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Übersicht der Meldungen (ab Januar 2012):

15.05.2012
"WWF Living Planet Report 2012"
Patient Erde. Im Vorfeld des Nachhaltigkeitsgipfels Rio+20 macht der WWF den Gesundheitscheck. Das Ergebnis ist alarmierend: Die Plünderung der natürlichen Ressourcen des Planeten setzt sich unvermindert fort. "Macht die Menschheit so weiter, benötigen wir bis zum Jahr 2030 zwei Planeten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken. Bis zum Jahr 2050 wären es knapp drei", sagt Eberhard Brandes, Vorstand des WWF Deutschland. ...

11.05.2012
Weltklimarat legt Sonderbericht vor
Der Weltklimarat IPCC hat einen ausführlichen Sonderbericht zum Thema "Management des Risikos von Extremereignissen und Katastrophen zur Förderung der Anpassung an den Klimawandel" veröffentlicht. Daran waren 220 Wissenschaftler aus aller Welt beteiligt, darunter auch zwei Professoren und ein Privatdozent des Geographischen Instituts der Universität Bonn. Die Druckfassung des Berichts kann nun bestellt werden. ...

11.05.2012
Europäische Allergiestudie: Große Unterschiede bei Pollen-Aggressivität
Pollen ist nicht gleich Pollen: In einer europaweiten Studie untersuchten Wissenschaftler das allergische Potenzial von Birken, Gräsern und Oliven. Die Pollen dieser drei Pflanzen sind in Europa die wesentlichen Auslöser für Heuschnupfen. Die allergische Reaktion gegen eine bestimmte Pollenart kann dabei höchst unterschiedlich ausfallen. Wie die Forscher der Hialine-Studie jetzt feststellten, variiert auch die Schlagkraft der Pollen: Abhängig von Zeit und Region produzieren die Pollen verschieden große Mengen an Eiweißverbindungen, die letztlich für die allergische Immunantwort verantwortlich sind. ...

11.05.2012
Erste Studie zu chronischem Juckreiz in der Allgemeinbevölkerung
Jeder Fünfte leidet einmal im Leben unter mindestens 6 Wochen anhaltendem Juckreiz. Zu diesem Ergebnis ist eine repräsentative Umfrage mit 2.540 Teilnehmern im Rhein-Neckar-Kreis gekommen, die von der Abteilung für Klinische Sozialmedizin am Universitätsklinikum Heidelberg durchgeführt wurde. ..

08.05.2012
Weißer Phosphor im Verdacht, Geburtsschäden zu verursachen
Laut einer neuen wissenschaftlichen Studie gibt es einen "starken Zusammenhang zwischen angeborenen Fehlbildungen bei Neugeborenen und der Exposition der Eltern bei Angriffen mit weißem Phosphor". Das ist das Ergebnis einer Studie zu angeborenen Fehlbildungen in Gaza. ...

08.05.2012
100 Liter Wasser für einen Liter Milch
Wer morgens verschlafen die Milch in sein Müsli kippt, denkt wahrscheinlich nicht an drohende Umweltprobleme - daran zum Beispiel, dass 2025 laut Aussage der Vereinten Nationen zwei Drittel der Weltbevölkerung unter Wasserknappheit leiden werden. Der Müsliesser wird sich nicht bewusst sein, dass er mitten im Thema ist und gerade einen riesigen Wasserfußabdruck hinterlässt - einen sogenannten "Water Footprint". ...

07.05.2012
E-Zigaretten können zu gesundheitlichen Gefahren für Passivraucher führen
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat einige typische Inhaltsstoffe von E-Zigaretten-Liquids wie Nikotin, Vernebelungsmittel, Zusatz- und Aromastoffe bewertet: Die Dämpfe dieser Substanzen können die Gesundheit von E-Rauchern beeinträchtigen. Gefahren für Dritte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht auszuschließen. ...

04.05.2012
EHEC-Krise: Epidemie nicht aufgeklärt, Schwachstellen nicht beseitigt
Ein Jahr nach der EHEC-Krise mit 53 Todesfällen im Frühsommer 2011 ist die Epidemie noch immer völlig unzureichend aufgearbeitet. Anders als in der gestern publizierten gemeinsamen Bilanz der Bundesministerien für Gesundheit und Verbraucherschutz dargestellt, ist weder der EHEC-Ausbruch aufgeklärt noch wurden die Schwachstellen in Lebensmittelüberwachung und Gesundheitsschutz offen analysiert, geschweige denn behoben. Zu diesem Ergebnis kommt eine 29-seitige Analyse, die die Verbraucherorganisation foodwatch heute unter dem Titel "Im Bockshorn" veröffentlichte. ...

04.05.2012
Algenblüten in der Nordsee
Nährstoffangebot nach Algenblüte bestimmt die Abfolge der Bakterienpopulation Algenblüten, damit verbinden die meisten Menschen eine Beeinträchtigung sommerlicher Badefreuden. In der Küstenzone gemäßigter Breiten wie der deutschen Bucht ist eine Frühjahrsalgenblüte jedoch kein Anzeichen übermäßigen Nährstoffeintrags, sondern vor allem Folge der intensiveren Sonneneinstrahlung im Frühjahr. ...

25.04.2012
Karte zeigt Borreliose-Risiko im deutschlandweiten Vergleich
In Deutschland erkranken in jedem Jahr etwa 100.000 Menschen an der durch Zeckenstiche übertragenen Lyme-Borreliose. Am größten ist das Infektionsrisiko in Brandenburg, Sachsen und Bayern. In den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr tritt die Krankheit deutlich seltener auf. Das zeigt eine jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) veröffentlichte Karte auf der Grundlage von Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. ...

24.04.2012
Hautkrebsgefahr der Solarien wird massiv unterschätzt
Jährlich erkranken 224.000 Menschen neu an Hautkrebs, 26.000 davon am besonders gefährlichen malignen Melanom. Der so genannte "schwarze" Hautkrebs wird zunehmend bei jüngeren Menschen diagnostiziert, insbesondere bei Frauen. Experten machen häufige Solarienbesuche für diesen Trend verantwortlich. Das Risiko, durch regelmäßige Solariengänge an einem malignen Melanom zu erkranken, ist bedeutend höher, als bisher angenommen wurde. ...

20.04.2012
Greenpeace hält Endlagersuchgesetz für verfassungswidrig
Das von Bund und Ländern geplante Gesetz zur Standortsuche für ein Atomendlager ist nicht verfassungskonform. Dies zeigt ein Rechtsgutachten, das die Umweltschutzorganisation Greenpeace am 20.4. veröffentlicht hat. ...

20.04.2012
Biologisch angebaute Tomaten beugen Herztod vor
Italienische Wissenschaftler haben die pharmakologischen Wirkungen von biologisch angebauten Tomaten aufgedeckt. Die bereits anerkannte Rolle der Tomate als "Functional Food" zur vorbeugenden Bekämpfung von Herzkranzgefäß- und Tumorerkrankungen kann nach Meinung der Forscher mithilfe der neuen Erkenntnisse zusätzlich gestärkt werden. ...

19.04.2012
Weltneuheit: Quecksilberfreie Energiesparlampe
Unter der Leitung von Prof. Dr. Holger Heuermann der FH Aachen hat ein Wissenschaftskonsortium eine elektrodenlose, quecksilberfreie und damit umweltfreundliche Energiesparlampe entwickelt. Bis zum 20. April wurde sie auf der Light+Building in Frankfurt präsentiert. ...

19.04.2012
Usutu-Virus hat in Stechmücken überwintert
Bereits im Frühjahr hat das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg erneut tote Amseln aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz zur Untersuchung auf das tropische Usutu-Virus erhalten: Bisher fielen alle Testergebnisse bei den Vögeln negativ aus. Auf Usutu-Viren positiv getestet wurden jedoch überwinternde Stechmücken. Deshalb rechnen die Vogelexperten des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) im bevorstehenden Sommer wieder mit Usutu-Todesfällen unter den Vögeln. ...

19.04.2012
Deutschland immer abhängiger von Fischimporten
Auch in diesem Jahr wird in Deutschland viel mehr Fisch gegessen als heimische Fischer in den europäischen Gewässern fangen können. Weil die Nachfrage das Angebot immer stärker übersteigt, wächst die deutsche Abhängigkeit von Fischimporten. Bereits am 20. April 2012 ist der so genannte "Fish Dependence Day" erreicht, der Tag, von dem an bis zum Ende des Jahres jeder hierzulande konsumierte Fisch rechnerisch aus dem Ausland stammt. ...

16.04.2012
Biologen erstellen Leitfaden für eine genauere Untersuchung der Meeresverschmutzung durch Mikroplastikpartikel
Große Mengen der weltweit produzierten Kunststoffe enden in den Ozeanen. Dort stellen sie eine zunehmende Bedrohung dar. Vor allem sehr kleine Objekte, sogenannte Mikroplastikpartikel, gefährden das Leben vieler Meeresbewohner. Eine Einschätzung, wie stark die Ozeane mit Mikroplastikpartikeln belastet sind, scheiterte bisher, weil weltweit vergleichbare Untersuchungsmethoden und Daten fehlen. Gemeinsam mit britischen und chilenischen Kollegen haben Wissenschaftler des Alfred- Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz- Gemeinschaft nun alle veröffentlichten Studien zu diesem Thema ausgewertet und standardisierte Richtlinien für die Erfassung und Charakterisierung der Mikroplastik-Partikel im Meer vorgeschlagen. ...

13.04.2012
Gesetzliches Rauchverbot senkt Herzinfarktrate
Nach Einführung der Nichtraucher- Schutzgesetzgebung in Bremen zum Jahreswechsel 2007/2008 nahm die Zahl der Herzinfarkte ab - der Vergleich der Zeiträume 2006/2007 mit 2008/2009 belegt einen Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Herzinfarktrate von 14 Prozent. Das zeigt eine Studie des Bremer Klinikums Links der Weser, die auf der 78. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK) präsentiert wurde. ...

11.04.2012
Leitlinie der Österreichischen Ärztekammer zur Abklärung und Therapie EMF-bezogener Beschwerden und Krankheiten (EMF-Syndrom)
Die Österreichische Ärztekammer hat am 03.03.2012 eine Leitlinie "... zur Abklärung und Therapie EMF-bezogener Beschwerden und Krankheiten (EMF-Syndrom)" verabschiedet. Damit will sie der Ärzteschaft zusammen mit einem Fragebogen konkrete Handlungsanleitungen geben. Helfen Sie mit diese Information zu verbreiten. ...

06.04.2012
Malaria: Resistenz gefährdet Bekämpfung
Wissenschaftler der Shoklo Malaria Research Unit haben neue Beweise dafür gefunden, dass sich die Resistenz bei Malaria-Medikamenten verstärkt, die derzeit als erste Wahl gelten. Sie haben resistente Stämme des Malariaparasiten an der Grenze zwischen Thailand und Burma bestätigt und das rund 800 Kilometer entfernt von früheren Nachweisen. Laut Forscher Francois Nosten bedeutet die Zunahme der Resistenz, dass die Anstrengungen zur Ausrottung dieser Krankheit ernsthaft gefährdet sind. Details der Studie wurden in The Lancet veröffentlicht. ...

05.04.2012
Die Energiewende ist machbar - und zahlt sich aus
Die Energiewende ist machbar - und zahlt sich aus. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung renommierter Forschungsinstitute, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte. ...

05.04.2012
Kranke Bienenvölker: Neues Forschungsprojekt FIT BEE
Diagnose-Sticks zur Bienengesundheit, abschreckende Zusatzstoffe in Pflanzenschutzmitteln und Sexual-Duftstoffe, die Bienen-Parasiten verwirren: mit dem Projekt FIT BEE suchen Forscher und Praktiker in einem breiten Bündnis nach Ursachen und Lösungen für die regelmäßig auftretenden Bienenschäden. Ihre These: ein ganzes Bündel verschiedener Einflüsse haben Bienen und Völker bis ans Limit geschwächt. Koordiniert wird das Projekt von der Universität Hohenheim. ...

05.04.2012
Mehr Todesfälle durch Gebärmutterkrebs
Die Anzahl von Frauen, die an Gebärmutterkrebs stirbt, ist laut Cancer Research UK im vergangenen Jahrzehnt um fast 18 Prozent angestiegen. Aktuelle Daten zeigen, das heute mehr Erkrankungen diagnostiziert werden. Die Frauen leben nach der Diagnose länger. Die Gesamtzahl der Todesfälle hat sich jedoch ebenfalls erhöht. ...

02.04.2012
Kein Hinweis auf Schmallenberg-Virus beim Menschen
Um zu klären, ob das Schmallenberg-Virus nicht nur bestimmte Paarhufer, sondern auch Menschen infiziert, hat das Robert Koch-Institut entsprechende Labortests entwickelt und eine Studie bei Schäfern durchgeführt. ...

30.03.2012
ADHS wird zu häufig diagnostiziert
Was Experten und die Öffentlichkeit schon lange vermuten, belegen Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Basel erstmals mit repräsentativen Daten: ADHS, die Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung, wird zu häufig diagnostiziert. Psychotherapeuten und Psychiater für Kinder und Jugendliche fällen ihr Urteil offensichtlich eher anhand von Faustregeln, so genannten Heuristiken, statt sich eng an die gültigen Diagnosekriterien zu halten. Insbesondere bei Jungen stellen sie deutlich mehr Fehldiagnosen als bei Mädchen. ...

29.03.2012
Rauchen fördert die Entstehung von Rheumatoider Arthritis
Rauchen erhöht das Risiko, an Rheumatoider Arthritis zu erkranken. Aber auch andere äußere Einflüsse spielen - neben genetischen Faktoren - eine große Rolle bei der Entstehung der Autoimmunerkrankung. Erkenntnisse über die unterschiedlichen Auslöser und molekularen Mechanismen, die an der Entstehung der Rheumatoiden Arthritis beteiligt sind, fördern die Entwicklung neuer effektiver Therapien. ...

28.03.2012
Hohe Bisphenol A-Belastung in Babyfläschchen aus Polyamid
Eine nach Inkrafttreten des Verbots von Bisphenol A (BPA) in Babyfläschchen von der EU-Komission beauftragte Untersuchung von 449 im europäischen Handel erhältlichen Fläschchen aus unterschiedlichen Kunststoffen (Polycarbonat, Polyethersulfon, Polyamid, Polypropylen, Silikon etc.) erbrachte schockierende Ergebnisse: Trotz Kennzeichnung als "BPA-frei" gaben 20 der 28 untersuchten Fläschchen aus Polyamid hohe bis sehr hohe Mengen BPA in das Babymilch-Simulat ab (die Marken wurden im Untersuchungsbericht nicht bekannt gegeben). ...

22.03.2012
Erneut befristete Zulassung verbotener Pestizide
Für konventionelle Maisbauern mag es eine gute Nachricht sein, für Imker, Natur- und Umweltschützer ist es eine schlechte: Wie auch schon 2010 und 2011, hat das für Ausnahmegenehmigungen für Pestizide zuständige Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) auch in diesem Jahr das Insektizid Santana wieder befristet zugelassen. ...

21.03.2012
22. März Weltwassertag: Wasser, Energie und Treibhausgase einsparen
Wer wassersparende Armaturen in Bad und Dusche verwendet, schützt das Klima und spart bares Geld. Duschbrausen mit einem geringeren Wasserdurchfluss kommen mit maximal neun statt der üblichen fünfzehn Litern Wasser pro Minute aus und sparen damit mindestens 40 Prozent des kostbaren Nass. Darüber hinaus brauchen sie weniger Energie für die Erhitzung des Wassers. ...

21.03.2012
Klimawandel: Meeresanstieg um 22 Meter möglich
Der Meeresspiegel des Planeten dürfte um rund 22 Meter steigen - selbst wenn es der Menschheit gelingt, die globale Erwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Diese Prognose, die zwar sicher noch nicht im 21. Jahrhundert, doch im Zeitraum mehrerer Jahrhunderte bis Jahrtausende eintreffen soll, liefern US-amerikanische Geologen um Kenneth G. Miller von der Rutgers University in der Fachzeitschrift "Geology". Laut ihrer Berechnung steigt das Meer "zu 95 Prozent" zwischen zwölf und 32 Meter. ...

21.03.2012
Frühkindliche Ernährung als Risikofaktor für Übergewicht
Das Klinikum der Universität München koordiniert ein großes internationales Projekt zur Erforschung sehr früher Risikofaktoren für Übergewicht und damit verbundener chronischer Erkrankungen. Im Rahmen des Projekts "EarlyNutrition" sollen Empfehlungen für eine optimale Ernährung in der Schwangerschaft und Kindheit entwickelt werden, durch die die Gesundheit langfristig positiv beeinflusst werden kann. ...

20.03.2012
Verstärkte Zunahme von Parasiten in untypischen Regionen erwartet
Der Klimawandel wirkt sich gravierend auf die Gesundheit von Menschen aus. Eine Studie der American Thoratic Society hat ergeben, dass Asthma, Allergien, Infektionskrankheiten und Herz-Kreislauferkrankungen weltweit zunehmen. Die Ursache ist der Klimawandel. "Man befürchtet die Zunahme von Parasiten in Gebieten, wo es sie vorher nicht gab, wie etwa Malaria-Mücken in den Bergen", erklärt Elina Marmer, Meteorologin und Sozialwissenschaftlerin beim Klimacampus Hamburg gegenüber pressetext. ...

20.03.2012
Multiresistente Tuberkulose breitet sich rasant aus
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fordert ein koordiniertes internationales Vorgehen zur Bekämpfung von Formen der Tuberkulose, gegen die herkömmliche Medikamente unwirksam sind. Die Organisation ruft Regierungen, internationale Organisationen und Pharmaunternehmen nachdrücklich auf, mehr Geld zur Behandlung der multiresistenten Tuberkulose (MDR-TB) zur Verfügung zu stellen und wirksame und bezahlbare Medikamente sowie Tests zu entwickeln. ...

20.03.2012
Meereisrückgang und Ausbreitung chemischer Schadstoffe in der Arktis hängen zusammen
Eine neue internationale Studie unter Beteiligung der Universitäten Hamburg und Bremen belegt: Durch den drastischen Rückgang des Meereises in der Arktis im vergangenen Jahrzehnt wird verstärkt Brom freigesetzt - mit Folgen. Zum einen wird dabei Ozon abgebaut, zum anderen lagert sich giftiges Quecksilber in der arktischen Lebenswelt ab. ...

20.03.2012
Hormonelle Schadstoffe können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen
Die Belastung des Menschen durch synthetisch hergestellte Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen. Das ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin zeitgleich mit einer Veröffentlichung in London und Brüssel vorstellte. ...

20.03.2012
Greenpeace-Studie: Import-Textilien verschmutzen Gewässer in Deutschland
Giftige und hormonell wirksame Chemikalien gelangen auch durch die normale Haushaltswäsche in deutsche Gewässer. Nach einer neuen Greenpeace-Untersuchung treten bis zu 94 Prozent der Nonylphenolethoxylate (NPE) in Import-Textilien bei der ersten Haushaltswäsche aus. Im Abwasser bildet sich aus NPE das Umweltgift Nonylphenol (NP). Die Verwendung dieser Chemikalien ist in der EU verboten oder stark eingeschränkt. ...

19.03.2012
Eichenprozessionsspinner mit vereinten Kräften bekämpfen
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) breitet sich witterungsbedingt in Deutschland weiter aus. Sowohl im Forst als auch im urbanen Grün, wie zum Beispiel in Parks, an Spielplätzen oder Alleebäumen tritt er verstärkt auf. Die Raupen des wärmeliebenden Schmetterlings schädigen nicht nur die Eichen. Sie besitzen Brennhaare, die zu Hautirritationen, Augenreizungen, Atembeschwerden bis hin zu allergischen Reaktionen führen können, wenn Menschen mit ihnen in Kontakt kommen. ...

13.03.2012
Wie die Lebensmittelindustrie unsere Kinder zum falschen Essen verführt
knallbunte Verpackungen, gut sichtbar auf Augenhöhe von Kindern platziert, beworben mit Comic-Helden oder Sport-Stars, mit Sammelaktionen und Gewinnspielen: Beim Gang durch einen x-beliebigen Supermarkt entdeckt man überall in den Regalen Lebensmittel, die speziell die kleinen "Kunden" locken sollen. Der foodwatch-Report "Kinder kaufen - Wie die Lebensmittelindustrie Kinder zur falschen Ernährung verführt, Eltern täuscht und die Verantwortung abschiebt" hat diese Produkte genauer unter die Lupe genommen. ...

10.03.2012
Immer mehr Migräne bei Kindern
Migräne und chronischer Kopfschmerz sind bei Kindern und Jugendlichen auf dem Vormarsch: Hatten in den 70er-Jahren nur 14 Prozent von ihnen Kopfschmerz-Erfahrung, sind es heute 60 bis 80 Prozent. Die Politik ignoriert das Thema völlig und es gibt kaum Behandlungszentren, warnen Experten. ...

09.03.2012
Neue Studie: Ärzte verstehen Statistiken zur Krebsfrüherkennung nicht
Nachdem der Diskussionsbedarf über Nutzen und Schaden von Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen in den letzten Jahren zugenommen hat, brauchen Patienten heute mehr denn je Ärzte, von denen sie sich hierzu kompetent beraten lassen können. Eine nun veröffentlichte Studie des Harding Zentrums für Risikokompetenz am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung an über 400 US-amerikanischen Allgemeinärzten zeigt jedoch, dass die Mehrzahl der Ärzte diesbezüglich relevante von irrelevanten - und sogar fehlleitenden - Informationen nicht unterscheiden kann. ...

09.03.2012
Grönlands Eismassen könnten komplett schmelzen bei 1,6 Grad globaler Erwärmung
Die Eismassen Grönlands sind wahrscheinlich viel verletzlicher durch die Erderwärmung als bislang gedacht. Die Grenze für ein völliges Schmelzen der Eisdecke dort befindet sich im Bereich zwischen 0,8 und 3,2 Grad Celsius globaler Erwärmung, mit einem besten Schätzwert von 1,6 Grad über den Temperaturen vor Beginn der Industrialisierung. Das zeigt eine neue Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid. ...

09.03.2012
Ärzte warnen zum Fukushima-Jahrestag
Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. ...

08.03.2012
Reaktorkatastrophen führen zu gravierenden Langzeitschäden in Ökosystemen
Reaktorkatastrophen haben vermutlich gravierendere und weit weniger absehbare Auswirkungen auf die Ökosysteme, als bisher angenommen. Zum Jahrestag des verheerenden Unglücks im japanischen Fukushima haben Wissenschaftler der Leuphana Universität Lüneburg eine neue Debatte über mögliche Langzeitschäden von Störfällen und Unfällen in atomaren Anlagen angeregt. ...

05.03.2012
Umweltverbände reichen Einwendung gegen Nanotubes-Produktion ein
Die Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) hat heute beim Regierungspräsidium Freiburg eine Einwendung gegen die beantragte Genehmigung einer Produktionsanlage für Carbon Nanotubes (CNT) in Laufenburg eingereicht. Nach Ansicht der CBG sind die Risiken dieser neuartigen Substanzklasse nur unzureichend erforscht, weswegen eine Großproduktion nicht genehmigungsfähig ist. ...

05.03.2012
Alkohol- und Tabakkonsum in Deutschland: abhängig von Bildung und Einkommen?
Je höher der Bildungsstand, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines regelmäßigen Alkoholkonsums. Hingegen ist die Wahrscheinlichkeit, Raucher zu sein, bei einem vergleichsweise hohen Bildungsstand deutlich geringer.
Diese und weitere Ergebnisse fördert eine neue Studie zum Gesundheitsverhalten in Deutschland zutage, die PD Dr. Udo Schneider und Dr. Brit Schneider (Universität Bayreuth) in der Zeitschrift "Economics Research International" veröffentlicht haben. ...

02.03.2012
Wissenschaftler fordern Weltrat für Nachhaltigkeit
Wissenschaftler aus aller Welt haben zunehmend Zweifel, dass sich nationale Regierungen auf eine globale Nachhaltigkeitspolitik verständigen können. Umwelt- und Nachhaltigkeitsexperten aus 50 Nationen sprachen sich jetzt beim dreitägigen Sustainability Summit an der Leuphana Universität Lüneburg übereinstimmend für die Schaffung einer durchsetzungsfähigen Weltumweltorganisation und eines Rates für globale Nachhaltigkeit aus. ...

02.03.2012
NABU-Atlas zeigt beschämendes Bild des Arten- und Naturschutzes in Deutschland
Zum Internationalen Tag des Artenschutzes am 3.3. hat der NABU eine aktuelle Analyse des Zustandes des Natur- und Artenschutzes in Deutschland veröffentlicht. Erstmals zeigt ein Atlas das bundesweite Bild des Artenschutzes und macht besonders schützenswerte Vogelarten und seltene Lebensräume sichtbar. ...

02.03.2012
BfR sammelt seit 20 Jahren Vergiftungsfälle
Im Jahr 2010 hat das BfR insgesamt 3.939 Vergiftungsfälle dokumentiert. Seit 20 Jahren gibt es die ärztliche Meldepflicht bei Vergiftungen. Der jährlich erscheinende Bericht "Ärztliche Mitteilungen bei Vergiftungen" gibt einen informativen Überblick über Vergiftungsrisiken sowie Schwerpunkte und Trends der ärztlichen Meldungen an das BfR. ...

01.03.2012
Lebensstil eindeutig Krebsverursacher Nr. 1
Mit dem Rauchen aufhören, Alkohol reduzieren, Übergewicht bekämpfen und Sonnenbrände vermeiden: Am besten schützt sich derjenige vor Krebs, der die bisherigen Empfehlungen zur Prävention berücksichtigt. Andere diskutierte Faktoren wie Chemikalien in Nahrung oder Produkten haben im Vergleich zum Lebensstil kaum Einfluss, berichten Forscher der University of New South Wales in der Zeitschrift "The Lancet Oncology". ...

28.02.2012
Greenpeace-Bericht: "Die Lehren aus Fukushima"
Systematisches Versagen von Politik und Industrie in Japan waren verantwortlich für den mehrfachen Super-Gau in der Atomanlage Fukushima Daiichi im März 2011. Dies belegt eine aktuelle Studie, die Greenpeace heute in Tokio vorstellt. Auch ein Jahr nach der vom Menschen verursachten Atomkatastrophe hat sich an den grundsätzlich fehlerhaften Gesetzen und Vorgaben für die Industrie wenig geändert. Noch immer gefährdet die systematische Unterschätzung der Risiken durch Atomenergie weltweit viele Millionen Menschen. ...

28.02.2012
BZgA-Datenbank gibt erstmals bundesweiten Überblick über Infomaterialien zum Thema Impfen
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat auf ihrer Internetseite zum Thema Impfen eine Mediendatenbank eingerichtet. Sie bietet einen aktuellen, bundesweiten Überblick über bereits vorhandene Informationsmaterialien und -angebote rund um das Impfen. ...

27.02.2012
Nanosilber: Fortschritte in der Analytik, Lücken bei Toxikologie und Exposition
Nanoskaliges Silber ist nach den Angaben von Industrie und Handel das am häufigsten in verbrauchernahen Produkten verwendete Nanomaterial. Allerdings erfährt der Verbraucher oftmals nicht, in welchen Produkten Nanosilber tatsächlich verwendet wird. Eingesetzt wird Nanosilber in Europa vor allem als antimikrobieller Wirkstoff in Funktions- und Bekleidungstextilien, für biozide Oberflächenbeschichtungen sowie in einigen Sprayprodukten. Wie sich nanoskaliges Silber auf die Gesundheit auswirkt, ist bisher aber nur wenig untersucht. ...

27.02.2012
Giftige Gewässer
Forschungsergebnisse im Bereich Human- und Umwelttoxikologie der Universität Konstanz weisen den Zusammenhang von Erwärmung und vermehrter Toxizität von Blaualgen nach. Immer wieder müssen Seen oder Küsten gesperrt werden, weil sich Giftstoffe produzierende Blaualgen auf den Gewässern ausgebreitet haben. Prof. Dr. Daniel Dietrich hat in seiner Arbeitsgruppe für Human- und Umwelttoxikologie an der Universität Konstanz untersucht, wie sich eine Klimaerwärmung auf das Wachstum von Blaualgen auswirken kann. ...

27.02.2012
Adipöse Kinder erleiden signifikant häufiger Nierenschäden
Übergewicht und Adipositas hat in den vergangenen Jahren sowohl in Deutschland als auch weltweit nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern und Jugendlichen drastisch zugenommen. Die Zahl der Betroffenen steigt weiterhin. Es ist allgemein bekannt, dass übergewichtige Patienten jeden Alters ein größeres Risiko für Bluthochdruck (Hypertonie), Herz- Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus Typ 2 aufweisen. All das sind auch Risikofaktoren für die Erkrankung der Nieren. ...

25.02.2012
FCKW-Ersatzstoffe schädigen das Klima
Die Ozon-schädlichen Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind verboten, doch auch die wirksamsten ihrer Ersatzstoffe auf dem Markt sollten dringend reguliert werden. Das fordert ein internationales Forscherteam um Mario Molina, Chemie-Nobelpreisträger von 1995, und Stefan Reimann von der Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) in der Zeitschrift "Science". Auch wenn Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) die Ozonschicht nicht abbauen, sind sie aggressive Klimagase und tragen zur Erderwärmung bei. ...

23.02.2012
Glucosamin in Nahrungsergänzungsmitteln riskant auch für Patienten, die Cumarin-Antikoagulanzien einnehmen
Nahrungsergänzungsmittel mit dem Inhaltsstoff Glucosamin werden in Deutschland und in der Europäischen Union mit verschiedenen gesundheitsbezogenen Angaben ("Health Claims") vertrieben. So sollen die Produkte nach Angaben der Hersteller beispielsweise zur Erhaltung der Beweglichkeit der Gelenke beitragen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat darauf hingewiesen, dass diese Produkte für Personen, die Cumarin-Antikoagulanzien zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen müssen, gesundheitliche Risiken bergen. ...

22.02.2012
Offener Brief des BUND zur Endlagersuche
Wenn am 23. Februar die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Atommüll-Endlagersuche erneut tagt, liegt ihr ein Offener Brief vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor. Die Umweltorganisation kritisiert vor allem die Intransparenz der Arbeitsgruppe. ...

21.02.2012
Krebs in Deutschland
Nach einer aktuellen Schätzung des Robert Koch-Instituts sind im Jahr 2008 rund 470.000 Menschen in Deutschland neu an Krebs erkrankt, das sind 70.000 bis 80.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Für das Jahr 2012 rechnet das Robert Koch-Institut mit knapp 490.000 Erkrankungen. ...

21.02.2012
BfR: Auch Putenfleisch häufig mit antibiotikaresistenten Keimen belastet
Das Zoonosen-Monitoring 2010, das insbesondere Puten und Putenfleisch untersucht hat, bestätigt das häufige Vorkommen antibiotikaresistenter Bakterien entlang der Lebensmittelkette. Putenfleisch war mit Salmonellen, Campylobacter und Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) belastet, die häufig resistent gegen Antibiotika waren. ...

18.02.2012
Grünflächen lindern Stress
Grünflächen, Parks und Wälder haben heilende Wirkung auf die Psyche: In Siedlungsgebieten, die wirtschaftlich benachteiligt sind, können sie Menschen dabei helfen, mit schwierigen Situationen wie etwa Arbeitslosigkeit, post-traumatischem Stress, chronischer Erschöpfung oder Angst besser umzugehen. Forscher der Universität Edinburgh liefern in der Zeitschrift "Landscape and urban planning" einen Hinweis darauf - und präsentieren eine Methode, mit der dies künftig noch besser erforscht werden kann. ...

17.02.2012
Gen-Mais: Neue Hinweise auf Risiken für Verbraucher
Zahlreiche gentechnisch veränderte Pflanzen produzieren sogenannte Bt-Toxine, die Insekten abtöten sollen. Diese Gifte können aber auch menschliche Zellen schädigen. Dies zeigen aktuelle Untersuchungen von französischen Wissenschaftlern der Universität Caen. ...

16.02.2012
Umweltverbände kritisieren neues Pflanzenschutzgesetz
Mit der Veröffentlichung des Gesetzes zur Neuordnung des Pflanzenschutzrechtes im Bundesgesetzblatt am 13.2.12 tritt das neue Pflanzenschutzgesetz in Kraft. Bis zuletzt hatten sich PAN Germany und andere Umwelt- und Verbraucherschutzverbände sowie einige Bundesländer für mehr Schutz vor Pestizid-Gefahren im neuen Pflanzenschutz Gesetz eingesetzt. Einige Verbesserungen konnten erzielt werden, doch PAN sieht noch erhebliche Defizite. ...

15.02.2012
Klimawandel und Wasserknappheit führen zu massiven Veränderungen im Mittelmeerraum
Das internationale Forschungs-Cluster CLIWASEC (Climate Change Impacts on Water and Security), bestehend aus den europäischen Forschungsprojekten CLIMB, WASSERMed und CLICO, hat auf seiner internationalen Fachtagung an der LMU in München aktuelle Forschungsergebnisse vorgestellt. Demnach sind der Klimawandel und die dadurch bedingte, zunehmende Wasserverknappung für viele Regionen des Mittelmeerraumes bereits heute Realität. ...

15.02.2012
Kinder im Nordosten Deutschlands erhalten doppelt so häufig Antibiotika wie im Süden
Ob einem Kind ein Antibiotikum verschrieben wird oder nicht, ist in Deutschland auch vom Wohnort abhängig: Kinder im Nordosten Deutschlands erhalten doppelt so häufig Antibiotika wie Kinder in Süddeutschland. Das belegt der "Faktencheck Gesundheit" der Bertelsmann Stiftung. ...

14.02.2012
Zwei Drittel der Städte verweigern effektive Kontrollen der Umweltzonen
Die Mehrheit der deutschen Städte verhindert den Erfolg ihrer Umweltzonen. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) in einer Untersuchung. Nur vier von insgesamt 47 befragten Städten kontrollieren dieser zufolge die vorgeschriebene Plakettenpflicht effektiv - die Mehrzahl überprüft unzureichend bis gar nicht. ...

10.02.2012
Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen rückläufig
Die aktuelle Repräsentativerhebung "Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigt, dass der Konsum von Alkohol, Tabak und Cannabis unter Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren in den letzten zehn Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Im Gegensatz zum insgesamt positiven Trend bei den Jugendlichen ist dies bei den jungen Erwachsenen zwischen 18 bis 25 Jahren nicht so. ...

08.02.2012
Schmerzmittel belasten deutsche Gewässer
In deutschen Gewässern und Böden lassen sich Arzneimittelrückstände mittlerweile immer häufiger nachweisen. Das belegen aktuelle Daten aus Forschungsprojekten und der Gewässerüberwachung. Jeden Tag gelangen mehrere Tonnen an Arzneimittelwirkstoffen in die Umwelt, hauptsächlich durch die menschliche Ausscheidung, mehrere hundert Tonnen pro Jahr zusätzlich durch die unsachgemäße Entsorgung von Altmedikamenten über die Toilette. ...

08.02.2012
Übergewichtige Kinder profitieren von Bewegungsförderung und Ernährungsberatung
Übergewicht und Adipositas bei Kindern können mit Bewegungsförderung und Ernährungsberatung langfristig bekämpft werden. Das zeigen die Ergebnisse einer Langzeitstudie der Universität Heidelberg, in deren Rahmen 120 Kinder aus der Rhein-Neckar-Region von 2006 bis 2010 an einem Bewegungsförderungs- und Ernährungsprogramm teilgenommen haben. ...

07.02.2012
Verbot von Glyphosat bei Ernteeinsatz sowie in Kleingärten ist überfällig
Ausdrücklich unterstützt der NABU einen Antrag im Bundestagsausschuss, die Zulassung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat auszusetzen und den weit verbreiteten Pflanzenkiller wissenschaftlich neu zu bewerten. Die Risiken des auch bei Kleingärtnern beliebten Pflanzengifts, das in Deutschland unter dem Namen "Roundup" vertrieben wird, hat der NABU in seiner Broschüre "Glyphosat und Agrogentechnik" zusammengestellt. Demnach belegen neue wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Risiken des Glyphosateinsatzes seit Jahren unterschätzt werden. ...

07.02.2012
Umweltverbände warnen vor Teersand-Tagebau in Kanada
Die Umweltorganisationen Greenpeace, Nabu und WWF fordern in einer gemeinsamen Erklärung die Bundesregierung auf, strengere Klimaauflagen für Benzin und Diesel aus Teersanden zu unterstützen. ...

06.02.2012
Zu hohe Feinstaubwerte durch verstärkte Maßnahmen reduzieren
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat von der Bundesregierung und den Kommunen erhöhte Anstrengungen zur Reduzierung der Feinstaubemissionen gefordert. Die zu hohen Konzentrationen des Feinstaubs in Deutschland im Jahr 2011 seien auch ein Ergebnis der Tatsache, dass die Bundesregierung den Kommunen den Druck genommen habe, zu handeln. ...

04.02.2012
Ärztekammer: Neue Stromzähler führen zu mehr Elektrosmog
Die geplante flächendeckende Einführung von "intelligenten Stromzählern", so genannten SmartMetern, kann nach Ansicht des Referates für Umweltmedizin der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) zu gesundheitlichen Folgen führen. Die Übertragung der Daten führe zu einer signifikant steigenden Belastung mit Elektrosmog, heißt es in einer Aussendung am Samstag. ...

03.02.2012
EU-Gentech-Zulassungen im Sinne der Industrie
Der Verein Testbiotech hat einen erneuten Beleg dafür, dass die Risikobewertung der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) nicht den wissenschaftlichen Standards entspricht. Dies ist das Ergebnis einer Analyse der Originaldokumente, die Monsanto für die Prüfung des Gentech-Mais MON89034X und MON88017 eingereicht hatte. ...

03.02.2012
Malaria fordert mehr Opfer als angenommen
Weltweit sind fast doppelt so viele Menschen an Malaria gestorben als in bisherigen Schätzungen angenommen wurde. Laut einer Studie der University of Washington sind 2010 rund 1,24 Mio. Menschen an der Krankheit gestorben. Die WHO war bislang von 655.000 Todesfällen ausgegangen. Die aktuelle Studie und die WHO gehen jedoch davon aus, dass die Sterbezahlen sinken. ...

03.02.2012
Agrospritziele für Umwelt und Verbraucher desaströs
Das von der Bundesregierung verfolgte Beimischungsziel von Agrosprit zu Kraftstoffen für Pkw und Lkw ist aus Sicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch nicht weiter verantwortbar. Dies zeige eine Studie, die im Auftrag von Friends of the Earth Europe und der Entwicklungsorganisation Action Aid vom Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut an der Universität zu Köln (FiFo) erstellt wurde. ...

01.02.2012
Küstengewässer produzieren in großem Ausmaß ozonschädliche Halogenverbindungen
Die Küstenbereiche des tropischen Westpazifik produzieren in großem Ausmaß natürliche Halogenverbindungen, die die Ozonschicht schädigen können. Das zeigen erste Ergebnisse einer Feldmesskampagne, die im südchinesischen Meer im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts SHIVA durchgeführt wurde. ...

01.02.2012
Freisetzung transgener Insekten beruht auf unvollständig veröffentlichten Daten
Max-Planck-Wissenschaftler fordern Veröffentlichung aussagekräftiger wissenschaftlicher Daten vor der Freisetzung von genetisch veränderten Tieren. Genetisch veränderte Pflanzen werden in manchen Gebieten der Erde bereits in großem Stil angebaut. Die Freisetzung genetisch modifizierter Tiere ist dagegen noch vergleichsweise selten. Wissenschaftler des Max-Planck- Instituts für Evolutionsbiologie in Plön haben nun Freisetzungsversuche genetisch veränderter Insekten in den USA, Malaysia und den Kaiman-Inseln untersucht. ...

31.01.2012
Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt veröffentlichen den Umweltwirtschaftsbericht 2011
Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland vorgelegt. ...

31.01.2012
Alle Brustimplantate bergen Risiko
Silikonimplantate in der Brust stellen immer ein bestimmtes Gesundheitsrisiko dar - auch solche, die nicht von der Skandalfirma PIP und deren Abnehmer stammen. "Ideal wäre zwar, dass Brustimplantate nach dem Einsetzen 20 Jahre im Körper verbleiben können. Das ist jedoch meist nicht der Fall. Silikonimplantate sind keine One-Time-Surgery und Probleme eher Regel als Ausnahme. ...

30.01.2012
Die Ritalin-Legende: Wie verbreitet ist Hirndoping unter Studierenden?
Seit einigen Jahren häufen sich Medienberichte, wonach immer mehr Studierende zu Pillen greifen, um ihre Leistung zu steigern oder um Leistungsdruck und Prüfungsstress besser standhalten zu können. Belastbare Daten über die Verbreitung von und die Motivation für Hirndoping unter Studierenden lagen bislang für Deutschland jedoch nicht vor. Entsprechende Berichte beruhten daher in der Regel auf Fallbeispielen oder Beobachtungen von Lehrenden. ...

30.01.2012
Feinstäube verursachen außer COPD auch immense Asthmakosten
Feinstäube aus dem Straßenverkehr sind ein wesentlicher Faktor für die Entstehung und Verschlimmerung von Asthma. Die Kosten, die sie durch diese Krankheit verursachen, wurden bisher deutlich unterschätzt, berichten Schweizer und US-Forscher im "European Respiratory Journal". ...

30.01.2012
Elektroautos müssen mit zusätzlich erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden
Die Ergebnisse zweier wesentlicher Projekte des Öko-Instituts und des Instituts für Energie- und Umweltforschung zum Thema Klima- und Umweltverträglichkeit von Elektroautos wurden nun veröffentlicht. Sie zeigen: Erst die Nutzung zusätzlicher erneuerbarer Energien ermöglicht eine signifikante Reduzierung der CO
2-Emissionen. ...

29.01.2012
Der Golfstrom wärmt sich rascher auf
Der Golfstrom ist nicht nur eine der stärksten Meeresströmungen. Die mit ihm transportierte Wärme ist insbesondere für das vergleichsweise milde Klima in Europa verantwortlich. Ein internationales Forscherteam untersuchte nun, wie sich das Verhalten dieses Stromsystems, wie auch anderer westlicher Randströme, im letzten Jahrhundert verändert hat. ...

27.01.2012
Palmöl-Biodiesel schadet Klima am meisten
Biodiesel aus den Ölpflanzen Palmöl, Jatropha und Soja schadet dem Klima mehr als fossile Treibstoffe. Diese Anklage, die bereits seit einigen Jahren besteht, haben nun Forscher durch Analysen von zwölf Betrieben in sechs Entwicklungsländern in Zahlen gefasst. "Die Ergebnisse verdeutlichen, dass wir vieles von dem, was wir bisher im Namen des Klimaschutzes betrieben haben, einstellen müssen", sagt Louis Verchot vom Center for International Forestry Research. ...

26.01.2012
Zusammenhang zwischen arktischer Meereisbedeckung im Sommer und dem Winterwetter in Mitteleuropa
Wissenschaftler der Forschungsstelle Potsdam des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft haben einen Mechanismus entschlüsselt, wie eine schrumpfende sommerliche Meereisbedeckung die Luftdruckgebiete in der arktischen Atmosphäre verändert und darüber unser europäisches Winterwetter mitbestimmt. ...

21.01.2012
Ärzte wollen Baytubes untersuchen
Die Ökologische Ärzteinitiative Hochrhein und der Verein Lebenswerter Hochrhein halten eine Genehmigung der von H. C. Starck beantragten Produktion von Kohlenstoff-Nanoröhrchen, genannt Baytubes, "angesichts einer dürftigen Einschätzungsgrundlage des Gefährdungspotenzials für Mensch und Umwelt für nicht verantwortbar". Das erklärte Sprecherin Barbara Dohmen am 20. Januar der Presse in Hänner. ...

21.01.2012
Artensterben schlimmer als Klimawandel
Die Bewahrung der Artenvielfalt und des ökologischen Gleichgewichts ist eine größere Herausforderung als die Dämmung der negativen Folgen des Klimawandels. Das behauptet Carsten Rahbek, Direktor des Zentrums für Makroökologie, Evolution und Klima der Universität Kopenhagen, anlässlich eines Vorbereitungstreffens für den UN-Biodiversitätsrat IPBES (Intergovernmental Panel for Biodiversity and Ecosystem Services), dessen Gründung für April 2012 erwartet wird. ...

19.01.2012
Kinderkrebs um Atomkraftwerke auch in Frankreich
Im Umfeld von französischen Atomkraftwerken sind laut der sogenannten Geocop-Studie des französischen Medizin-Instituts Inserm zwischen 2002 und 2007 fast doppelt so viele Kinder unter 15 Jahren an Leukämie erkrankt wie im Landesdurchschnitt. ...

18.01.2012
Studie: Weggeworfene Nahrungsmittel und ein ungesunder Fleischkonsum verschwenden vier Millionen Hektar Land.
Pro Person und Jahr landen in Deutschland rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel auf dem Müll. Eine aktuelle WWF-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar "gewonnen" werden könnte. ...

17.01.2012
Tetra Pak verliert vor Gericht gegen DUH - und setzt weiter auf Greenwashing
Karton-Konzern darf nicht mehr behaupten, dass seine Getränkekartons "vollständig recycelt" werden - Dennoch wirbt Tetra Pak weiter mit dem Slogan "100% recycelbar" - Tatsächlich wird nur etwa ein Drittel des Materials stofflich verwertet - DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch fordert sofortigen Stopp der Verbrauchertäuschung. ...

17.01.2012
Studium schützt vor Adipositas
Die Zunahme von Adipositas-Erkrankungen ist kein genereller Trend der Bevölkerung, sondern betrifft einzelne Bevölkerungsgruppen in sehr unterschiedlichem Ausmaß. Das zeigen Forscher vom Institut für Sozialmedizin und Epidemiologie der Meduni Graz in einer Langzeituntersuchung. ...

17.01.2012
Unfälle Kopfhörer tragender Fußgänger haben sich mehr als verdreifacht
Die Zahl der Fußgänger, die ihren Kopfhörern lauschend schwere Verletzungen aus Unfällen davontragen, hat sich in sechs Jahren mehr als verdreifacht. Dies geht aus einer neuen Studie der University of Maryland School of Medicine und des University of Maryland Medical Center in Baltimore hervor. ...

13.01.2012
Pest: Wirkmechanismus von Hemmstoffen geklärt
Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Stony Brook haben den Bindungs- und Wirkmechanismus von zwei neuen Hemmstoffen aufgeklärt, die den Erreger der Pest, das Bakterium Yersinia pestis, angreifen. ...

12.01.2012
Internetsucht verändert Gehirn nachhaltig
Websüchtige zeigen ähnliche Veränderungen des Gehirns wie Menschen, die von Drogen oder Alkohol abhängig sind. Zu diesem vorläufigen Ergebnis kommt eine Studie der Chinese Academy of Sciences. ...

12.01.2012
"Biosprit" ist keine Lösung für klimaschädliches Fliegen und verschärft Lebensmittelknappheit
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und sein internationales Netzwerk Friends of the Earth (Freunde der Erde) haben die Fluggesellschaften aufgefordert, sogenanntes "Biokerosin" künftig nicht mehr in Flugzeugen einzusetzen. ...

12.01.2012
ADHS: Dresdner Forscher vergleichen Therapieformen
Ärzte und Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden erforschen Therapien für Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). Diese können mit Physiotherapien und Medikamenten behandelt werden. Eine ganz andere Form ist das Elterntraining. Die Mediziner vergleichen diese drei Formen. ...

11.01.2012
Antibakterielle Imprägnierung von Kleidung gefährdet Gesundheit und Umwelt
Eine neue Studie der schwedischen Chemikalienagentur weist nach, dass biozide Chemikalien aus Kleidungsstücken durch den Waschvorgang freigesetzt werden. ...

11.01.2012
Günstige Materialien zur Bekämpfung des Klimawandels entdeckt
Forscher des Loker Hydrocarbon Research Institute der University of Southern California sowie Wissenschaftler anderer Hochschulen und Fakultäten - darunter Chemie-Nobelpreisträger George A. Olah - haben auf Polymeren basierende Materialien entdeckt, die effizient Kohlendioxid aus der Luft filtern. Ihre Entdeckung könnte zukünftig eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel spielen. ...

11.01.2012
Umweltbundesamt: Weitere Lärmminderung am Flughafen Berlin-Brandenburg möglich
Am Flughafen Berlin Brandenburg sollten tagsüber und nachts unterschiedliche Flugrouten benutzt werden. Das empfiehlt das Umweltbundesamt (UBA) in seiner Stellungnahme an das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung (BAF). Für die geplanten Flugrouten unterbreitet das UBA konkrete Vorschläge zur Lärmminderung. ...

10.01.2012
BfR hält massiven Einsatz von Antibiotika in der Tierproduktion für bedenklich
Eine Stichprobe des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat für Aufregung gesorgt: Auf zehn von 20 gekauften Fleischproben sind ESBL-Keime gefunden worden, zwei Proben waren mit MRSA-Keimen belastet. ...

09.01.2012
Drei Kinder und Jugendliche pro Tag starben 2009 durch Unfälle, Gewalt oder Suizid
Im Jahr 2009 starben insgesamt 1 076 Kinder und Jugendliche an den Folgen von Unfällen, Gewalt oder Selbstverletzungen (Suizid). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, verloren so 2009 durchschnittlich drei Kinder und Jugendliche pro Tag ihr Leben. ...

08.01.2012
Vögel und Schmetterlinge "flattern" dem Klimawandel hinterher
Vögel und Schmetterlinge können offenbar mit dem Klimawandel nicht mithalten. Die Temperaturen haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten in Europa schneller erhöht als beide Tiergruppen sich anpassen konnten. Sie sind damit langsamer nach Norden gewandert als es ihre klimatischen Erfordernisse für nötig erscheinen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das Fachmagazin Nature Climate Change am Sonntag online veröffentlicht hat. Im statistischen Mittel lägen demnach Schmetterlinge 135 und Vögel sogar 212 Kilometer gegenüber der Temperaturerhöhung und der Verschiebung ihrer Lebensräume nordwärts zurück. ...

05.01.2012
Nanokristalle lassen Zahnersatz blitzen
Das härteste Material des menschlichen Körpers wird von seinen kräftigsten Muskeln bewegt: Wenn wir herzhaft in einen Apfel oder ein Schnitzel beißen, wirken enorme Kräfte auf unsere Zahnoberflächen ein. "Was der natürliche Zahnschmelz aushalten muss, das gilt auch für Zahnersatz, wie Inlays oder Brücken", sagt der Glaschemiker Prof. Dr. Dr. Christian Rüssel von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Schließlich werde dieser genauso beansprucht, wie die gesunden Zähne. Bisher verfügbare Keramikmaterialien eignen sich wenig als Materialien für Brücken, da hierzu die Festigkeit meist nicht ausreicht. ...

04.01.2012
Naturkatastropghen-Bilanz 2011: Erdbeben führen zu den höchsten Schäden aller Zeiten
Eine Reihe schwerster Erdbeben und eine Vielzahl wetterbedingter Katastrophen haben 2011 zum Jahr mit den höchsten Schäden aus Naturkatastrophen aller Zeiten gemacht. Die gesamtwirtschaftlichen Schäden lagen weltweit mit etwa 380 Mrd. US$ fast um zwei Drittel höher als 2005, dem bisherigen Rekordjahr mit Schäden von 220 Mrd. US$. Allein die Erdbeben in Japan im März und Neuseeland im Februar verursachten fast zwei Drittel dieser Schäden. Die versicherten Schäden übertrafen mit 105 Mrd. US$ ebenfalls den Rekordwert von 2005 (101 Mrd. US$). ...

03.01.2012
Zusammenhang zwischen Körpergröße von Kindern und der sozialen Stellung der Eltern
Vor kurzem wurde die deutsche Öffentlichkeit von einer Meldung erschreckt, wonach prekäre Arbeitsverhältnisse zu einer niedrigeren Lebenserwartung - insbesondere in Ostdeutschland - führen können. Dass sich Arbeitslosigkeit und sozialer Status der Eltern auch sehr erheblich auf die Körpergröße von Kindern und damit auch auf Lebensqualität und Gesundheit auswirken, konnten Prof. Dr. Jörg Baten von der Universität Tübingen und Andreas Böhm vom Landesgesundheitsamt Brandenburg in einem kürzlich abgeschlossenen Forschungsprojekt zeigen. ...

03.01.2012
Sportliche Kinder sind besser in der Schule
Wie gut Kinder in der Schule abscheiden, könnte damit in Zusammenhang stehen, wie sportlich sie sind. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des VU University Medical Center gekommen. Das Team um Amika Singh fand bei der Analyse früherer Forschungsergebnisse einen direkten Zusammenhang zwischen Sport und schulischer Leistung. Insgesamt wurden die Daten von 14 Studien mit teilweise mehr als 12.000 Teilnehmern ausgewertet. Details der aktuellen Studie wurden in den Archives of Pediatrics & Adolescent Medicine veröffentlicht. ...