicklungsländern anwendbare, qualitativ hochwertige und robuste Technologien zur Frischwasseraufbereitung und Abwasserbehandlung entwickelt und erfolgreich vertreibt. Als Direktor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena erforscht Prof. Schulze Gründe der globalen Klimaerwärmung. Er startete das weltweit größte Projekt, um die Kohlenstoffbilanz in Europa näher zu berechnen. "So unterschiedlich ihre Arbeitsfelder sind - Zukunftssicherung liegt beiden am Herzen", so DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Den Umweltpreis übergeben wird Bundespräsident Horst Köhler am 29. Oktober in Dresden. ...
27.09.2006
Zusammenhang zwischen Mittelohrentzündung bei Kindern und Luftschadstoffen aus dem Verkehr
Eine soeben von Epidemiologen des GSF - Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit gemeinsam mit niederländischen Wissenschaftlern veröffentlichte Studie findet erstmals Zusammenhänge zwischen dem Auftreten akuter Mittelohrentzündungen bei Kindern während der ersten beiden Lebensjahre und verkehrsbedingten Luftschadstoffen, denen diese ausgesetzt sind. Angesichts der Tatsache, dass zum einen Luftschadstoffe aus dem Verkehr eine dauerhafte Belastungsquelle sind und zum andern Mittelohrentzündungen zu den häufigsten akuten Infektionen bei Kleinkindern mit vielfältigen gesundheitlichen Spätfolgen zählen, haben diese Erkenntnisse weitreichende Bedeutung für die Risikobewertung der Feinstaubbelastung. ...
26.09.2006
Gabriel: RWE-Antrag für Biblis A wird auf Grundlage des Atomgesetzes entschieden
Im Bundesumweltministerium ist heute ein Antrag des Atomkraftbetreibers RWE eingegangen, Elektrizitätsmengen des früheren Atomkraftwerkes Mülheim-Kärlich auf das Atomkraftwerk Biblis A zu übertragen. Dazu erklärt Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: Der Antrag von RWE wird vom Bundesumweltministerium als der zuständigen Behörde aufgrund des bestehenden Atomgesetzes, also nach Recht und Gesetz, geprüft. ...
26.09.2006
Gesünder Wohnen und Schlafen
Ob Fernsehen, Lesen oder Schlafen: Die meisten Menschen fühlen sich in den eigenen vier Wänden am wohlsten. Doch gerade zuhause, wo man Ruhe, Erholung und Entspannung sucht, können potenzielle Allergene wie Milben, Schimmelpilze und Tierhaare die Gesundheit belasten. Schätzungsweise acht bis zwölf Millionen Bundesbürger reagieren mittlerweile allergisch auf Hausstaub - Tendenz steigend. ...
26.09.2006
Einzelne Lebensmittel aus Asien sind unzulässig bestrahlt
Rund vier Prozent der in Deutschland im Jahr 2005 auf Bestrahlung untersuchten Lebensmittel sind zu beanstanden. Dies ist das Ergebnis von Kontrollen der Untersuchungsbehörden der Bundesländer, über die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) heute informiert hat. In Deutschland dürfen lediglich getrocknete aromatische Kräuter und Gewürze bestrahlt verkauft werden. Seit Juni 2006 dürfen auch tiefgefrorene bestrahlte Froschschenkel, die in anderen Mitgliedstaaten rechtmäßig in Verkehr sind, nach Deutschland eingeführt werden. ...
25.09.2006
Erste Ergebnisse der bundesweiten Kinder- und Jugendgesundheitsstudie
Bei einer Rumpfbeuge erreichen 43 % aller 4- bis 17-Jährigen in Deutschland nicht das Fußsohlenniveau. 15 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren sind übergewichtig. Unter einer allergischen Erkrankung leiden aktuell 16,7 % aller Kinder im Alter bis zu 17 Jahren. Bei 21,9 % aller 11- bis 17-Jährigen findet man Auffälligkeiten beim Essverhalten. Das sind einige der ersten Ergebnisse von KiGGS, der Kinder- und Jugendgesundheitsstudie des Robert Koch-Instituts, die am 25.09.2006 der Fachöffentlichkeit vorgestellt wurde. ...
25.09.2006
Umwelthilfe warnt EU-Parlament, "statt Feinstaub dessen Grenzwerte zu bekämpfen"
In gleichlautenden Schreiben an deutsche Abgeordneten des Europäischen Parlaments hat die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) die Parlamentarier dringend aufgefordert, am morgigen Dienstag gegen die vom Umweltausschuss vorgeschlagene Aufweichung der EU-Feinstaubrichtlinie zu stimmen. Der vom deutschen Berichterstatter Holger Krahmer (FDP) zu verantwortende Vorschlag bedeutet faktisch eine erhebliche Verwässerung der derzeit geltenden Richtlinie und die würde ausgerechnet diejenigen belohnen, die sich bisher nicht ausreichend um die Reduzierung des Feinstaubs bemühen. ...
21.09.2006
Bei Feinstaubbekämpfung versagen Bundesregierung, Landesregierungen und viele Städte
In einem Ranking hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) jetzt die Gegenmaßnahmen der 26 am stärksten mit Feinstaub belasteten Städte Deutschlands bewertet. Keine dieser Städte, die bis Ende August die zulässigen Tagesmittelwerte bereits mindestens 40 Mal überschritten hatten, erhielt für ihre Maßnahmen ein "Sehr gut" ...
19.09.2006
Messungen in Gastronomiebetrieben und Fernreisezügen bestätigen tödliche Gefahr durch Passiv-Rauchen
Das Deutsche Krebsforschungszentrum DKFZ hat erstmals weitreichende Messungen auf lungengängige Partikel in deutschen Gastronomiebetrieben und in Fernreisezügen durchgeführt. Das Ergebnis war erschreckend: "Die Gesundheitsbelastung in der deutschen Gastronomie und in Fernreisezügen ist derart gravierend, dass Mitarbeiter und Gäste eigentlich Schutzmasken mit Luftfilter tragen müssten", so die Studien-Herausgeberin Martina Pötschke-Langer im pressetext-Interview. Das DKFZ rüstet in der Zwischenzeit zum Kampf gegen die Gefahren des Rauchens und will die Zigaretten aus der Gastronomie und den Eisenbahnzügen verbannen. ...
18.09.2006
Neue Studien belegen negative Auswirkungen von Feinstaub und Verkehrsbelastungen auf die Gesundheit
Wohnen an stark befahrenen und chronische Exposition gegenüber PM10 und NO2 stellen Risikofaktoren für das vermehrte Auftreten von Erkrankungen der Atemwege und Einschränkungen der Lungenfunktion dar. Darüber hinaus ist die Sterblichkeit an Erkrankungen des Herz-Kreislauf Systems und der Atemwege bei den betroffenen Personen erhöht.
Angesichts dieser Datenlage ist es völlig unverständlich, dass derzeit im Europäischen Parlament versucht wird, die PM10 Grenzwerte zu lockern. Hiergegen protestieren Wissenschaftler aus aller Welt mit einer Deklaration, die in München und Paris verabschiedet wurde. ...
18.09.2006
Weltkindertag 2006: Kinderunfälle verhindern!
In Deutschland verletzt sich heute alle 18 Sekunden ein Kind so schwer, dass es ärztliche Hilfe benötigt. Unfälle sind das Gesundheitsrisiko Nummer eins für Kinder und Jugendliche. ãWir brauchen Unterstützung, denn Aufklärung tut dringend Not. 1,7 Millionen Kinderunfälle sorgen jährlich in Deutschland für Angst und Schrecken. Einige haben schwere Spätfolgen und begleiten Kinder und deren Eltern oft ein Leben lang", sagt Dr. Stefanie Märzheuser, BAG Präsidentin und Kinderchirurgin am Campus Virchow Klinikum Berlin. ...
18.09.2006
Gesundheitsbericht für Deutschland erschienen
Steigende Lebenserwartung und gute Gesundheit, aber: immer noch zu viele Menschen rauchen, sind zu dick, bewegen sich zu wenig und trinken zu viel Alkohol. Das sind die Kernaussagen des Gesundheitsberichts "Gesundheit in Deutschland", den das Robert Koch-Institut im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit jetzt im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) veröffentlicht hat. ...
18.09.2006
Wechselnde Schichtarbeit erhöht Krebsrisiko bei Männern
Männer, die in wechselnden Schichten arbeiten, können einem erhöhten Risiko einer Erkrankung an Prostatakrebs ausgesetzt sein. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Occupational and Environmental Health (UOEH) gekommen, die nachwies, dass wechselnde Schichten zu einer vier Mal so hohen Krankheitswahrscheinlichkeit führen als entweder Tag- oder Nachtschicht.
15.09.2006
EU-Ministerrat soll Gen-Reis aus dem Handel ziehen
Aufgrund weiterer Funde von illegalem Gen-Reis der Bayer AG in der Europäischen Union fordert Greenpeace von Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) und den Landwirtschaftsministern der EU, den Langkornreis aus den USA vollständig aus dem europäischen Handel zu nehmen. Die Minister kommen am 18.9.06 bei einem Treffen des EU-Landwirtschaftsrats in Brüssel zusammen. Sie werden auch über die Genehmigung eines genmanipulierten Raps der Bayer BioScience N.V. abstimmen. Die Zulassung würde bedeuten, dass die keimfähigen Gen-Rapskörner importiert werden dürfen. Diese sollen als Futtermittel verwendet, aber nicht angebaut werden.
15.09.2006
Herzkreislauferkrankung bleibt häufigste Todesursache im Jahr 2005
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, starben nach den Ergebnissen der Todesursachenstatistik im Jahr 2005 in Deutschland insgesamt 830.227 Personen (388.554 Männer und 441.673 Frauen). Dies waren 11.956 Sterbefälle oder 1,5% mehr als im Vorjahr. Bei nahezu jedem zweiten Verstorbenen (152.274 Männer und 215.087 Frauen) wurde - wie auch schon in den Vorjahren - der Tod durch eine Erkrankung des Kreislaufsystems ausgelöst. ...
14.09.2006
Sind eingeatmete Nanopartikel gesundheitsschädlich?
Do the Nano-sized Particles we Breathe Pose a Risk to our Health?
Some scientists are concerned about the possible effects on health of exposure to ultrafine or nano-sized particles with a diameter below 100 nanometres. These particles are abundant in ambient urban air and are of the same size as engineered nanoparticles. Nanoparticle research is currently an area of intense scientific research, due to the wide variety of potential applications in biomedical, optical, and electronic fields, but they are controversial due to concern about their safety. ...
14.09.2006
Das "Ozonloch" schließt sich noch lange nicht
Der Gehalt an Chlor in der Stratosphäre, das im antarktischen Frühjahr für die Entstehung des "Ozonlochs" verantwortlich ist, sinkt langsam. Amerikanische Wissenschaftler sagen deshalb schon eine vorzeitige Erholung der Ozonschicht voraus, für die sie in ihren Messungen Hinweise sehen. Wissenschaftler des Instituts für Meteorologie und Klimaforschung des Forschungszentrums Karlsruhe können dies nicht bestätigen: Im Messnetz des Instituts ist keine Erholungstendenz auszumachen. Eine beobachtete Abkühlung der Stratosphäre fördert die Bildung stratosphärischer Wolken und wirkt der Abnahme des Chlorgehalts entgegen: An der Oberfläche der Wolkenpartikel wird Chlor verstärkt aktiviert und kann so den katalytischen Ozonabbau in Gang setzen. ...
13.09.2006
Amerikaner sind die ersten Klimaflüchtlinge
Wer die erste große Bewegung von Klimaflüchtlingen im Süd-Pazifik vermutete, in einem Abwandern von der Insel Tuvalu oder anderen niedrig gelegenen Inseln, lag falsch. Die erste massive Bewegung von Klimaflüchtlingen war die der Bewohner der Golfküste der USA. Der Hurrikan Katrina, welcher sich letztes Jahr im August ereignete, trieb eine Million Menschen aus New Orleans und den kleinen Städten am Mississippi und der Louisiana-Küsten dazu, ins Inland zu ziehen. ...
13.09.2006
Neuropsychiatrischegische und kognitive Effekte bei Anwohnern in der Nähe von Mobilfunksendern
Neurobehavioral effects among inhabitants around mobile phone base stations.
There is a general concern on the possible hazardous health effects of exposure to radiofrequency electromagnetic radiations (RFR) emitted from mobile phone base station antennas on the human nervous system. Inhabitants living nearby mobile phone base stations are at risk for developing neuropsychiatric problems and some changes in the performance of neurobehavioral functions either by facilitation or inhibition. ...
12.09.2006
Stellungnahme des Bundesamts für Risikobewertung zu der Häufung von Salmonellosen durch Geflügel
Seit Mai 2006 wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) mehr als 100 Salmonellose-Fälle gemeldet, die durch Salmonella (S.) Hadar verursacht wurden. Zwei Personen sind an den Folgen der Erkrankung gestorben. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl der Fälle deutlich niedriger. Das RKI und das BfR arbeiten gemeinsam mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und den Ländern an der Aufklärung des Krankheitsausbruchs. Dennoch konnten die Ursachen der Häufung dieser Lebensmittelinfektionen bis heute nicht eindeutig geklärt werden. ...
12.09.2006
Jeder fünfte Langkornreis mit illegalen Bestandteilen kontaminiert
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Verbraucherschutzminister der Bundesländer aufgefordert, umfangreiche Tests bei in Deutschland angebotenem Langkornreis aus den USA anzuordnen. Die Ergebnisse der Tests auf den illegal nach Europa eingeführten Langkornreis "LLRice 601" der Bayer-AG seien umgehend zu veröffentlichen. Die zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörden müssten die Handelsnamen und die Händlerfirmen des Reises offen legen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher hätten ein Recht darauf zu erfahren, in welchen Produkten der Gen-Reis enthalten sei. Nur dann könnten sie sich gegen den Verzehr bereits gekaufter und den Kauf verdächtiger Ware entscheiden. ...
11.09.2006
Jeder dritte Deutsche ist allergiekrank
Immer mehr Menschen leiden an Heuschnupfen, Asthma und allergischen Ekzemen. In Deutschland ist mittlerweile jeder Dritte allergiekrank und die Zahl der Betroffenen steigt stetig. Allergien gehören damit zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Zurückzuführen ist die Zunahme von Allergien auch auf unseren modernen westlichen Lebensstil, wobei ein geringeres Training des Immunsystems durch Infektionen und hochisolierte Wohnräume mit erhöhter Belastung durch Milben- und Schimmelpilzallergene eine wesentliche Rolle spielen. ...
09.09.2006
Alkoholkonsum von Jugendlichen nimmt drastisch zu
Schon Jugendliche unter 15 Jahren sind zunehmend von akuten Alkoholproblemen betroffen. Mit steigendem Alter nimmt der Alkoholkonsum weiter zu. Das ist das Ergebnis des Weißbuchs Prävention "Stress? Ursachen, Erklärungsmodelle und präventive Ansätze", das die Kaufmännische Krankenkasse - KKH in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus ganz Deutschland unter Federführung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) herausgegeben hat. ...
07.09.2006
Weltweite Zunahme von Allergien im Kindesalter
Die Verbreitung von Allergien bei Kindern, wie Heuschnupfen, hat in den vergangenen zehn Jahren weltweit vor allem in jüngeren Altersgruppen zugenommen. ...
07.09.2006
Jahresbericht 2005 des Umweltbundesamtes erschienen
Weltweit werden Energie und Rohstoffe knapper, gleichzeitig nimmt ihr Verbrauch zu und die Energiepreise steigen. Die Treibhausgase beschleunigen den Klimawandel, Luftschadstoffe belasten Mensch und Umwelt. Angesichts dieser ökologischen und ökonomischen Herausforderungen sind grundlegende Änderungen in der Energiepolitik und ein Quantensprung beim effizienten Umgang mit Ressourcen und Energie notwendig. Das betonten Bundesumweltminister Sigmar Gabriel und der Präsident des Umweltbundesamtes (UBA), Prof. Dr. Andreas Troge, bei der Vorstellung des UBA-Jahresberichtes heute in Berlin. ...
07.09.2006
Könnten alpine Gletscher innerhalb von Jahrzehnten verschwunden sein?
Alpine Glaciers to Disappear within Decades?
During the past 150 years, many mountain regions around the world have lost a significant proportion of their glaciers as a consequence of ongoing climate change. The shrinking of the mountain glaciers is indeed considered by scientists as one of the best natural indicators of climate change and they therefore monitor them closely. ...
01.09.2006
"Rauchfreies" Bundesministerium für Gesundheit
Das Bundesministerium für Gesundheit hat heute über eine Hausanordnung ein vollständiges Rauchverbot in seinen Dienstgebäuden erlassen. Die Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit der Beschäftigtenvertretung getroffen. Sie sieht vor, dass ab sofort das Rauchen in allen Gebäuden des Bundesgesundheitsministeriums nicht mehr gestattet ist. ...
31.08.2006
Hinweise auf tumorauslösende Wirkung von Styrol beim Menschen
Styrol ist eine Flüssigkeit, aus der vor allem Kunststoffe hergestellt werden. Nach Inhalation von Styrol bilden sich in der Lunge von Mäusen Tumore. Auslöser ist offenbar die Substanz Styroloxid. Sie entsteht unter dem Einfluss bestimmter Enzyme in Zellen des Lungengewebes aus Styrol. Bei Ratten wurden weder diese Enzyme nachgewiesen, noch Styroloxid oder die bei der Maus beschriebenen Tumore. Bislang wurde angenommen, dass die für die Umwandlung von Styrol zu Styroloxid benötigten Enzyme auch beim Menschen fehlen bzw. nicht in ausreichender Menge vorhanden sind, und dass eine Tumorbildung deshalb nicht erfolgt. Darauf, dass diese Annahme falsch sein könnte, deuten nun Ergebnisse aus der experimentellen Forschung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) hin. ...
29.08.2006
Rauchverbote schützen vor Herzinfarkten
Konsequente Rauchverbote in der Öffentlichkeit verbessern die Gesundheit in der Bevölkerung erheblich. Dies belegen neueste Berichte aus Italien und den USA. So nahm nach den Untersuchungsergebnissen einer Forschergruppe der Universität Turin (1) die Zahl der Krankenhausaufnahmen wegen akuter Herzinfarkte im norditalienischen Piemont bereits im ersten Halbjahr signifikant ab, nachdem Anfang 2005 in Italien ein umfassendes Rauchverbot eingeführt wurde. Ähnliche Ergebnisse erzielten amerikanische Wissenschaftler an der Universität Colorado (2). ...
29.08.2006
Elektroschrott gefährdet Umwelt - Greenpeace erstellt Rangliste
Die Umweltorganisation Greenpeace hat Elektronik-Hersteller auf die Verwendung von giftigen Substanzen in ihren Produkten und Recycling-Aktivitäten untersucht. Der am Wochenende in Amsterdam erstmals präsentierte "Leitfaden zur Grünen Elektronik" soll Verbraucher über das Verhalten der Unternehmen aufklären und die Elektronikbranche für das Thema giftiger Elektronikmüll sensibilisieren. Als fixer Bestandteil des Leitfadens gilt eine Rangliste, in der die untersuchten Unternehmen aufgelistet sind. ...
28.08.2006
Früheres Frühjahr in Europa als Folge der Klimaerwärmung
Das Frühjahr kommt heute 6 bis 8 Tage früher nach Europa als noch vor 30 Jahren - dies haben Wissenschaftler aus 17 Ländern festgestellt, die unter Leitung von Dr. Annette Menzel, TU München, und Dr. Tim Sparks, CEH Großbritannien, die größte Phänologie-Studie der Welt durchgeführt haben. Dieses Signal der Klimaerwärmung ist sehr genau, denn in Ländern, in denen schnelle Temperaturanstiege zu verzeichnen sind, ist die Verfrühung fast doppelt so groß. ...
28.08.2006
Klimawandel begünstigt Verbreitung der Beulenpest
Der derzeit zu beobachtende Klimawandel erhöht das Risiko von Pest-Epidemien. Zu diesem Schluss kommt ein Team von Wissenschaftlern in einem Beitrag des amerikanischen Wissenschaftsjournals PNAS. "Eine Temperaturerhöhung von nur einem Grad Celsius im Frühjahr kann zu einem 50-prozentigen Anstieg des Pestbakteriums Yersina pestis führen", erklärt Studienleiter Nils C. Stenseth von der Universität Oslo. ...
15.08.2006
Vor 40 Jahren hergestellte Medikamente noch immer im Grundwasser nachweisbar
Über Rückstände von Medikamenten, die in die Umwelt und dadurch in das Trinkwasser gelangen können, wird immer wieder berichtet. Eine Forschungsgruppe der Europa Fachhochschule Fresenius unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Knepper hat nun erstmals deutsche Gewässer auf Rückstände von Barbituraten untersucht und herausgefunden, dass noch Jahrzehnte nach deren Verwendung Rückstände dieser Beruhigungsmittel vereinzelt in Grundwasser sowie im Flusswasser der Mulde, einem Nebenfluss der Elbe, nachweisbar sind. ...
10.08.2006
Chinas Kinder werden immer dicker
Was vor einigen Jahren noch unverstellbar schien, gehört heute zu den großen Problemen im Reich der Mitte: In den Großstädten wächst die Zahl der Kinder, die extrem übergewichtig sind rapide. ...
09.08.2006
Neues Urteil des Bundessozialgerichts zur BK 1317
Das neue Merkblatt zur BK 1317 wurde im Mai 2005 im Bundesarbeitsblatt veröffentlicht. Das ärztliche Merkblatt zur Berufskrankheit 1317 beschreibt Nerven- und Gehirnschäden, welche durch den beruflichen Umgang mit Lösemitteln und deren Gemische verursacht werden. Sind Nervenschäden berufs- und lösemittelbedingt muss die zuständige Berufsgenossenschaft Schadensersatz in Rentenform leisten. ...
07.08.2006
Gabriel fordert erste Konsequenzen aus Atomkraft-Störfall in Schweden
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hält eine weitere sicherheitstechnische Überprüfung der deutschen Atomkraftwerke als Konsequenz aus dem Störfall im schwedischen Atomkraftwerk Forsmark für notwendig. Das ist das Ergebnis einer Umfrage bei den für die Atomaufsicht zuständigen Länderministern. "Der Störfallablauf ist nach bisherigen Erkenntnissen zwar nicht eins zu eins übertragbar, deswegen müssen wir hierzulande auch keine Reaktoren vorläufig stilllegen. Er wirft aber eine Reihe von Fragen auf, die wir sorgfältig klären müssen", sagte Gabriel. ...
07.08.2006
Passivrauchen erhöht Osteoporose-Risiko um das Dreifache
Eine Studie amerikanischer und chinesischer Wissenschaftler hat nachgewiesen, dass Passivrauchen das Osteoporose-Risiko bei Frauen vor der Menopause um das Dreifache erhöht. Bei einer Tagung der International Osteoporosis Foundation berichteten Forscher der Harvard School of Public Health das Frauen und Männer ihr Osteoporose-Risiko durch das Rauchen erhöhen. ...
04.08.2006
Mangel und Überfluss - Medikamente in Nord und Süd
Um der deutschen Pharmaindustrie auf die Finger zu schauen hat sich vor 25 Jahren die BUKO Pharma-Kampagne gegründet. Ein Vierteljahrhundert kritische Arbeit hat dafür gesorgt, dass sich das Medikamentensortiment deutscher Firmen und in Ländern des Südens, aber auch in Deutschland wesentlich verbessert hat. ...
04.08.2006
Studien zum Zusammenhang zwischen Pestiziden und M. Parkinson
Study links pesticides with Parkinson's
People with long-term, low-level exposure to pesticides have a 70 percent higher incidence of Parkinson's disease compared to people who have not been exposed much to pesticides. Such workers include mostly farmers, ranchers and fishermen, the researchers report in the July issue of Annals of Neurology. Their study supports previous research that suggests pesticides can be linked with Parkinson's, which is caused by the destruction of key brain cells. "The findings support the hypothesis that exposure to pesticides is a risk factor for Parkinson's disease," they wrote. ...
04.08.2006
Pestizide beeinflussen offenbar Entwicklung der weiblichen Brust
Altered breast tissue development in young girls linked to pesticides
Exposure to pesticides crosses the generations, according to a new study that finds daughters of mothers who lived near areas of heavy agricultural spraying may be unable to breastfeed their children. The research was conducted in Mexico, but many of these pesticides, although they go by a different name, have the same ingredients and are used in the United States and Europe. The connection from mother to child was found among Sonoran Mayan girls whose mothers were exposed to chemical spraying. They did not develop the ability to produce milk, unlike their counterparts who lived a more organic lifestyle. ...
03.08.2006
Feinstaub in der Atemluft schädigt Lungenfunktion bei Kindern
Carbon in Airway Macrophages and Lung Function in Children
Britische Wissenschaftler um Dr. Jonathan Grigg von der "Queen Mary's School of Medicine and Dentistry" in London haben eine spezielle Methode entwickelt, um den Staubgehalt in den Atemwegen direkt bei Kindern messen zu können. Dabei stellten sie fest: Je mehr Feinstaub in den Atemwegen von Kindern nachzuweisen ist, umso schlechter fällt die Lungenfunktion der Betroffenen aus. Dieses Untersuchungsergebnis stellt einen weiteren Beweis dafür dar, dass das Einatmen von Feinstaub tatsächlich der Gesundheit schadet. ...
03.08.2006
10 Tipps für sonnige Tage
Dauerhaft hohe Temperaturen und Sonne satt lassen die Strände, Badeseen und Freibäder im Land auch am kommenden Wochenende wieder zum bevorzugten Ausflugsziel für Familien mit Kindern werden. Gerade für die empfindliche Haut von Kindern kann ein Zuviel an Sonnenstrahlung aber gefährlich werden. Dr. Jan Beringer von den Hohensteiner Instituten in Bönnigheim erklärt warum und zeigt, wie verantwortungsvolle Eltern ihre Kinder vor Sonnenbrand und Landzeitschäden schützen können. ...
02.08.2006
WHO will persistentes Gift wieder einsetzen
DDT soll als chemisches Mittel die Welt von der Malaria befreien, wenn es nach Meinung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht. Die plötzliche Begeisterung für das verbotene Gift stützt sich auf einen Vorschlag der US Agency for International Development (USAID). Dem Argument, dass mit DDT Millionen Menschenleben gerettet werden könnten, stehen allerdings Warnungen von Experten gegenüber, wonach sich das Umweltgift als Boomerang für die gesamte Ökologie einschließlich des Menschen entpuppen soll. ...
01.08.2006
Geschäftsführer des Dachverbandes Kritischer Aktionäre Henry Mathews ist tot
Der Vorstand des Dachverbandes Kritischer Aktionäre in Köln muss den Tod seines Geschäftsführers Henry Mathews mitteilen. Mathews befand sich auf Kanufahrt in Schweden, als er am Sonntag, den 30. Juli, im Alter von 40 Jahren ein Herzversagen erlitt. ...
31.07.2006
Erhöhtes Krebsrisiko nach Atomtests in der Südsee
Das französische Forschungsinstitut INSERM hat 30 Jahre nach den Atomversuchen im Pazifischen Ozean erstmals festgestellt, dass die gestiegene Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen in Französisch Polynesien mit den Atomtests in Verbindung stehen. Damit hat Frankreich offiziell das erste Mal zugegeben, dass es einen Zusammenhang zwischen Krebserkrankungen und Atomtests gibt, berichtet die Tahitipresse. ...
30.07.2006
Extreme Ozonbelastung im Hitzemonat Juli
Dieser Juli war nicht nur der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnung, sondern auch ein Monat mit einer Ozonbelastung der Superlative. Das ergab eine Auswertung der Messdaten, die Greenpeace heute bekannt gibt. Demnach liegt die Ozonbelastung des Juli so hoch wie in den smogreichen 90er Jahren und über der Belastung im Hitzesommer 2003. Ozonsmog führt zu Entzündungen der Atemwege, einer Zunahme von Asthma-Anfällen und fördert Allergien. Vor allem Kinder, Asthmatiker und ältere Menschen leiden darunter. Zum Schutz dieser Gruppen fordert Greenpeace Fahrverbote. ...
28.07.2006
Hohe Gehalte an perfluorierten organischen Tensiden (PFT) in Zuchtfischen
Bei Untersuchungen der Landesbehörden von Nordrhein-Westfalen sind in Zuchtforellen aus einer von zwei untersuchten Teichanlagen im Hochsauerlandkreis hohe Gehalte an perfluorierten organischen Tensiden (PFT), insbesondere an Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) festgestellt worden. Es wurden bis zu 1,18 Mikrogramm PFOS je Gramm Fischfleisch gefunden. ...
26.07.2006
Kontorverse um Glutamat als Auslöser von Krankheiten
Geschmacksverstärker wie Glutamat können Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Bluthochdruck, Migräne oder Multiple Sklerose auslösen. Oft ist Glutamat auf den Verpackungen nicht deklariert, sondern verdeckt als Würzsalz oder Geschmacksverstärker angeführt. ...
26.07.2006
DDT wird noch Jahrzehnte lang die Umwelt verschmutzen
Pesticide DDT's Polluting Legacy will Last for Many Decades
A new study published soon shows that, despite having been banned a few decades ago, DDT will persist in some highly organic soils for many more decades, much longer than previously predicted. Therefore, it will continue to be a source of atmospheric contamination, affecting human health and the environment in decades to come. ...
26.07.2006
Käfighühner besonders stark mit Salmonellen belastet
Hühner aus Käfig- und Massentierhaltung sind besonders stark mit Salmonellen belastet. Dies geht laut Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus einem Bericht des Bundesamtes für Risikobewertung zum Vorkommen von Salmonellen bei Legehennen hervor. Salmonellen seien in knapp 30 Prozent der Legehennenbetriebe mit über 3000 Tieren nachgewiesen worden. In Beständen mit über 30 000 Tieren seien sogar bei zwei Dritteln der untersuchten Herden Salmonellen nachgewiesen worden. Kleine Betriebe und solche mit Boden-, Volieren- oder Freilaufhaltung seien weit weniger von den Krankheitserregern betroffen. Laut BUND erkrankten in Deutschland allein im vergangenen Jahr rund 52 000 Menschen an einer Salmonelleninfektion. ...
20.07.2006
Umwelt-Chemikalien stören Hormonsystem
Schon seit Jahren warnen Wissenschaftler vor den Gefahren hormonell wirksamer Umweltchemikalien. Nun haben die 64 Teams des Forschungsverbunds CREDO (Cluster of Research on Endocrine Disruption in Europe) ihre Ergebnisse vorgelegt. Die Universität Göttingen war damit beschäftigt, den Einfluss von pflanzlichen Östrogenen sowie von Pestiziden, die die Wirkung von Testosteron hemmten, zu untersuchen. Dabei konnten sie zum Teil erhebliche Effekte und Wirkzusammenhänge erkennen. ...
20.07.2006
Wer täglich Obst und Gemüse isst, hat ein geringeres Erkrankungsrisiko für Mund-, Rachen-, Kehlkopf- oder Speiseröhrenkrebs
Männer profitieren eher als Frauen von einem solchen Ernährungsverhalten, da die Risikoabsenkung besonders bei Personen mit geringem Konsum (<300 Gramm/Tag) zum Tragen kommt. Dies ist ein Ergebnis der europaweiten EPIC*-Studie, das Professor Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke und Co-Autoren in der Septemberausgabe der Fachzeitschrift "Cancer Causes and Control" publizierte. ...
19.07.2006
Gericht verurteilt Gesundheitsministerium zur Bekanntgabe der Uranwerte im Mineralwasser
Das Verwaltungsgericht Magdeburg hat heute die Regierung des Landes Sachsen-Anhalt dazu verurteilt, das Vorkommen von Uran in Mineralwasser öffentlich zu machen. Der Klage auf Auskunftsanspruch eines Rechercheurs von foodwatch gegen das Gesundheitsministerium wurde in vollem Umfang stattgegeben. Das natürlich vorkommende Uran ist leicht radioaktiv, als Schwermetall giftig und gilt als nierenschädigend. "Das Gericht bestätigt mit seinem Urteil, dass die Bürger ein Recht darauf haben zu erfahren, wie hoch Mineralwasser mit Uran belastet ist", sagte Barbara Hohl, Sprecherin von foodwatch. ...
18.07.2006
VCD feiert Geburtstag: 20 Jahre Engagement für umwelt- und sozialverträglichen Verkehr - Fortsetzung folgt
Am 19. Juli 1986 gründeten Mitglieder von Umweltverbänden, Grünen und Sozialdemokraten, Wissenschaftler und engagierte Privatmenschen in Bonn die ökologische Alternative zu allen übrigen Autoclubs. Der VCD sollte ein wirksames Gegengewicht zur Auto- und Betonpolitik der damaligen schwarz-gelben Regierung bilden, die im engen Verbund mit Autoindustrie und ADAC agierte. Seither macht sich der gemeinnützige Umwelt- und Verbraucherverband für eine ökologisch und sozial verträgliche Mobilität stark. Dabei vertritt er die Interessen aller Verkehrsteilnehmer, egal wie sie unterwegs sind. ...
17.07.2006
Jahresbericht Lebensmittelüberwachung 2005: Mängel bei Hygiene und Kennzeichnung bleiben auf Vorjahresniveau
Fast jeder fünfte Betrieb, der Lebensmittel herstellt, bearbeitet oder verkauft ist im Jahr 2005 bei Lebensmittelkontrollen aufgefallen. 16,4 Prozent der kontrollierten Betriebe verstießen gegen Hygienebestimmungen, 5,8 Prozent hatten ihre Produkte mangelhaft gekennzeichnet oder irreführend beworben oder verpackt. Die betrieblichen Eigenkontrollen wurden in 4,6 Prozent der Betriebe beanstandet. ...
17.07.2006
Vorsicht vor Pestiziden in Johannisbeeren, Stachelbeeren und Kirschen
Nach einem neuen Greenpeace-Test sind konventionell angebaute Johannis-, Stachelbeeren und Kirschen aus dem Angebot der sechs größten deutschen Supermarktketten häufig stark mit giftigen Spritzmitteln belastet. In 88 Prozent der Proben fanden die Umweltschützer Pestizid-Rückstände. Rund 30 Prozent der getesteten Beeren und 15 Prozent der Kirschen aus konventionellem Anbau bewertet Greenpeace als "mangelhaft und nicht empfehlenswert". In fünf Prozent der Kirschen, in 17 Prozent der Stachel- und in 28 Prozent der Johannisbeeren wurden sogar die zulässigen Grenzwerte überschritten - deutlich mehr als noch im Jahr 2005. Zudem wurden in fünf der 19 Beerenproben aus Deutschland nicht erlaubte Spritzmittel nachgewiesen. ...
13.07.2006
Dangerously High Ozone Levels in European Summer
A recent report by the European Environment Agency (EEA) has evaluated ground-level ozone pollution in Europe for April - September 2005 based on the information submitted by the Members States to the European Commission. The results indicate that in summer 2005, the long-term objective for the protection of human health (maximum ozone concentration of 120 µg/m3 over 8 hours) was observed to be exceeded in almost every country, in almost every summer month and at most of the stations. In 16 EU Members States, the target value to protect human health was also exceeded. ...
12.07.2006
Umweltausschuss des Europäischen Parlaments beschließt EU-weites Verbot von PFT
Der Ausschuss für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europäischen Parlaments hat ein EU-weites Verbot von PFT beschlossen. Wenn das Plenum des Europäischen Parlaments und der Ministerrat dem Votum folgen, müssen die gefährlichen Substanzen weitgehend aus der Produktion verschwinden. ...
12.07.2006
Bundeskabinett beschließt Luftreinhalte-Verordnung
Das Bundeskabinett hat heute eine von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegte Verordnung zur Umsetzung einer Luftqualitätsrichtlinie der EU in deutsches Recht beschlossen. Bundestag und Bundesrat haben der Verordnung in erster Lesung bereits zugestimmt. Ziel der Verordnung ist die weitere Verbesserung unserer Atemluft. Die Emissionen der giftigen Schwermetalle Arsen, Cadmium, Nickel und Quecksilber sowie der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe sollen deutlich verringert werden. ...
10.07.2006
Erneuerbare Energien in Zahlen
Anhand aktueller Daten zeigt das Bundesumweltministerium (BMU) die wachsende Bedeutung der erneuerbaren Energien für Energiemärkte und Wirtschaft. Danach ist ihr Anteil am gesamten Stromverbrauch in Deutschland im Jahr 2005 auf 10,2 Prozent angewachsen, gegenüber 9,5 Prozent im Vorjahr. ...
10.07.2006
Weltweit drei Mrd. Handy-Nutzer bis 2008
Der World Society Report 2006, veröffentlicht von der International Telecommunication Union (ITU), belegt die positive Entwicklung der Informationsgesellschaft und die Verringerung der digitalen Kluft. Die Verbreitung des Telekom Sektors, der Ausbau der nötigen Infrastruktur und die Förderung der Informationsgesellschaft durch nationale Regierungen führten zu einem weltweit signifikanten Anstieg der Digital Opportunity (Zugang, Bereitstellung und Benützung digitaler Informationstechnologien), wobei die Republik Korea und Japan die ersten beiden Stellen in der Länderreihung belegen. Das stärkste Wachstum verzeichneten die Länder Russland, Indien und China. ...
09.07.2006
30 Jahre nach Seveso: Sicherheitsstandards von Industrieanlagen weiter unzureichend
Am 10.7.1976 wurde in der Ortschaft Seveso aus einem Reaktor des Chemikalienherstellers ICMESA hochgiftiges Dioxin freigesetzt, in dessen Folge Mensch und Umwelt weiträumig verseucht wurden. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich des 30. Jahrestages dieses Chemieunfalls die Sicherheitsstandards für Industrieanlagen kritisiert. Nach dem verheerenden Unglück in Italien seien zwar die gesetzlichen Vorgaben erweitert worden, allerdings gäbe es erhebliche Vollzugs- und Informationsdefizite. ...
08.07.2006
Langlebige Pestizide in der Muttermilch und Kryptorchismus
Persistent Pesticides in Human Breast Milk and Cryptorchidism
Prenatal exposure to some pesticides can adversely affect male reproductive health in animals. We investigated a possible human association between maternal exposure to 27 organochlorine compounds used as pesticides and cryptorchidism among male children. ...
07.07.2006
Experten erörtern die Ergebnisse des nationalen Mobilfunk Forschungsprogramms
Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF) tritt in eine entscheidende Phase: Von Sommer 2006 bis Ende 2007 werden die Ergebnisse des größten deutschen und vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) koordinierten Forschungsprogramms zum Mobilfunk zusammengefasst und in Zusammenarbeit mit international renommierten Experten bewertet. ...
07.07.2006
Positive Umwelt- und Verkehrs-Bilanz zum Ende der Fußball WM 2006
Kurz vor dem Ende der Fußball WM 2006 zieht die Allianz pro Schiene ein positives Fazit der "Green Goal"- Ziele: "Der öffentliche Nahverkehr hat den Fahrgastansturm während der WM gut bewältigt. Rund 60 Prozent der schätzungsweise 3,2 Mio. Stadienbesucher nutzten den sicheren und umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehr. Nur 30 Prozent kamen mit dem eigenen Auto. Damit erweist sich der ÖPNV als echter UmWeltmeister", so Winfried Hermann, stellvertretender Vorsitzender der Allianz pro Schiene und Mitglied im Bundesvorstand der Naturfreunde Deutschlands. ...
06.07.2006
Kein Zusammenhang zwischen Autismus und Kinderimpfungen
In den letzten Jahren hat es einen Anstieg von Entwicklungsfehlsteuerungen wie etwa Autismus und dem Asperger-Syndrom gegeben. Diversen Anschuldigungen zufolge könnten dafür die von den Ärzten verabreichten Impfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln verantwortlich sein. Laut Eric Fombonne, Direktor der psychiatrischen Kinderklinik in Montreal, seien die damaligen Aussagen auch vielen Eltern zu Ohren gekommen, die daraufhin Impfungen gegen gefährliche Kinderkrankheiten, wie Masern, Mumps oder Röteln, bei ihren Kindern abgelehnt hätten. Eine neue Studie des Gesundheitszentrums der McGill Universität in Montreal habe nun ergeben, dass zwischen den Kinderimpfungen und den Fehlstörungen kein konkreter Zusammenhang zu erkennen gewesen sei. ...
05.07.2006
DDT beeinträchtigt die Entwicklung von Kindern
Kinder, die im Mutterleib dem Pestizid DDT ausgesetzt waren, haben Schwierigkeiten bei der weiteren Entwicklung. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of California gekommen. Das Schädlingsbekämpfungsmittel wurde in Amerika und Großbritannien in den siebziger Jahren verboten. Heute wird es in einigen Ländern noch immer zur Bekämpfung der Malaria übertragenden Moskitos eingesetzt. Es war bereits bekannt, dass DDT mit verfrühten Geburten und einem geringen Geburtsgewicht in Zusammenhang steht. ...
05.07.2006
DFG legt MAK- und BAT-Werte-Liste 2006 vor
Die Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Bundesminister für Arbeit und Soziales die MAK- und BAT-Werte-Liste 2006 vorgelegt. Sie enthält gegenüber dem Vorjahr 155 Änderungen und Neuaufnahmen. Damit liefert sie die aktuelle wissenschaftliche Basis für höchstzulässige Konzentrationen eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Aerosol in der Luft am Arbeitsplatz. ...
04.07.2006
Fernseher gehören nicht ins Kinderzimmer!
Untersuchungen haben gezeigt, dass Kinder, die einen eigenen Fernseher im Zimmer haben, durch häufigeres und längeres Fernsehen schulische Schwächen und deutliche Beeinträchtigungen in ihrer Gesundheit entwickeln können. Je länger Kinder vor dem Fernseher sitzen, desto größer ist das Risiko für Störungen einer gesunden, kindgerechten Entwicklung. ...
04.07.2006
Deutschland isst sich krank!
Trotz der hervorragenden Versorgungslage mit Lebensmitteln in Deutschland liegen im Hinblick auf eine gesunde Ernährungsweise erschreckende Defizite vor, lautete das Urteil der Diplom-Ernährungswissenschaftlerin Susanne Sonntag am 18. Juni zum dritten Internationalen Diätetik Kongress in Aachen. Die Deutschen essen nicht nur zu fettig und zu süß, sondern auch zu viel. Die Kosten, die Fehlernährung in Deutschland hervorruft hatte der Präsident der Gesellschaft Professor Dr. Rudolf Schmitz auf mindestens 75 Milliarden Euro geschätzt. Hier gibt es ein enormes Einsparungspotential. Dass 64,4 Prozent der Todesfälle in Deutschland auch auf Fehlernährung zurückzuführen sind, ist erschreckend. Etwa 50 Prozent aller Deutschen sind übergewichtig. Bei Kindern und Jugendlichen ist Übergewicht die häufigste ernährungsmitbedingte Gesundheitsstörung. Es ist anzunehmen, dass 10 bis 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen übergewichtig sind. ...
03.07.2006
Akupunktur wird Leistung der gesetzlichen Krankenkassen
Das Bundesministerium für Gesundheit hat die am 18.4.2006 beschlossene Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Akupunktur nicht beanstandet. Damit kann die Akupunktur bei chronischen Rücken- und Knieschmerzen erstmalig als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen erbracht werden. ...
30.06.2006
Biozid-Richtlinie: Aus für Naturstoffe zur Schädlingsbekämpfung?
Ausgerechnet beliebte Naturstoffe wie Pyrethrum, Lavendelextrakt und Teebaumöl werden wohl von der Palette der in Europa zugelassenen Schädlingsbekämpfungsmittel verschwinden. Dasselbe gilt für Rapsöl, Leinöl, Ameisensäure und Kaliseife. Diese Substanzen finden sich auf einer Liste von mehr als 100 Wirkstoffen, die die EU-Kommission in diesen Tagen vorgelegt hat. Für sie hat sich bislang kein Unternehmen gefunden, das ihre Zulassung nach der Europäischen Biozid-Richtlinie betreiben will. ...
30.06.2006
'Leichte' Zigaretten erhöhen Suchtrisiko
Das Rauchen von 'leichten' Zigaretten erhöht das Suchtrisiko und erschwert das Aufhören mit dem Rauchen. Dies hat ein Forscherteam um Hilary Tindle von der University Pittsburgh in einer Studie belegt. Außerdem stellten sie fest, dass mit zunehmendem Alter die Entwöhnung von 'leichten' Zigaretten immer schwieriger fällt. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Light-Raucher ab 65 Jahren mit dem Rauchen aufhört liegt 75 Prozent unter der eines Normalrauchers. ...
30.06.2006
Weniger Umweltgifte in Elektrogeräten
Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten dürfen ab dem 1. Juli 2006 in neu gefertigten Produkten kein Blei, Cadmium, Quecksilber oder bestimmte Chromverbindungen sowie bromhaltige Flammschutzmittel mehr verwenden. ...
29.06.2006
Ergebnisse des staatlichen Erprobungsanbaus von GVO - Mais bestätigen Warnungen vor Genmais-Anbau
Die vorgelegten Ergebnisse des staatlichen Erprobungsanbaus 2005 mit genmanipuliertem Bt-Mais zeigen, dass die Empfehlungen des Ministers aus dem vergangen Jahr auf unzureichender Datenbasis erfolgten. Auskreuzung aus Bt-Maisfeldern in benachbarte Flächen wurde 2005 in weit höherem Maße und über größere Entfernungen beobachtet als für das Jahr 2004 berichtet. Statt 20 Meter Sicherheitsabstand empfiehlt Minister Miller inzwischen den Landwirten, einen Sicherheitsabstand von 150 m zu Gentech-Maisflächen einzuhalten. ...
29.06.2006
Krankmachende Salmonellen in knapp 30 Prozent der großen Legehennenbetriebe nachgewiesen
Seit 1992 erkranken immer weniger Menschen an Salmonellen. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland nur noch rund 52.000 Fälle gemeldet. Erstmals haben sich mehr Menschen mit Campylobacter-Keimen infiziert. Die Salmonellose ist damit die zweithäufigste Lebensmittelinfektion in Deutschland. Eine bedeutende Infektionsquelle sind Eier, die von infizierten Legehennen mit Salmonellen kontaminiert und vor dem Verzehr nicht ausreichend erhitzt wurden. In ca. 30 Prozent der großen deutschen Legehennenbetriebe kommen Salmonellen vor. In den skandinavischen Ländern liegt die Quote unter 1 Prozent, in einigen osteuropäischen Ländern bei 65 Prozent und darüber. ...
27.06.2006
EU-Chemikaliengesetz schützt nicht vor gefährlichen Chemikalien
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt vor einer europäischen Chemikalienreform, die Mensch und Umwelt nicht ausreichend vor gefährlichen Chemikalien schützt. Der heute von den Umweltministern der Europäischen Union verabschiedete Entwurf von REACH (Registrierung, Evaluierung, Autorisierung von Chemikalien) enthalte zu viele Gesetzeslücken. Es sei fragwürdig, ob er die gegenwärtige, völlig unzureichende Chemikaliengesetzgebung verbessere. Der Umweltverband forderte die EU-Parlamentarier auf, das Gesetz in der nun anstehenden zweiten Lesung im Sinne des Umwelt- und Verbraucherschutzes stark nachzubessern. ...
27.06.2006
Pestizide erhöhen Risiko für Morbus Parkinson um 70 Prozent
Ein Forscherteam der Bostoner Harvard School of Public Health hat in einer Studie festgestellt, dass die Anwendung von Pestiziden das Risiko an Morbus Parkinson zu erkranken um 70 Prozent erhöht. Sie stellten fest, dass es dabei irrelevant ist, ob die Pestizide beruflich zur Schädlingsbekämpfung oder privat zu Hause im Garten genutzt werden, denn die gesundheitsgefährdenden Folgen sind ähnlich. ...
26.06.2006
Triclosan gehört nur in die Klinik und die Arztpraxis!
Triclosan ist ein biozider Wirkstoff und Bestandteil von Desinfektionsmitteln, die in Arzt- und Zahnarztpraxen sowie in Krankenhäusern eingesetzt werden. Dort ist diese Anwendung auch sinnvoll und nützlich, um die Übertragung von Krankheitskeimen zu verhindern. Sorgen bereitet den Hygienikern jedoch der zunehmend breite Einsatz des Biozids, niedrig dosiert in verbrauchernahen Produkten wie Wasch- und Reinigungsmitteln oder als biozide Ausrüstung von Kleidung und Kunststoffen. Hierbei besteht nicht nur die Gefahr, dass die Mikroorganismen vermehrt gegen den Wirkstoff Triclosan resistent werden. Der ausgebildete Resistenzmechanismus kann die Keime auch gegen therapeutisch eingesetzte antimikrobiell wirkende Substanzen und Antibiotika unempfindlich machen. ...
24.06.2006
Mehrheit der Europäer befürwortet Bio- und Gentechnologie, gentechnisch veränderte Lebensmittel stoßen jedoch auf Widerstand
Immer mehr Europäer stehen Biotechnologie und Gentechnik positiv gegenüber. Erreichte die Zustimmung 1999 noch einen Tiefstwert von 41 Prozent, äußerten im Jahr 2005 erstmals 52 Prozent der Befragten die Hoffnung, dass sich die Bio- und Gentechnologie positiv auf das eigene Leben auswirken könnte. Vor allem Malta, Estland, Spanien, Zypern und Schweden zeigen sich optimistisch: In diesen Ländern glaubt über 70 Prozent der Bevölkerung, dass die Biotechnologie ihre Lebensqualität verbessert. Die Deutschen zählen mit 33 Prozent zu den Skeptikern. Dies zeigen die Ergebnisse des aktuellen, durch eine internationale Expertengruppe koordinierten, "Eurobarometers", die am 22. Juni in Brüssel vorgestellt wurde. ...
23.06.2006
Creutzfeldt-Jakob-Epidemie denkbar: Inkubationszeit beträgt möglicherweise 50 Jahre oder mehr
Seit sie 1996 zum ersten Mal festgestellt wurde, hat die so genannte neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (vCJD) weltweit 187 Menschenleben gefordert, hauptsächlich in Großbritannien. Einem internationalen Forscherteam um John Collinge des University College London zufolge könnte künftig jedoch eine wahre vCJD-Epidemie ausbrechen. Auf der Grundlage einer umfassenden Analyse der Inkubationszeiten bei der nahe verwandten Kuru-Erkrankung schließen die Wissenschaftler, dass die Zeitspanne zwischen einer Infektion mit dem BSE-Erreger und der Erkrankung fünfzig Jahre oder mehr betragen kann, und dass in den kommenden Jahrzehnten daher mehr Menschen an vCJD erkranken könnten als bisher vermutet. ...
23.06.2006
Handys: Tödliche Gefahr bei Gewitter
Handynutzer sollten bei einem Gewitter nicht im Freien telefonieren, denn dadurch erhöht sich die Gefahr einen Stromschlag zu fokussieren. Durch ein Mobiltelefon kann ein Blitzschlag deutlich gefährlicher werden, denn das Gerät leitet den Strom direkt in den Körper. Davor warnen jetzt britische Ärzte. ...
22.06.2006
Sind Flammschutzmittel ein Risiko für Gesundheit und Umwelt?
Do Flame Retardants Pose a Risk to Health and the Environment?
Brominated flame retardants (BFRs) are in current and widespread use to prevent fires in electronic devices, furniture and textiles. Polybrominated diphenyl ether (PBDEs) and tetrabromobisphenol A (TBBPA) are the main type of brominated compounds used as flame retardants nowadays. The reported levels of BFR in the environment have been steadily increasing as the production and use of these compounds have increased, thus resulting in possible widespread human exposure. Furthermore, they were identified as potential endocrine disruptors (able to alter the function of the endocrine system) for humans and animals. ...
22.06.2006
Drei Viertel der Bevölkerung in Deutschland sind Nichtraucher
Nach Ergebnissen des Mikrozensus 2005 waren 73 % der Bevölkerung im Alter von 15 Jahren und mehr, die Angaben zu ihren Rauchgewohnheiten machten, Nichtraucher. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, haben 54% noch nie geraucht und 19% waren ehemalige Raucher. 27% der Befragten waren aktive Raucherinnen und Raucher. ...
22.06.2006
Gesundheitliche Schädigungen durch Passivrauchen bereits seit Jahrzehnten nachgewiesen
Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und negativen gesundheitlichen Konsequenzen wurde bereits Ende der 1960er Jahre nachgewiesen. Seitdem wurde durch zahlreiche toxikologische und epidemiologische Studien ein Zusammenhang zwischen Passivrauchen und verschiedenen Erkrankungen deutlich gemacht. Diese Arbeiten belegen, dass Personen, die Tabak ausgesetzt sind, die gleichen akuten und chronischen Erkrankungen wie Raucher erleiden können - wenn auch in geringerem Ausmaß und mit geringerer Häufigkeit. Dazu gehören Augenbrennen mit Tränenentwicklung, Schwellungen und Rötungen der Schleimhäute, Reizungen des Atemtraktes und akute Atemwegssymptome wie Auswurf, Husten, Atembeschwerden oder Kurzatmigkeit bei körperliche Belastung, Kopfschmerzen, Schwindelanfälle, Müdigkeit und Schlafstörungen. ...
21.06.2006
Wie Äpfel vor Darmkrebs schützen
Kann der Konsum von Äpfeln vor einer Darmkrebserkrankung schützen? "Natürlich kann das nicht ein einzelnes Nahrungsmittel leisten", erklärt Prof. Dr. Beatrice L. Pool-Zobel von der Universität Jena. "Das hängt von vielen Faktoren ab, aber der Konsum von faserreicher und ballaststoffreicher Kost kann dazu beitragen", ist sich die Ernährungstoxikologin sicher. "Äpfel und Apfelprodukte bilden darüber hinaus einen wichtigen Bestandteil bei der Krebsprophylaxe, weil sie in Westeuropa ein Hauptlieferant für Flavonoide sind." ...
19.06.2006
Kartoffelchips stärker mit Acrylamid belastet als im Vorjahr
Kartoffelchips sind nach Tests von foodwatch stärker mit der krebsverdächtigen Substanz Acrylamid belastet als im Vorjahr. Acht der 13 auch in 2005 untersuchten Produkte weisen höhere Werte auf. "Den Behörden und Herstellern ist der Acrylamidgehalt der meisten Lebensmittel bekannt. Doch ohne Informationspflicht geben sie diese nicht bekannt und gefährden so unnötigerweise die Gesundheit der Verbraucher", sagt Barbara Hohl von foodwatch. Damit kritisiert die Verbraucherorganisation das geplante Verbraucherinformationsgesetz (VIG) der Bundesregierung, das weder eine Auskunftspflicht noch eine Produktkennzeichnung für Risikosubstanzen wie Acrylamid vorsieht. ...
16.06.2006
Ein Viertel aller Erkrankungen sind umweltbedingt
Almost a quarter of all disease caused by environmental exposure
As much as 24% of global disease is caused by environmental exposures which can be averted. Well-targeted interventions can prevent much of this environmental risk, the World Health Organization (WHO) demonstrates in a report issued today. The report further estimates that more than 33% of disease in children under the age of 5 is caused by environmental exposures. Preventing environmental risk could save as many as four million lives a year in children alone, mostly in developing countries. ...
15.06.2006
Lebensstil beeinflusst die Belastung durch mit Luftverschmutzung
Lifestyle Choices Affect Personal Exposure to Air Pollutants
In spite of the significant improvements, air pollution continues to be a serious problem in most European countries. Air pollution is both a local and a trans-boundary problem caused by the emission of certain pollutants which may lead to negative environmental and health impacts. A better understanding of the potential impacts of air pollution on human health is still needed. To this end, it is necessary to have the best possible estimates and understanding of doses and exposures. Human exposure to pollutants is very different from background air quality, as people experience a greater variety of situations. This raises the question of whether monitoring network sites are suitable for adequately determining population exposure. ...
14.06.2006
80 Prozent der Kopfläuse gegen Pyrethroide resistent
Einer Studie britischer Forscher zufolge ist ein Großteil der Kopfläuse bereits gegen den herkömmlichen Wirkstoff aus Pyrethroiden immun. Bei rund 3.000 untersuchten Schülern in Wales konnten die Wissenschaftler bei mehr als 80 Prozent der Fälle Resistenzen nachweisen. ...
14.06.2006
BfR zieht positive Bilanz nach drei Jahren Arbeit für den gesundheitlichen Verbraucherschutz
Mit der Gründung des Bundesinstituts für Risikobewertung im November 2002 hat der Gesetzgeber die Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement institutionalisiert und damit auf europäischer Ebene Maßstäbe gesetzt. Risikobewertung auf hohem wissenschaftlichem Niveau, frei von wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Interessen, transparent und damit nachvollziehbar für die Öffentlichkeit, war das Ziel dieser Maßnahme. Ein hoher Anspruch und eine große Herausforderung für das junge Institut. ...
13.06.2006
Agro-Gentechnik kein Beschäftigungsprogramm
Die Agro-Gentechnik bringt keine zusätzlichen Arbeitsplätze. Auch bei verstärkter Anwendung der Gentechnik wird es mehr Beschäftigung in diesem Bereich nicht geben. Grund dafür sind absehbare Fusionen in der Agrarindustrie. Bedeutsame Potentiale für mehr Arbeit gibt es auch in der Saatgutentwicklung und -produktion nicht. Derzeit arbeiten weniger als 500 Beschäftigte in der privatwirtschaftlich finanzierten "Grünen Gentechnik". ...
13.06.2006
Kleinkinder und Giftpflanzen - Erste Hilfe im Notfall
Überall blüht und grünt es, endlich Sommer! Endlich können auch Kleinkinder wieder nach Herzenslust im Garten spielen oder krabbelnd auf Entdeckungsreise gehen. Besondere Vorsicht ist dabei jedoch geboten, wenn blauer oder gelber Eisenhut, Engelstrompete, Goldregen oder Tollkirsche im Garten stehen. Diese Pflanzen sind hochgiftig und gerade für Kleinkinder eine potenzielle tödliche Gefahr. ...
13.06.2006
Tabakwerbeverbot: Bundesregierung muss jetzt handeln
"Die Bundesregierung muss jetzt endlich ihre bremsende Haltung gegenüber den Risiken des Tabakkonsums aufgeben", sagte Bundesärztekammer-Präsident Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe zur heutigen Empfehlung des Generalanwalts vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH), die Klage der Bundesregierung gegen die EU-Richtlinie für ein Tabakwerbeverbot abzuweisen. ...
13.06.2006
Hersteller umgehen Jugendschutz und Sondersteuer mit wein- und bierhaltigen Alkopops
Ob mit Lemon und Rum oder Taurin, Koffein und dem Geschmack von Wodka: Die Hersteller von Alkopops haben sich wegen drohender Umsatzeinbußen etwas einfallen lassen: Weinhaltige Cocktails heißt das Zauberwort. Bei der neuen Rezeptur liefert statt Branntwein jetzt Wein den Alkohol. So werden die seit August 2004 zum Jugendschutz eingeführte Sondersteuer auf branntweinhaltige Alkopops und der vorgeschriebene Warnhinweis "Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten" umgangen. ...
12.06.2006
Insektengift-Allergie wird immer noch zu selten behandelt
Eine Insektengift-Allergie kann tödlich verlaufen. Aber sie ist auch eine gut behandelbare Erkrankung. Die Erfolgsaussicht einer kausalen Behandlung durch die spezifische Immuntherapie (SIT) liegt bei nahe 100 Prozent. "Trotz der nachweislich guten Verträglichkeit und Wirksamkeit wird eine SIT aber immer noch viel zu selten durchgeführt. Vermutlich ist die mangelnde Aufklärung der Patienten die Ursache." Dieses Fazit zog Franziska Ruëff, Expertin für Insektengift-Allergien an der dermatologischen Klinik der Ludwig Maximilians-Universität in München, anlässlich des 25. Kongresses der European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI) in Wien. ...
12.06.2006
Perfluorierte Tenside in Ruhr und Möhne gefunden
Das Institut für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Universität Bonn (IHÖG) hat erhöhte Konzentrationen perfluorierter Tenside (PFT) in der Ruhr sowie in der Möhne gefunden und die zuständigen Behörden informiert. Die Humantoxizität ist derzeit nicht abschließend geklärt. PFT werden in der Natur nur sehr langsam abgebaut und auch in Kläranlagen nur bedingt entfernt. ...
12.06.2006
Gebrauch von bleifreiem Treibstoff führt zu reduzierten Blut-Bleiwerten bei Kindern (Bombay, Indien)
Phase out of leaded gasoline leads to lower blood lead in children, Bombay
The objective of this study was to test for reduction in pediatric blood lead levels (BLLs) in Bombay, India, by comparing BLLs collected in 2002 (after use of leaded gasoline was phased out in Bombay) to those collected in a study conducted by the George Foundation in 1997 (when leaded gasoline was still used in Bombay). ...
12.06.2006
Dioxingehalte im Blutserum von Anrainern einer MVA (Taiwan)
Dioxin levels in people near incinerators in Taiwan
The aim of this study was to evaluate possible factors affecting serum polychlorinated dibenzo-p-dioxin (PCDD) and dibenzofuran (PCDF) levels of people living near municipal waste incinerators (MWIs). ...
09.06.2006
Tag der Kindersicherheit
Kinder erkunden ihre Umwelt. Das ist wichtig für ihre Entwicklung. Doch oftmals bedeutet ihre Umgebung Gefahr für die Kleinen: Jährlich verunglücken in Deutschland nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder 256 000 Mädchen und Jungen unter 15 Jahren, die meisten von ihnen im heimischen Kinderzimmer, gefolgt von Küche und Treppenhaus. ...
09.06.2006
Schweine als künftige Organspender
Die Xenotransplantation, die Übertragung tierischer Zellen und Organe auf den Menschen, könnte schon bald Wirklichkeit werden. Darauf deuten zumindest die Ergebnisse hin, die diese Woche auf dem Internationalen Symposium Xenotransplantation im Robert-Koch-Institut in Berlin vorgestellt wurden. Vor allem Schweine gelten als aussichtsreiche Kandidaten um den Mangel an transplantierbaren Organen auszugleichen. Die körpereigene Abwehr gegen die Tier-Organe und das Infektionsrisiko durch so genannte porcine endogene Retroviren (PERV) stellen zwar wichtige Hürden dar, aber die Forscher haben in diesen Bereichen in den vergangenen Jahren wichtige Fortschritte erzielt. ...
07.06.2006
Nicht-nachhaltige Biotreibstoffe gefährden Umwelt
Die Geschichte mit den Biotreibstoffen klingt wie ein Traum für die Umwelt. Doch das European Environment Bureau EEB hat heute, Mittwoch, gemeinsam mit den Umweltschutzorganisationen BirdLife International und Transport & Environment vor den negativen Auswirkungen eines unkontrollierten Ausbaus der Biotreibstoff-Pflanzen gewarnt, denn der Schaden könnte größer sein als der Nutzen. Die drei Organisationen haben am Rande der Konferenz "Nachhaltige Wege für Biotreibstoffe in der EU" Richtlinien zur Biofuel-Direktive gefordert. ...
07.06.2006
Globale Erwärmung: Auch Teile von Hawaii werden verschwinden
Bereits im kommenden Jahr soll die größte marine Schutzzone der USA bei den westlichen Ausläufern der Hawaii-Inseln eingerichtet werden, berichtet die Fachzeitschrift National Geographic. Allerdings befürchten Wissenschaftler, bedeutet das für seltene Landlebewesen nicht notwendigerweise langfristigen Schutz, denn die flachen Inselchen könnten sehr schnell in den steigenden Fluten verschwinden. ...
07.06.2006
nutritionDay 2006: Erste Resultate zum Ernährungsverhalten von Krankenhauspatienten
Beim ersten "nutritionDay" sind am 19.1.2006 in 26 europäischen Ländern gleichzeitig quer durch Europa Daten zu Ernährungszustand und Essverhalten von 15.000 Patienten in 698 Krankenhausstationen erhoben worden. Deutschland stellte eine der größten Gruppen mit 2.104 Patienten in 105 Stationen in 36 Städten. Ungewollter Gewichtsverlust oder Mangelernährung der Patienten schon vor Einlieferung ins Krankenhaus verursachen 50 Prozent längere Liegedauer und zwei- bis dreifach erhöhte Sterblichkeit, eine Ernährungstherapie kann Prognose verbessern. ...
06.06.2006
UMTS stört Wohlbefinden offenbar nicht
No short-term effect of UMTS base station-like exposure on well being
In contrast to a recent Dutch study, we could not confirm a short-term effect of UMTS base station-like exposure on well being. The reported effects on brain functioning were marginal and may have occurred by chance. Peak spatial absorption in brain tissue was considerably smaller than during usage of a mobile phone. No conclusions can be drawn regarding short term-effects of cell phone exposure or the effects of long-term base station-like exposure on human health. ...
04.06.2006
PCBs sind endokrine Distruptors
Mischung beeinflusst die reproduktive Entwicklung von weiblichen Mäusen
PCBs Are Endocrine Disruptors
Mixture Affects Reproductive Development in Female Mice
Polychlorinated biphenyls (PCBs) are a broad group of chemicals that includes 209 aromatic chlorinated hydrocarbons used for products ranging from fluorescent light fixtures to coolant fluids inside parts of consumer electronics. Short-term exposure to large amounts of PCBs can cause liver damage; the effects of smaller concentrations can be more subtle, affecting the reproductive development of children of exposed mothers. But are these compounds actually endocrine disruptors? New work by researchers at the Mount Sinai School of Medicine confirms that they can be, and for the first time connects a molecular mechanism to the life-long phenotypic changes seen after exposure to environmental estrogens. ...
03.06.2006
Gabriel zum "Tag der Umwelt" am 5. Juni: Mehr Natur - mehr Zukunft
Mit dem Motto "Mehr Natur - mehr Zukunft" weist der diesjährige "Tag der Umwelt" am 5. Juni 2006 (Pfingstmontag) auf die Bedeutung des Naturschutzes für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen hin. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel: "Der Naturschutz leistet wichtige Beiträge zum globalen Klimaschutz, zur Armutsbekämpfung und zur gerechten Aufteilung der Ressourcen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Der Schutz intakter Wälder, Meere und anderer Lebensräume als Grundlage für saubere Luft, sauberes Trinkwasser und die Sicherung unserer Ernährung ist unverzichtbar für eine zukunftsfähige Gesellschaft." ...
02.06.2006
Wie sicher ist "Nano"?
Nano-Kosmetik, Nano-Farbe, Nano-Autowäsche: "Nano" ist längst ein Markt. 900 Millionen US-Dollar sollen 2005 mit Nanopartikeln umgesetzt worden sein. Über ihre kurz- und langfristigen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt ist bisher nicht allzuviel bekannt. ...
02.06.2006
Unterstützung für Förderkonzept der Regierung zur Rußfilter-Nachrüstung
Das von der Bundesregierung vorgelegte Konzept zur steuerlichen Förderung der Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußfiltern stößt bei Herstellern, Umwelt¬verbänden und Automobilproduzenten auf breite Unterstützung. Bei einem Fach¬gespräch am gestrigen Abend, zu dem das BMU Abgeordnete aller Par¬teien, Vertreter der Zulieferindustrie, der Automobilhersteller sowie Verkehrs- und Umweltverbände eingeladen hatte, wurde der Regierungsvorschlag von allen Seiten begrüßt. ...
01.06.2006
Extremer Biodiversitätsverlust vor Küste Kaliforniens durch wärmeres Wasser
Wie negativ sich die globale Erwärmung auch auf Meerestiere auswirkt, haben US-Forscher vor der kalifornischen Küste nun bemerkt: Während der vergangenen 40 Jahre hat die Biodiversität an den Muschelbänken dramatisch abgenommen. Das Wissenschaftsteam der University of California in Fullerton berichtet darüber in der jüngsten Ausgabe des Magazins Ecology. ...
01.06.2006
Österreichischer Allergiebericht: Mehr als 20 Prozent leiden
(01.06.2006) Heute wurde in Wien der erste österreichische Allergiebericht der Öffentlichkeit präsentiert. In diesem Bericht werden alle in Österreich zu Verfügung stehenden Daten zu Allergien zusammengetragen. Der Bericht zeigt, welche Bevölkerungsschichten in Österreich besonders von Allergien betroffen sind, welche Allergie auslösende Substanzen unterschieden werden können und wie viele Diagnosen bisher erstellt wurden. "Kurz gesagt zeigt uns der Allergiebericht ein genaues Bild über die Allergie-Situation in Österreich", so Michael Kunze des Instituts für Sozialmedizin der Medizinischen Universität Wien auf der heutigen Pressekonferenz. ...
01.06.2006
Neue Rekordwerte für Pestizide in Obst und Gemüse
Die Pestizidbelastung pflanzlicher Lebensmittel, die in der Europäischen Union verzehrt werden, ist im Jahr 2004 auf einen Rekordwert angestiegen. Das belegen bisher unveröffentlichte Daten der EU-Kommission. 47 Prozent der Obst- und Gemüseproben waren im Jahr 2004 mit Pestiziden belastet - drei Prozent mehr als noch 2003. Das Monitoringprogramm der Kommission erfasst Pestizidrückstände von über 60.000 Lebensmittelproben aus der ganzen EU. ...
31.05.2006
Klimawandel fordert Meeres- und Küstenschutz heraus
Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat heute an die Parlamentarischen Staatssekretäre Michael Müller (Umwelt) und Thomas Rachel (Forschung) sein Sondergutachten zum Klima- und Meeresschutz übergeben. Unter dem Titel "Die Zukunft der Meere zu warm, zu hoch, zu sauer" stellt der WBGU neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Folgen des Ausstoßes von Kohlendioxid und der Klimaänderung auf die Meere vor. Der WBGU zeigt darin, dass die globale Erwärmung, die durch den Ausstoß von Kohlendioxid verursachte Versauerung der Meere und der sich beschleunigende Meeresspiegelanstieg die Meeresökosysteme und Küstenregionen weltweit bedrohen. Besonders kritisch ist hierbei die steigende Zahl der Sturmfluten. ...
30.05.2006
Duftstoffe mit möglichen Nebenwirkungen
Einige sind natürlichen Ursprungs, andere künstlich erzeugt: Duftstoffe. Weil die meisten von uns sie als angenehm empfinden, verwenden wir sie oft freiwillig - etwa in Parfüms. Was der Nase gefällt, muss für die Gesundheit aber nicht automatisch gut sein. Denn: Manche duftenden Produkte enthalten Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie Kontaktallergien auslösen oder relevant für andere Unverträglichkeiten sein können. Bestimmte Duftstoffe - wie zum Beispiel Moschusverbindungen - sind zudem in der Umwelt nur schwer abbaubar und reichern sich über die Zeit in Umwelt, Mensch und Tier an. Gesundheitliche Unverträglichkeiten durch Duftstoffe sind ein bislang nicht ausreichend beachtetes Thema. Das Umweltbundesamt (UBA) hat in einem 15-seitigen Hintergrundpapier das aktuelle Wissen über Duftstoffe zusammengefasst, Risiken benannt und Möglichkeiten aufgezeigt, mit Duftstoffen sicher umzugehen. Denn Duftstoffe kommen zunehmend in Mode. ...
30.05.2006
Erhöhte Krebsraten rund um Chemie-Fabrik in Ohio
US-amerikanische Gesundheitsbehörden haben in der Nachbarschaft des Chemie-Werks Addyston im Bundesstaat Ohio eine stark erhöhte Rate von Krebserkrankungen festgestellt. Nach der vom Ohio Department of Health veröffentlichten Studie, liegt die Zahl der Krebs-Fälle um 76 Prozent höher als zu erwarten gewesen wäre. Die Fabrik wird vom deutschen Unternehmen Lanxess, einer Ausgliederung des BAYER-Konzerns, betrieben. Die Untersuchung war nach einer Vielzahl von Störfällen, die von der Werksleitung teilweise verheimlicht worden waren, angeordnet worden, berichtet die Coordination gegen Bayer-Gefahren. ...
30.05.2006
Ärztepräsident plädiert für rigorosen Nichtraucherschutz
Für einen gesetzlich verankerten Nichtraucherschutz hat sich der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, anlässlich des Welt-Nichtrauchertages am 31. Mai 2006 ausgesprochen. "Die gefährlichen, gesundheitlichen Belastungen gehen nicht nur vom aktiven Rauchen, sondern auch von der passiven Aufnahme des Tabakrauchs aus. Deshalb muss das Rauchen überall dort, wo Publikumsverkehr besteht, rigoros untersagt werden." Dies gelte insbesondere für Gaststätten. ...
29.05.2006
Akademieunion: Kampagnen gegen die Grüne Gentechnik entbehren wissenschaftlicher Grundlage
Nicht ideologische Grundhaltungen, sondern ausschließlich wissenschaftlich überprüfte Fakten sollten die Diskussion um die Grüne Gentechnik bestimmen. Mit dieser Forderung endete am 27.5.2006 in Berlin ein internationaler Workshop, zu dem die Akademienunion im Auftrag des "InterAcademy Panel" (IAP) eingeladen hatte. Es wurde ein unabhängiges Statement zur Bedeutung gentechnisch veränderter Nahrungsmittelpflanzen für die Entwicklungsländer erarbeitet. Falls die 92 dem IAP weltweit angehörenden Wissenschaftsakademien die Stellungnahme unterschreiben, wird sie offiziell als Stellungnahme der internationalen Wissenschaft auf der Generalversammlung des IAP im Dezember dieses Jahres in Kairo verkündet. ...
29.05.2006
2004: Fast 40 000 Menschen starben an Lungenkrebs
Wie das Statistische Bundesamt zum Weltnichtrauchertag am 31.5.2006 mitteilt, starben im Jahr 2004 in Deutschland 41.342 Personen an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können. Neben Lungenkrebs (39.798 Sterbefälle) werden auch Kehlkopfkrebs (1.496 Sterbefälle) und Luftröhrenkrebs (48 Sterbefälle) zu den Folgeerkrankungen des Rauchens gezählt. Insgesamt waren im Jahr 2004 gut 5% aller Sterbefälle auf eine für Raucher symptomatische Erkrankung zurückzuführen. Auffällig ist, dass an den genannten Todesursachen knapp dreimal mehr Männer als Frauen starben. ...
29.05.2006
Machtkampf um Feinstaub-Grenzwerte zu Lasten der Betroffenen
Nach den Umweltministern der Bundesländer will am 30.5. auch der Umweltausschuss des Europäischen Parlaments über die Abschaffung der Tagesgrenzwerte für Feinstaub (PM10) abstimmen. Im Vorfeld der Entscheidung spielten deutsche Parlamentarier aus CDU und CSU eine ebenso tragende wie fragwürdige Rolle. Unter anderem ließen sie in den vergangenen Wochen unter Brüsseler Parlamentariern eine Untersuchung zirkulieren, die das Bundesverkehrsministerium beim Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden in Auftrag gegeben hatte. In ihr werden über viele Jahre gewonnene, bisher unbestrittene Risikoanalysen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des EU-Luftreinhalteprogramms (CAFE), des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) und der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA mit unseriösen "Analogievergleichen" vom Tisch gewischt. ...
29.05.2006
Krebserregende Wirkung von eingeatmetem Formaldehyd hinreichend belegt
Formaldehyd ist gesundheitsschädlich, es reizt die Schleimhäute und kann Krebs im Nasenrachenraum auslösen, wenn es eingeatmet wird. Das ist das Ergebnis einer Bewertung neuer Studien, die das Bundesinstitut für Risikobewertung heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Das Institut sieht es als hinreichend bewiesen an, dass die Substanz im Nasenrachenraum Tumore auslösen kann, wenn sie eingeatmet wird, und schlägt deshalb eine Änderung der geltenden Einstufung vor. "Bei Raumluftwerten von oder unterhalb von 125 Mikrogramm Formaldehyd pro Kubikmeter ist praktisch keine krebsauslösende Wirkung mehr zu erwarten", sagt der Präsident des Bundesinstituts, Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. "Bei wiederholter, deutlicher Überschreitung dieses Wertes können gesundheitliche Risiken bestehen."...
27.05.2006
Kindergipfel 2006: Erneuerbare Energien und einheitliche Schulkleidung
Die 100 Teilnehmer des Kindergipfels 2006 diskutierten heute im Jugendzentrum Duisburg-Marxloh den von ihnen erarbeiteten Zukunftsvertrag. Er fasst in Forderungen und Selbstverpflichtungen die Ergebnisse der seit Donnerstag stattfindenden Partizipationsveranstaltung für 12- bis 15-jährige Kinder und Jugendliche zusammen. ...
26.05.2006
Verunreinigung von Kartonsäften mit ITX wurde über Monate verschwiegen
Die zuständigen Behörden von Bund und Ländern waren über ITX- Verunreinigungen von Frucht- und Gemüsesäften in Kartonverpackungen früher unterrichtet, als bisher angenommen. Die Verantwortlichen wussten darüber hinaus, schon spätestens im November 2005, dass die wissenschaftliche Datenlage für Unbedenklichkeitserklärungen bezüglich der Giftigkeit von ITX nicht annähernd ausreichte. Trotzdem wurde die Öffentlichkeit über Monate hinweg insbesondere von Bundesverbraucherschutzminister Seehofer mit entwarnenden Erklärungen ruhig gestellt. Das geht aus den jetzt vorliegenden Antworten der zuständigen Landesministerien auf entsprechende Auskunftsersuchen der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) hervor. ...
26.05.2006
Nanopartikel waren nicht die Ursache für Gesundheitsprobleme durch Versiegelungssprays
Nanopartikel sind nach Erkenntnissen des Bundesinstituts für Risikobewertung nicht der Auslöser der zum Teil schweren Gesundheitsstörungen, die nach der Anwendung von so genannten Nano-Versiegelungssprays aufgetreten sind. Die Produkte enthalten laut Angaben der Hersteller und nach chemischen Untersuchungen, die das BfR veranlasste, keine Partikel in Nano-Abmessungen. Der Begriff ãNanoÒ im Produktnamen soll vielmehr auf den hauchdünnen Film hinweisen, der sich nach dem Versprühen der Produkte auf der Oberfläche von Keramik oder Glas bildet. ...
26.05.2006
Deutsche Herzstiftung: Tabakwerbung endlich auch in Deutschlandverbieten
Deutschland ist in der Europäischen Union das einzige Land neben Luxemburg, das noch immer kein umfassendes Verbot für Tabakwerbung verhängt hat. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.5. fordert die Deutsche Herzstiftung deshalb die Bundesregierung auf, eine ehrliche Tabakpolitik zu betreiben und die Bürger vor der immensen Gefahr der Zigarettensucht endlich angemessen zu schützen. ...
25.05.2006
Gen-Mais bleibt Ladenhüter
In Deutschland wird auch dieses Jahr weniger genmanipulierter Mais angebaut als angekündigt. Bis Februar wurden im staatlichen Anbaukataster zwar etwa 2.000 Hektar Gen-Mais-Aussaat angemeldet. Laut Kataster wurden aber auf lediglich rund 1.000 Hektar Gen-Mais ausgebracht. Mais wächst in Deutschland auf etwa 1,7 Millionen Hektar. Nach Greenpeace-Recherchen beteiligen sich neben staatlichen Einrichtungen nur eine kleine Anzahl von Privatbetrieben am Anbau. Die Milch der landwirtschaftlichen Betriebe, die den angebauten Gen-Mais verfüttern wollen, wird größtenteils an die Molkereien Müller Milch, Humana und Campina geliefert. Der Schwerpunkt des deutschen Gen-Mais-Anbaus liegt in Brandenburg. ...
25.05.2006
Umwelt- und Lebensstilfaktoren für die Exposition mit chlorierten Kohlenwasserstoffen bei Frauen in Südspanien
Environmental and lifestyle factors for organochlorine exposure among women living in Southern Spain
Southern Spain has the largest area of intensive greenhouse agriculture in Europe, and may constitute a special case of occupational and female exposure, because this type of farming requires considerable pesticide use and employs many women. ...
25.05.2006
Mexikanische Kinder haben doppelt soviel Blei im Blut wie amerikanische Kinder jenseits der Grenze
Binational study of pediatric blood lead levels along the United States/Mexico border
To evaluate lead exposure among children living in border communities, the states of Arizona and New Mexico in the United States (US), and the states of Sonora and Chihuahua in Mexico collaboratively requested that the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) provide technical assistance to document pediatric blood lead levels (BLLs) in children living along this part of the US/Mexico border. Two studies were conducted to evaluate BLLs of children aged 1-6 years. ...
24.05.2006
Menschliche Aktivität verändert die atmosphärische Zirkulation
Human Activity Changes Atmosphere Circulation
The Walker circulation is an atmopheric circulation of air over the equatorial Pacific Ocean that covers almost half the circumference of the Earth, pushing the Pacific Ocean's winds from east to west. This air circulation is fundamental to climate around the globe because its variations are closely linked to those of the El Niño/Southern Oscillation and monsoonal circulations over adjacent continents. Several theoretical studies have shown that an increase in greenhouse gases could produce a weakening of the Walker circulation through global warming. ...
23.05.2006
Verwaltungsgerichtshof verpflichtet Bayern zu Feinstaub-Aktionsplan
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat dem Freistaat Bayern wegen fortgesetzter Untätigkeit bei der Feinstaubbekämpfung eine schwere Rüge erteilt und gleichzeitig Bund und Länder indirekt aufgefordert, sich endlich auf wirksame gesetzliche Regelungen gegen die großräumige Luftverschmutzung zu verständigen. ...
23.05.2006
Mit Spezialpapier gegen elektromagnetische Felder
Die Papiertechnische Stiftung in München und das Fachgebiet Glas- und Keramiktechnologie des Institutes für Werkstofftechnik der TU Ilmenau entwickeln und erproben Spezialpapiere, die in der Lage sind, hochfrequente elektromagnetische Strahlung vorrangig im Bereich von 1 GHz bis 10 GHz zu absorbieren. ...
23.05.2006
Grundwasser in der Normandie radioaktiv verseucht
Eine Halde mit radioaktivem Atommüll auch aus Deutschland verseucht Grundwasser in der Normandie in Frankreich. Das französische Labor ACRO legte heute in der Normandie im Auftrag von Greenpeace einen Bericht über die radioaktive Situation um die Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague in der Normandie vor. ...
22.05.2006
Katzenhaare erhöhen Allergierisiko bei Kindern
Ein Forscher-Team von der University of Arizona in Tucson stellte fest, dass Kinder, die seit ihrer Geburt mit Katzen als Haustiere leben, ein erhöhtes Allergie-Risiko haben. Entgegen früheren Studien fanden die Forscher heraus, dass Tierhaare von Katzen und Hunden nicht vor Allergien schützen. ...
22.05.2006
Bundesamt für Risikobewertung zu Schwermetallgehalten in Kosmetikartikeln
Ob Lippenstift, Lidschatten oder Kajal: Kosmetische Mittel gehören zum täglichen Leben. Damit sie die gewünschte Farbe annehmen, werden ihnen bei der Herstellung Farbstoffe oder -pigmente beigemischt, die durch Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber verunreinigt sein können. Schwermetalle können die Gesundheit schädigen; die Wirkung ist mengenabhängig. Farbstoffe, die in kosmetischen Mitteln eingesetzt werden dürfen, müssen deshalb im Hinblick auf Schwermetalle Reinheitsanforderungen erfüllen. Die Verwendung einiger Schwermetalle in kosmetischen Mitteln ist nach der Kosmetikverordnung untersagt. ...
22.05.2006
Exposition des Verbrauchers gegenüber Formaldehyd
In seiner Neubewertung von Formaldehyd kommt das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) zu dem Schluss, dass die Substanz beim Menschen Tumoren des Nasen-Rachenraums auslösen kann, wenn sie über die Atemluft aufgenommen wird. Die Wirkung ist konzentrationsabhängig und kommt oberhalb eines als sicher angesehen Wertes zum Tragen. Als "Safe Level" wurde eine Konzentration von 0.1 part per million (das entspricht 125 Mikrogramm pro Kubikmeter) Formaldehyd in der Luft abgeleitet. ...
22.05.2006
Bundesamt für Risikobewertung schlägt 0,1 ppm Formaldehyd als "Safe Level" für die karzinogene Wirkung von Formaldehyd vor
Aus mehreren kurz- und längerfristigen Untersuchungen am Menschen wurden Daten, die unter kontrollierten Expositionsbedingungen gewonnen wurden, als Informationsquelle für die Ableitung von Konzentrations-Wirkungsbeziehungen herangezogen und ergaben eine Konzentration mit minimaler sensorischer Reizwirkung von 0,2-0,3 ppm. Aus diesen Untersuchungen wurde ebenfalls deutlich, dass reizende Wirkungen am Auge und oberen Atemtrakt nicht für eine Konzentration von 0,1 ppm vorhanden waren. Folglich wird die Konzentration von 0,1 ppm als "Safe Level" für die karzinogene Wirkung von Formaldehyd beim Menschen vorgeschlagen. ...
20.05.2006
Bamberger Mobilfunk Erklärung
Teilnehmer aus fast allen deutschen Bundesländern, Beobachter aus Nachbarländern und Vertreter mobilfunkkritischer Vereinigungen und Organisationen haben sich am 19./20. Mai 2006 in Bamberg getroffen, um ein Netzwerk Risiko Mobilfunk für ganz Deutschland zu gründen. Es versteht sich als Interessen- und Schutzgemeinschaft, die der Bündelung und Stärkung mobilfunkkritischer Kräfte dienen will. ...
19.05.2006
Warnung vor gentechnisch verändertem Raps: Bienen kennen keine Abstandsregeln
Es ist wieder soweit: leuchtende gelb blühende Rapsfelder ziehen sich wie gelbe Farbteppiche über das ganze Land. Wer schon einmal in die Flugschneise zwischen einem blühendem Rapsfeld und einen Bienenstock geraten ist, weiß, dass Bienen im wahrsten Sinne des Wortes auf Raps fliegen. Angesichts der blühenden Landschaften und der emsigen Bienen warnt der Bio-Anbauverband Naturland vor den Gefahren, die mit der möglichen Ausweitung des Anbaus von gentechnisch verändertem Raps in Deutschland drohen. ...
18.05.2006
Mobilfunk und seine Risiken aus ärztlicher Sicht
Auf einer Veranstaltung der Bürgerinitiative G.U.T. für gesundheits- und umweltverträgliche Telekommunikation Naumburg/Saale berichtete Frau Dr. C. Waldmann - Selsam über Gesundheitsgefahren durch gepulste Mikrowellenstrahlung aus ärztlicher Sicht und lieferte eine Einschätzung der gegenwärtigen Diskussion. ...
18.05.2006
Änderungen des globalen Wasserkreislaufs aufgrund der globalen Erwärmung
Changes in the Global Water Cycle Linked to Global Warming
There is a strong scientific evidence of the increase in the global average surface air temperature during the 20th century. Some authors have also anticipated that climate warming will result in increases in evaporation and precipitation, which in turn could lead to an intensification (or acceleration) of the water cycle. The intensification of the global water cycle could affect the water resources availability and may lead to an increase in the frequency and intensity of the tropic storms, floods, and droughts, and an amplification of the global warming through the water vapour feedback. ...
18.05.2006
Einfluss von Persönlichkeit und Lebensstil auf das Risiko für kardiovaskuläre und Krebs-Erkrankungen
Krebs- und Herzkreislauferkrankungen stellen in allen Regionen der Erde ein erhebliches Problem dar. Zumindest in den westlichen Ländern handelt es sich dabei um die mit Abstand häufigsten Todesursachen. Aus diesem Grunde richten sich intensive Forschungsbemühungen sehr vieler Disziplinen auf die Ursachen, die Vermeidung und die Behandlung dieser Krankheiten. ...
18.05.2006
Fluglärm beeinflusst cognitive Fähigkeiten von Kindern
Aircraft Noise Affects Cognitive Performance in Children
While the effects of air pollution are well known, less attention has been paid to the effects of environmental noise on health. Noise is a public health issue because it can produce annoyance, reduces environmental quality, and may affect health and cognition. In particular, very little is known about the effects of environmental noise in child health. Children are especially vulnerable because noise could interfere with learning at a critical stage of their development. ...
18.05.2006
Inhaltsstoffe des Johannisbrotbaum-Fruchtmarks (Carob) senken kurzfristig Blutfettwerte und kurbeln die Fettverbrennung an
Das entzuckerte Fruchtmark des Johannisbrotbaums (Carob) ist reich an unlöslichen Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen. Sein Verzehr kann bei gesunden Menschen zu einer kurzfristigen Senkung der Blutfettwerte beitragen und gleichzeitig die Fettverbrennung ankurbeln. Dies ist das Ergebnis einer Interventionsstudie, die Wissenschaftler am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) unter der Leitung von Dr. Corinna Koebnick durchführten. ...
17.05.2006
Tropische Eisfelder werden immer kleiner
Eisfelder in den Tropen gehören zu jenen Regionen, die durch die globale Erwärmung am stärksten betroffen sind. Neben jenen in den Anden gibt es weltweit nur vier solche Gletscherregionen. Wissenschaftler des University College in London haben nun das Eisfeld in den Ruwenzori-Bergen an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Uganda genauer untersucht. ...
17.05.2006
Reform der EU-Öko-Verordnung geht in die falsche Richtung
Bei der Reform der EU-Öko-Verordnung gilt es, die Wettbewerbssituation der heimischen Erzeuger zu stärken und die hohen deutschen Standards EU-weit zu verankern. Dies erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zum Kommissionsentwurf über eine Neufassung der EU-Öko-Verordnung. ...
17.05.2006
Mobilfunkfelder in Thüringen liegen weit unter den Grenzwerten
Die Mobilfunkfelder in Thüringen liegen weit unter den Grenzwerten. Der gesetzlich zulässige Rahmen wird nur zu einem Bruchteil ausgeschöpft. ...
17.05.2006
EU will zukünftig Etikettenschwindel bei Lebensmitteln verhindern
Das Europäische Parlament hat eine Einigung über zwei neue Gesetze zu nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel sowie zum Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen zu Lebensmitteln erzielt. Alle Lebensmittel, die neue gesundheitsbezogene Angaben tragen, werden vor der Markteinführung überprüft werden müssen. ...
17.05.2006
Richtiges Essen hat entscheidenden Einfluss auf schulische Leistungen
Gute schulische Leistungen sind nicht ausschließlich eine Frage der Intelligenz. Oft ist fehlender Nährstoffnachschub für Muskeln und graue Zellen der Grund für Konzentrationsschwächen, die Schülern schlechte Noten einbringen. ...
16.05.2006
Grenzwerte für die gesundheitliche Bewertung von Pflanzenschutzmittelrückständen
Pflanzenschutzmittel durchlaufen in Deutschland ein nationales Zulassungsverfahren. Sie müssen wirksam sein und dürfen bei sachgemäßem Einsatz weder den Anwender noch die Umwelt schädigen. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Lebensmitteln dürfen die Gesundheit des Verbrauchers nicht schädigen. Deshalb werden im Ergebnis der Risikobewertung und des Risikomanagements im Rahmen des Zulassungsverfahrens verschiedene Richtwerte festgelegt. Diese werden in regelmäßigen Abständen vom Bundesamt für Risikobewertung (BfR) veröffentlicht. ...
16.05.2006
Klimaerwärmung führt zum Ende der Riffe
Die Zukunft für die Korallenriffe sieht nicht gerade rosig aus. Ein Forscherteam der University of Newcastle hat nun weitere Details der riffbildenden Tierkolonien entdeckt. Einmal zerstörte Korallenriffe erholen sich schlechter als bisher angenommen. ...
16.05.2006
Hautschutz fängt zu Hause an
Hautkrankheiten sind in Deutschland das größte gesundheitliche Berufsrisiko. Etwa jede zweite gemeldete Berufskrankheit betrifft Ekzeme oder allergische Reaktionen der Haut. ...
16.05.2006
25 Jahre WHO-Kodex zum Schutz der Säuglinge
Vor nunmehr 25 Jahren, am 21. Mai 1981 verabschiedete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den "Internationalen Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten". Hinter diesem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein weltweit gültiges Dokument, das den Handel und die Werbung für künstliche Babynahrung einschränkend reguliert. ...
15.05.2006
Resolution Kinder in Armut: Deutscher Kinderschutzbund fordert Kurswechsel in der Politik
Nach der Studie des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes lag im August 2005 allein die Zahl der Kinder unter 15 Jahren, die nach Inkrafttreten der HARTZ IV-Regelungen Anfang 2005 in Bedarfsgemeinschaften auf Sozialhilfeniveau leben, bereits bei 1,5 Millionen. ...
12.05.2006
Welt-Nichtrauchertag 2006: Tabak: Tödlich in jeder Form
Am 31. Mai 2006 ist Welt-Nichtrauchertag. Unter dem diesjährigen Motto Tabak: Tödlich in jeder Form informieren die Deutsche Krebshilfe, das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN und die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) über die Gesundheitsgefahren des Rauchens und klären über die verheerenden Folgen des Passivrauchens auf. ...
12.05.2006
Claus Hipp mit B.A.U.M. Umweltpreis ausgezeichnet
Umweltschutz wird beim Babynahrungshersteller HiPP großgeschrieben: Das ökologische Engagement, das in den 50-er Jahren mit dem Umstieg auf Babynahrung aus organisch-biologischen Rohstoffen seinen Anfang nahm, zieht sich mittlerweile konsequent durch sämtliche Bereiche des Unternehmens. ...
12.05.2006
Bio boomt an der Ladentheke - aber nicht auf deutschen Feldern
Die Naturland Delegiertenversammlung forderte am Donnerstag dieser Woche von den Verantwortlichen in Bund und Ländern, die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass Bauern in Deutschland weiter von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft umstellen. Bio überzeugt an der Ladentheke, aber die politischen Rahmenbedingungen überzeugen die deutschen Landwirte nicht. ...
12.05.2006
Allergenreduzierte Lebensmittel als Alternative zur Vermeidung des Lebensmittels bei Lebensmittelallergie
Lebensmittelallergien gewinnen in der Diskussion und bezogen auf den Gesundheitszustand der europäischen Bevölkerung zunehmend an Bedeutung. Leider gibt es außer der Vermeidung der allergieauslösenden Lebensmittel keine wesentlichen neuen alternativen Therapieansätze. In einem neuartigen multidisziplinären Ansatz...
11.05.2006
Rekordluftverschmutzung über der Arktis
Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung beobachteten in der vergangenen Woche die höchste Luftverschmutzung seit Beginn der Messungen in Ny-Ålesund auf Spitzbergen. ...
11.05.2006
Insektenstiche können gefährlich werden
Das sommerliche Wetter lockt nicht nur die Menschen wieder ins Freie. Auch Wespen, Bienen und Mücken finden sich wieder ein, wenn es draußen etwas zu essen und zu trinken gibt. Insektenstiche sind oft schmerzhaft, jucken und bilden Schwellungen und Rötungen auf der Haut. Weitaus bedrohlicher...
11.05.2006
Für Kinder lauert die Vergiftungsgefahr oft im Haushalt
Vergiftungen sind im Kindesalter keine Seltenheit. Im Haushalt finden sich zahlreiche Agenzien, die, wenn sie versehentlich aufgenommen werden, eine mehr oder weniger schwere Vergiftung auslösen können: Arzneimittel, chemische Produkte und Pflanzenteile, um nur die häufigsten zu nennen. ...
11.05.2006
Fastfood to go: Deutsche kennen die Risiken und ignorieren sie
Der Trend zu ungesunden Ernährungsgewohnheiten hat sich deutlich verstärkt. Zu diesem Schluss kommt der Report "Ernährungsrisiken", den die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Berlin vorgestellt hat. Ihr Fazit: Zwar sind die Menschen inzwischen bestens über gesunde Ernährung informiert und haben gute Vorsätze (98 Prozent), können sich den einschleichenden Gewohnheiten einer globalisierten "Fastfood to go"-Gesellschaft aber immer weniger entziehen. ...
11.05.2006
Deutsche Krebshilfe fordert Abschaffung der Zigarettenautomaten
In Deutschland stehen so viele Zigarettenautomaten wie sonst nirgendwo auf der Welt: An 600.000 frei zugänglichen Geräten können Raucher sich mit dem Suchtstoff versorgen. "Wir fordern die Abschaffung aller Zigarettenautomaten", so Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Denn gerade Kinder und Jugendliche müssen vor der Versuchung geschützt werden. Rauchen ist der größte vermeidbare Gesundheitsrisikofaktor." ...
10.05.2006
Wenn Brot krank macht
Bis zu einem Prozent der europäischen Bevölkerung ist von Zöliakie, einer lebenslangen Unverträglichkeit gegen Gluten in der Nahrung betroffen. Gluten kommt in Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer vor und ist damit Bestandteil vieler Lebensmittel. ...
09.05.2006
Tipps vom Umweltbundesamt zum nachhaltigen Waschen und Reinigen
Bessere Information für die Verbraucherinnen und Verbraucher, mehr Umweltschutz und weniger Aufwand für die Hersteller - das bringt die neue EG-Detergenzienverordnung für Wasch- und Reinigungsmittel. Umweltbelastende waschaktive Tenside müssen vollständig biologisch abbaubar sein. ...
09.05.2006
Trockene Haut ist mehr als ein kosmetisches Problem
Für unsere Haut ist der Alltag purer Stress. Sonne und Umweltschadstoffe machen ihr ebenso zu schaffen wie tägliches Duschen oder Baden. Gerade die empfindliche, zur Trockenheit neigende Haut kann durch äußere Einflüsse sehr rasch aus der Balance geraten und höchst sensibel reagieren. ...
09.05.2006
EU-Projekt GABRIEL sucht genetische Faktoren und Umwelteinflüsse bei Asthma
Eine neue Studie soll die genetischen Faktoren und Umwelteinflüsse, die die Entwicklung von Asthma bronchiale in Europa beeinflussen, untersuchen. Das Projekt wird von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und dem Imperial College London koordiniert. ...
09.05.2006
Bayr. Landesärztekammer fordert Umsetzung des Europäischen Werbe- und Sponsorenverbot für Tabak in Deutschland
Der Vorsitzende der gemeinsamen Präventionskommission der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK) und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), BLÄK-Vizepräsident Dr. Max Kaplan schließt sich der Forderung des Brüsselers Gesundheitskommissars Markus Kyprianou an, der die Bundesregierung auffordert, endlich das europäische Werbe- und Sponsorenverbot für Tabak in nationales Recht umzusetzen.
08.05.2006
Teiche und Seen sind für kleine Kinder eine Falle
Am vergangenen Wochenende haben sich in Teichen zwei Unfälle ereignet, bei denen ein siebenjähriges Kind starb und ein weiteres noch in Lebensgefahr schwebt. ...
08.05.2006
Greenpeace verklagt Bundesregierung beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrecht wegen Untätigkeit beim Feinstaub
Wegen des völlig unzureichenden Schutzes der Bevölkerung vor gefährlichem Feinstaub reicht Greenpeace heute am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg Beschwerde gegen die Bundesregierung ein. ...
06.05.2006
Nanotechnologie - eine Zukunft mit Folgen?
Vom 02. bis 03. Mai wurden auf der Konferenz "Nanoparticles for European Industry" in London Fragen zur Herstellung, Charakter und toxikologische Folgen von Produkten der Nanotechnologie erörtert. Bislang steht die Forschung am Anfang, Schäden für die Gesundheit sind noch unbekannt. Experten warnen aber vor gesundheitlichen Folgen ungeahnten Ausmaßes, ähnlich wie bei Asbest. ...
05.05.2006
Sonnentipps für eine gesunde Haut
Endlich Sonne. Endlich die warmen Strahlen auf der Haut spüren. Der Sommer ist da. Für dieses Wochenende meldet der Wetterdienst 25 Grad! Bei diesen Temperaturen zieht es jeden vom heimischen Sofa. Wichtig für die Haut: Optimaler Sonnenschutz ist an jedem sonnigen Tag erforderlich, ...
05.05.2006
EU fordert bessere Kennzeichnung bei Sonnenschutz
Die Europäische Kommission unternimmt Schritte zur Verbesserung der Kennzeichnung von Sonnenschutzmitteln. Die Konsumenten sollen besser darüber informiert werden, welcher Schutz konkret gegeben ist. ...
05.05.2006
Bandholz neuer Vorsitzender der Reaktorsicherheitskommission
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat den Kieler Reaktorexperten Klaus Dieter Bandholz zum neuen Vorsitzenden der Reaktorsicherheitskommission (RSK) berufen. Der Diplom-Ingenieur ist seit 1991 als Sachverständiger bei dem Kieler Unternehmen EnergieSystemeNord (ESN) für die Prüfung von Atomkraftwerken im Auftrag der Aufsichtsbehörden tätig. ...
04.05.2006
US-Forscher: Mensch hat Mitschuld an Klimaveränderung
Zwei neue wissenschaftliche Erkenntnisse über das globale Klimaspiel werden nicht nur die Gemüter, sondern auch die Politiker erhitzen: Erstmals haben US-Forscher des staatlichen Climate Change Science Program zugegeben, dass die Klimaveränderung der vergangenen 50 Jahre nicht allein auf natürliche Prozesse zurückzuführen wären. ...
04.05.2006
Mehr als 50 Krankenkassen übernehmen ab 1.5. die Kosten der ärztlichen Homöopathie
Seit dem 1. Mai 2006 übernehmen mehr als 50 Gesetzliche Krankenkassen die Behandlungskosten der ärztlichen Homöopathie. In den nächsten Wochen und Monaten ...
03.05.2006
Reiche Amerikaner sind viel kränker als die ärmsten Briten
Trotz all der Schweinefleischpasteten und des dicken Rahmes, den die Briten angeblich so gerne essen, ist ihr Risiko bei Diabetes und Herzerkrankungen noch immer geringer als bei den Amerikanern. ...
03.05.2006
Zusammenhang zwischen Fleischkonsum, Helicobacter-Infektion und Magenkrebs nachgewiesen
Im Rahmen von "EPIC" (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) geben seit 1992 etwa eine halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten. ...
03.05.2006
Drogen- und Suchtbericht: Erneut weniger Drogentote, aber alarmierendes Ausmaß der Tabak-, Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit
Anlässlich der heutigen Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts erklärt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing: "Die Eindämmung des Drogen- und Suchtproblems bleibt eine der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Deutschland. ..."
03.05.2006
Dieselpartikelfilter ungeeignet zur Feinstaubfilterung
Der Kärntner Forscher Gerhard Fleischhacker, Leiter der akkreditierten Prüfstelle für Umwelttechnik CEF-Austria International http://www.cefaustria.com, hat eine innovative Methode gefunden, die geeignet ist, auch Feinstpartikel aus dem Abgas und der Abluft zu filtern. ...
03.05.2006
Subjektive Beschwerden nach Mobilfunkbelastung
Eine aktuelle Querschnittsstudie zur Untersuchung der Belastung gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks und anderer Emittenten sowie der Assoziationen zwischen Exposition und Symptomen erbrachte einige bemerkenswerte Ergebnisse in Bezug auf subjektiv empfundene Beschwerden. ....
02.05.2006
Geplante EU-Öko-Verordnung droht hohe Qualitätsstandards zu verwässern
Die geplante EU-Öko-Verordnung schade der Biobranche und schwäche den Verbraucherschutz. Zu diesem Ergebnis kommen führende Repräsentanten des deutschen Ökosektors im Rahmen des Forschungsprojektes zur Evaluation des Europäischen Aktionsplans für ökologischen Landbau (ORGAP). ...
02.05.2006
Die Welt lässt ihre Kinder im Stich: die Anzahl der unterernährten Kinder seit 1990 gleich
Die Welt lässt die Kinder im Stich, weil sie es nicht schafft, ihre Ernährung sicher zustellen. Zu diesem Ergebnis ist eine aktuelle Unicef-Studie gekommen. Die Anzahl der untergewichtigen Kinder unter fünf Jahren ist seit 1990 fast unverändert geblieben. ...
02.05.2006
Alltags-Chemikalien schaden der Fortpflanzung
Chemikalien können die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit massiv beeinträchtigen. Das geht aus einer heute in Hamburg veröffentlichten Greenpeace-Studie hervor, in der die Organisation den Stand der Forschung darstellt. Die Chemikalien entweichen aus Alltagsprodukten wie Kleidungsstücken, Lebensmittelverpackungen, Kosmetikartikeln, Computern, Teppichen oder Konservendosen. ...
28.04.2006
Keine eingebildete Krankheit: Eindeutige biologische Veränderungen beim chronischen Erschöpfungssyndrom (CFS) nachgewiesen
"Die Ergebnisse der internationalen Forschung zum Chronischen Erschöpfungssyndrom(CFS) müssen endlich auch in Deutschland zur Kenntnis genommen werden", erklärt die Vorsitzende des Fatigatio e.V., Petra Dönselmann im Sande, anlässlich des 14. Internationalen CFS-Tages am 12. Mai 2006. "In Deutschland findet Forschung zum CFS faktisch nicht statt. Das geht zu Lasten der ca. 300.000 CFS-Kranken, die dringend auf Fortschritte im Verständnis der Erkrankung und bei der Behandlung angewiesen sind." ...
27.04.2006
Schneller und wirksamer Allergieschutz mit weniger Aufwand
Die Spezifische Immuntherapie (SIT) ist die einzige Therapieform, die Allergien ursächlich bekämpft sowie einen lang anhaltenden und wirkungsvollen Allergieschutz bietet. Nur wenige Allergiker entschließen sich bisher eine Spezifische Immuntherapie durchzuführen, obwohl sie unter einem enormen Leidensdruck stehen. ...
27.04.2006
Impfstoff gegen Hausstaubmilben getestet
Deutliche Vorteile haben die Hersteller laut eigenen Angaben bei einem Impfstoff gegen die Hausstaubmilbenallergie nachgewiesen. Das Schweizer Biotechnologieunternehmen Cytos hat eine kleine Studie mit ihrem eigenen Impfstoff durchgeführt. Patienten, die den Impfstoff erhielten, für den DNA eingesetzt wird, litten deutlich weniger unter Allergiesymptomen wie Niesen. ...
27.04.2006
Bei Naturkosmetik ist manches Etikettenschwindel
Naturkosmetik ist auf dem Vormarsch: 2005 erzielte die Branche einen Umsatz von 660 Millionen Euro und damit ein Plus von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die konventionelle Kosmetikindustrie legte nur um 0,2 Prozent zu. Vom exzellenten Ruf der natürlichen Schönheitsmittel wollen viele Hersteller profitieren. ...
26.04.2006
Kleine Veränderungen in der Lebensführung erhöhen Lebenserwartung deutlich
Bereits kleine Veränderungen in der Lebensführung können einen erheblichen Einfluss darauf haben wie lange ein Mensch lebt. Zu diesem Ergebnis ist eine aktuelle Studie der University of Cambridge gekommen, für die Daten von mehr als 25.000 Menschen analysiert wurden. ...
25.04.2006
Der Mensch als "Regenmacher": Jülicher Forscher finden Hinweise auf globalen Anstieg der Niederschlagsmenge im 20. Jahrhundert
Hochwasser, Jahrhundertflut und Schneechaos - es tropft, regnet und schneit scheinbar immer mehr. Tatsächlich haben die Niederschlagsmengen in den letzten hundert Jahren in vielen Regionen der Erde zugenommen. Dies berichten Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich zusammen mit ihren Kollegen aus der Schweiz, Bonn und Potsdam in der aktuellen Ausgabe von "Nature" am 27. April 2006. ...
25.04.2006
Verkehrslärm erhöht das Herzinfarktrisiko: Rund 4.000 Herzinfarkte pro Jahr in Deutschland durch Verkehrslärm
Straßenverkehrslärm kann zum Herzinfarkt führen. Zu diesem Schluss kommt das Umweltbundesamt (UBA) in einer aktuellen Untersuchung. Dabei wurden epidemiologische Studien ausgewertet mit dem Fazit: Liegt die Tages-Lärmbelastung durch Straßenverkehr über 65 Dezibel (dB (A)), steigt die Beanspruchung des Herz-Kreislauf-Systems deutlich an. ...
25.04.2006
Zeckenbiss? Nicht unnötig Antibiotika nehmen
Eine wachsende Zahl von Allergologen schätzt Antibiotikagaben bei Kindern als Asthma fördernd ein. Empfohlen wird, Antibiotika nur einzunehmen, wenn es notwendig ist. ...
25.04.2006
Mehr als 10.000 FSME-Patienten jährlich in Europa!
Ein Internationales Expertenteam fordert im Rahmen eines Workshops in Wien eine breite Durchimpfung und Initiativen der Gesundheitsbehörden am Beispiel der österreichischen FSME-Impfkampagne. ...
25.04.2006
Erhebliche Klimaänderungen in Deutschland zu erwarten
Das Klima in Deutschland könnte sich bis zum Jahr 2100 spürbar ändern. Dies zeigen aktuelle und detaillierte Modellrechnungen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) für das Umweltbundesamt (UBA). Rund 130 Fachleute diskutierten heute auf dem Workshop "Künftige Klimaänderungen in Deutschland" im UBA in Dessau erste Ergebnisse. ...
25.04.2006
20 Jahre nach Tschernobyl: Erneuerbare Energien statt Atomenergie
Aus Anlass des morgigen 20. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erklärt der Bundestagsabgeordnete und EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer auf einer Pressekonferenz in Bonn: ãMit der Realisierung des Atomausstiegs und einer auf Erneuerbare Energien und die Steigerung der Energieeffizienz ausgerichteten landespolitischen Schwerpunktstrategie werden umfassende wirtschaftliche, ökologische und kommunale Zukunftschancen eröffnet. Der Anteil Erneuerbarer Energien und der Kraft-Wärme-Koppelung an der deutschen Stromerzeugung kann bis 2020 schon bei über 50% liegen.Ò ...
22.04.2006
Armuts-Stress macht krank: Schlecht bezahlte Arbeit kann Herzinfarkt-Risiko verdoppeln
Psychosoziale Belastungen sind der wesentliche Grund dafür, dass das Herzerkrankungs-Risiko umso höher ist, je niedriger der soziale Status einer Person ist. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Frage, welche Arten von Stressbelastung besonders schlecht für die Herzgesundheit sind, präsentierte Prof. Dr. Johannes Siegrist (Düsseldorf) bei der 72. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. ...
22.04.2006
Herz-Kreislaufrisiko durch Übergewicht: Zu viele Kilos, zu wenig Stammzellen
Dass Übergewicht ein wichtiger Faktor für das Herz-Kreislaufrisiko ist, dürfte vor allem mit der verminderten Fähigkeit Übergewichtiger zu tun haben, Vorläuferzellen (so genannte Progenitorzellen) zu bilden. ...
22.04.2006
Tschernobyl - größte Industriekatastrophe der Menschheit
Zu den bisherigen und künftigen gesundheitlichen Folgen der Atomkraftwerks-Katastrophe von Tschernobyl/Ukraine 1986 in Europa hat jetzt der gemeinnützige Freiburger Verein ECOtrinova e.V. zusammen mit den Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen für alle MitbürgerInnen Ergebnisse von Untersuchungen aus verschiedenen Ländern Europas zusammengefasst und erläutert. ...
22.04.2006
Tschernobylfolgen werden weiterhin vertuscht, verfälscht und ignoriert
Die IAEO ist eine UNO-Organisation, deren Ziel es ist, "den Beitrag der Atomenergie zum Frieden, zur Gesundheit und zum Wohlstand auf der ganzen Welt rascher und in größerem Ausmaß wirksam werden zu lassen" (Statut, Art. II). Tschernobyl hat die IAEO über längere Zeit gelähmt, weil sich die Schreckensmeldungen höchst negativ auf die Verfolgung dieses Ziels auswirkten. ...
21.04.2006
Südeuropa trocknet aus
In den nächsten 30 bis 40 Jahren werden die Niederschläge in Spanien, Portugal, Italien und Teilen Frankreichs wahrscheinlich auf die Hälfte der heutigen Niederschläge zurückgehen.
Gleichzeitig werden in diesen Regionen die Sommertemperaturen im Durchschnitt um 2 bis 4 Grad ansteigen. Hinzu kommt eine Zunahme der heißen Tage (Tage mit über 30 Grad) um über 30 Tage. ...
21.04.2006
Jahresgutachten Mobilfunk 2005: Konfliktpotenziale um Mobilfunkstandorte noch nicht ganz ausgeräumt
Mobilfunk gehört heute zur unverzichtbaren Infrastruktur. Nicht nur die UMTS-Technologie, auch die von Nutzern gewünschte flächendeckende Versorgung erfordern einen weiteren Ausbau der Sendeanlagen. Dieser sollte jedoch möglichst weitgehend im Einklang zwischen Mobilfunkbetreibern, Städten und Gemeinden sowie Bürgern geschehen....
21.04.2006
Klärschlamm als Dünger steigert Schadstoffe im Boden
Das auf Initiative des Landes Steiermark und des Abfallwirtschafts-Unternehmens Saubermacher ins Leben gerufene Umweltforum 2006 forderte gestern, Donnerstag, im Rahmen einiger Fachdiskussionen eine sinnvolle Verwertung der Abfallprodukte der Abwasserreinigung. ...
21.04.2006
Genetische Ursache für Legasthenie entdeckt
Wenn es partout nicht gelingen will, Buchstaben und Worte korrekt zu schreiben oder zu lesen, kann das auch an den Genen liegen. Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) der Universitäten Bonn, Lübeck und Marburg stellten fest, dass bei Kindern mit schwerer Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) häufig das so genannte DCDC2-Gen verändert ist. ...
21.04.2006
Fettleibigkeit der entscheidende Faktor für den Zuwachs der Diabetesfälle
Weltweit wird bei immer mehr Menschen Diabetes (Zuckerkrankheit) festgestellt. Ist dieser Aufschwung das Ergebnis der Entwicklung genauerer Forschungsmethoden, einer Änderung der Diagnosekriterien, eines tatsächlichen Zuwachses an Fällen oder einer Kombination dieser und anderer Faktoren? ...
21.04.2006
Feinstaub-Vorhersage im Internet
Ab heute veröffentlicht Greenpeace im Internet eine Deutschlandkarte, die die Belastung mit Feinstaub für einen Zeitraum von drei Tagen vorhersagt. Interessierte können unter www.greenpeace.de/feinstaub erkennen, ob in ihrer Region die Belastung steigen oder sinken wird. Die Karte und die Daten stammen vom Rheinischen Institut für Umwelt an der Universität Köln. ...
19.04.2006
EU-Kommission erklärt Genpflanzen auf dem Acker für unsicher, obwohl sie selbst solche Sorten zugelassen hat
Die EU-Kommission traut der Gentechnik nicht. Die Brüsseler Behörde hat in den letzten Monaten zwar mehrere Genpflanzen zugelassen. Nun äußert sie aber selbst Bedenken: Die Pflanzen der neuen Art könnten krank machen und die Umwelt schädigen. ...
|
|
|